Drake-Beef, Sklaverei-Kommentar & Donald Trump: Kanye West liefert Antworten

Kanye West bricht sein Schweigen. In letzter Zeit haben sich die kontroversen Themen um Yeezy gerade zu gestapelt. In einem Radio-Interview bei der WGCI Morning Show in Chicago liefert Kanye nun die ausstehenden Antworten auf viele offene Fragen.

FULL INTERVIEW: Kanye West Finally Comes Home To Chicago!

Kanye West stopped by The WGCI Morning Show in Chicago to answer all the questions from Trump, Rhymefest, his plans for Chicago and more. He even apologized for his slavery comments on TMZ.

Drake-Beef

Kanye nimmt Stellung zum Beef zwischen Pusha T und Drake, der ihn indirekt auch betrifft. Schließlich hat Yeezy das komplette Pusha T Album "Daytona" produziert, ist mit Pusha Geschäftspartner bei G.O.O.D Music und hat schon diverse Male mit Drake zusammengearbeitet. Kanye sagt die Auseinandersetzung hätte ihn an einer sensiblen Stelle verletzt.

Er sei mit Drake sehr eng gewesen und letztendlich habe man sich über einen Beat gestritten. Weiterhin beschreibt Kanye, wie Drake ihm daraufhin "purple demon emojis" zugeschickt haben soll.

"You [...] hang around people and they come to your house and be around your family [...] and then they get mad about a beat and then send you purple demon emojis."

Mit dem Disstrack "The Story Of Adidon", der mit vielen Insiderinformationen aus Drakes Leben angereichert ist, habe er nichts zu tun. Er habe keine Infos an Pusha T weitergegeben.

"Don't pull me into this conversation. I'm 'Ye. I got major things to do other than be telling him some information about Drake."

Aus Kanyes Sicht gebe es darüber hinaus keinen Beef mit Drake. Er habe Verständnis dafür, wenn der kanadische Superstar verärgert über den Disstrack sei. Dennoch müssten sich am Ende des Tages zwei so kraftvolle Künstler versöhnen können. Kanye ergänzt sogar, dass er und alle in seinem Umfeld Liebe für Drake hätten.

"It ain’t no beef [...] We all got love for Drake"

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Sklaverei-Kommentar

In einem Interview mit TMZ sorgte Kanye West im Mai für Entsetzen, als er Sklaverei als "eigene Wahl" bezeichnete. Ein paar Monate späte lenkt er nun ein. Er wisse nicht, ob er sich je angemessen bei den Menschen entschuldigt habe, deren Gefühle er mit dieser Äußerung verletzt habe. Daher nutzt er den sich bietenden Moment im Radio.

"So I want to take this moment right now to say. [...] I'm sorry for people who felt let down by that moment."

Donald Trump

In der Late Night Show von Jimmy Kimmel schwieg Kanye, als ihm eine politische Frage gestellt wurde. Moderator Kimmel wollte wissen, was Kanye West glauben ließe, dass Donald Trump sich um die Belange der schwarzen Bevölkerung kümmert. 

Kanye West on Donald Trump

Kanye talks about his passion for music and fashion, what he thinks of Donald Trump, Kim's trip to Washington D.C. to meet with him, the two motivating forces in the world, overcoming fear, being too caught up in the past, and he reveals how he feels about people being mad at him.

Hierauf findet Kanye nun eine Antwort. Er glaube, dass Donald Trump der größte Präsident aller Zeiten sein will. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige er die Akzeptanz der Black-Community. Man müsse in den Dialog kommen, um zusammen an einem besseren Verhältnis zu arbeiten.

"I feel that [Trump] cares about the way black people feel about him [...] he wants to be the greatest president, and he knows that he can’t be the greatest president without the acceptance of the black community. So it’s something he's gonna work towards, but we’re gonna have to speak to him."

Kanye ist übrigens aktuell in Chicago, um an neuer Musik zu tüfteln. Mit dabei sind Chance The Rapper und Producer Zaytoven.

YETOVEN THE RAPPER

60k Likes, 1,595 Comments - Zaytoven (@zaytovenbeatz) on Instagram: "YETOVEN THE RAPPER"

Kanyes letzter Output "XTCY" ist inzwischen auch auf Spotify verfügbar:

XTCY

XTCY, a song by Kanye West on Spotify

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Kanye West veröffentlicht Teaser zur Dokumentation "Jesus is King"

Kanye West veröffentlicht Teaser zur Dokumentation "Jesus is King"

Von Jesse Schumacher am 20.10.2019 - 16:12

Kanye Wests neues Album "Jesus is King" ist zwar bisher immer noch nicht veröffentlicht, dafür hat der Tausendsassa aber schon andere Projekte in der Pipeline. Darunter ist auch die gleichnamige Dokumentation „Jesus is King“. Jetzt veröffentlichte Ye auf seinem YouTube-Kanal einen Trailer zu dem Film.

Der anderthalbminütigen Teaser zeigt Kanyes Regiearbeiten am Set, eine Aufnahme eines singenden Chors und immer wieder eingeblendete Verse aus der Bibel. Der Film soll Kanyes "Sunday Service"-Predigten behandeln und sei mit der Musik vom kommenden Album inszeniert.

Nick Knight hat den Film im Sommer dieses Jahr gedreht. Der Director ist eigentlich als Mode-Fotograf bekannt und fotografierte Ye zusammen mit Kim Kardashian für das französische Fashion-Magazin L’Officiel. Er hat aber auch schon an Kanyes Musikvideo zu "Bound 2" mitgewirkt.

Die Dokumentation "Jesus is King" sollte eigentlich schon im September erscheinen, ein aktuelles Datum ist aber nicht bekannt. Außerdem wird die Dokumentation nur in ausgewählten Kinos in den USA gezeigt.

Das aktuell angepeilte Veröffentlichungs-Datum für das Album "Jesus is King" ist der 25.10. dieses Jahr. Wir bleiben gespannt, ob das stimmt.

"Jesus Is King": Alles, was wir über Kanye Wests neues Album wissen

Es ist wieder so weit: Wir stecken mitten in der Kanye-West-Season. Der Rapper und Produzent beglückte Fans am Donnerstag in Detroit und am Samstag in Chicago bereits mit zwei Veranstaltungen, bei denen er sein neues Album "Jesus Is King" vorspielte. Ein ähnliches Event soll heute auch in New York stattfinden.


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