Kölner Rapper Dr. Knarf nach Explosion weiter in Lebensgefahr

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus am Montag schweben der Kölner Rapper Dr. Knarf und sein 35-jähriger Freund weiter in Lebensgefahr. Dies erklärte uns ein Sprecher der Polizei Köln, der die Formulierung des Express, die Überlebenschancen seien gering, zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt.

In der Berichterstattung des Express und seines überregionalen Äquivalents war die Rede von einem "Drogenlabor" und Substanzen, die zur Herstellung von Ecstasy und Amphetaminen benutzt würden. Darauf reagierten viele Nutzer im Internet mit geschmacklosen und völlig unangebrachten Kommentaren.

Soweit wir die Situation einschätzen können, sieht man auf Dr. Knarfs Instagram-Profil lediglich Codein-Hustensaft sowie Utensilien und Substanzen, die zur Herstellung und zum Konsum von Cannabis-Extrakt ("Dab") verwendet werden.

Bei Fachportalen wie Leafly wird vor den Gefahren bei der Produktion gewarnt. Aufgrund einiger Explosionen werde inzwischen über Cannabis schon mit einer ähnlichen Terminologie wie bei Meth gesprochen.

Der Sprecher der Polizei Köln konnte uns hier aktuell keine neuen Auskünfte geben, da es sich um ein laufendes Verfahren handele.

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