Drake steigt als Co-Eigentümer bei E-Sports-Organisation ein

Drake ist ein begeisterter Gamer. Diese Leidenschaft weitet er nun auch auf die Geschäftsebene aus und ist fortan neuer Co-Eigentümer einer E-Sports-Company. 100 Thieves heißt die Organisation, in die er investiert hat.

100 Thieves on Twitter

100 Thieves Raises Series A, Drake and Scooter Braun Join As Co-Owners. https://t.co/PeXbqdhefs

Die Marke 100 Thieves

Neben Drizzy steigt auch Scooter Braun bei 100 Thieves ein. Der Mann ist ein bekannter Talentmanager. Er ebnete beispielsweise Justin Bieber den Weg zum Popstar. Zusammen mit Drake soll er das Unternehmen unter anderem strategisch beraten.

Mit dem ehemaligen Call of Duty-Spieler Nadeshot und dem Besitzer des Basketballteams Cleveland Cavaliers Dan Gilbert stehen zwei weitere bekannte Namen hinter 100 Thieves.

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Neben einem League of Legends-Teams hat man Influencer und Fortnite-Zocker unter Vertrag. Laut Forbes beläuft sich das aktuelle Budget des Unternehmens auf 25 Millionen Dollar.

Kollegah, Farid Bang, Bushido: E-Sports liegt im Trend

Auch hierzulande boomt der Gaming-Markt. Immer mehr deutsche Rapper streamen selbst oder präsentieren sich im Umfeld von Gamern. Das geschäftliche Potenzial haben nicht zuletzt Kollegah, Farid Bang und Bushido erkannt. Alle drei Deutschrapgrößen sind seit diesem Jahr in der E-Sports-Szene aktiv. Kollegah und Farid gründeten ein eigenes E-Sport-Team. Bushido lädt zu Live-Streams auf Twitch.

Es ist davon auszugehen, dass sich Drakes Engagement bei 100 Thieves vor allem in finanzieller Hinsicht noch auf einem ganz anderen Niveau bewegt. Seine Beteiligung ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich weltweit Musiker und vor allem Rapper zum Gaming-Sektor orientieren.

Wem das zu wenig mit Musik zu tun hat, kann sich hier einen Fortnite-Song reinziehen:

Fortnite-Song "Skybase" sammelt Millionen Klicks

Von Michael Rubach am 16.08.2018 - 15:28 "Bei diesem Video handelt es sich um ein Kunstprojekt." - das dachten die Zuschauer und Hörer auch jahrelang über den Output von Money Boy. Der YouTuber Alec Valestra schickt sich aktuell an, die eigentlich ausgetretenen Wege des Boys neu zu beschreiten.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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