Dr. Dres "The Chronic" ins National Recording Registry aufgenommen

Dr. Dre ist extrem reich, einer der bedeutendsten Produzenten der Hiphop-Historie und nun mit seinem Album "The Chronic" Teil des Verzeichnisses US-amerikanischer Ton-Dokumente. In das sogenannte National Recording Registry gelangt jedes Jahr nur eine handverlesene Auswahl von etlichen Vorschlägen.

Dr. Dres "The Chronic" ist amerikanisches Kulturgut

Das 1992 erschienene Album ist eines von 25 Werken, das neu in diesem elementaren Tonverzeichnis landet. Über 800 Möglichkeiten standen dieses Jahr zur Diskussion. Ein Experten-Gremium hat darüber entschieden, welche der Tonaufnahmen fortan in der Library of Congress zu finden sind.

In das National Recording Registry werden nur Dokumente aufgenommen, die "kulturell, historisch oder ästhetisch wichtig sind oder über das Leben in den Vereinigten Staaten informieren oder dieses reflektieren", wie es auf der Website der Library of Congress heißt. G-Funk aus den frühen Neunzigern ist nun dabei.



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Doch zu den Neuankömmlingen zählt nicht nur Musik. Dieses Jahr fügte man beispielsweise die Aufzeichnung eines legendären Baseballspiels dem Verzeichnis hinzu. Einer Vertreterin der Library of Congress bezeichnete die diesjährigen Picks als die "ultimative 'Stay at Home' Playlist". Neben Dr. Dre sind noch Tina Turners Album "Privat Dancer" oder der Disco-Hit "Y.M.C.A" neu dabei.

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Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Von HHRedaktion am 27.06.2020 - 14:02

Den gestrigen Freitag hat Kanye West mit ein paar Tweets kurzerhand zum #WestDayEver gemacht. Neben einer Koop von Yeezy und GAP kündigte er noch etliche weitere Projekte an – unter anderem die Dr. Dre Version seines letzten Albums "Jesus Is King".

Ein weitere Tweet legt nahe, dass sie an mindestens zwei gemeinsamen Projekten arbeiten, von denen eins offenbar schon fertig ist:

Dr. Dre arbeitet wohl mit Kanye an neuem Album

Nun kann man die beiden bei der gemeinsamen Arbeit sehen. Snoop Dogg meldet sich aus der Bedeckung im Studio, während man Dre und Kanye wohl eher scherzhaft über das Cover des gemeinsamen Projekts sprechen hört. Mit ihnen im Studio sind noch viele weitere Leute, die Stimmung scheint locker.

Was genau es mit der Dr. Dre Version von "Jesus Is King" auf sich hat, hat bislang niemand verraten. Zusätzliche Features? Eine hiphop-lastigere Produktion? Ein neues Album, mit "Jesus Is King" als Vorlage? So oder so dürften nicht nur Dre-Fans gespannt auf das Projekt sein, auch wenn Infos eigentlich nicht vorhanden sind.

Aber immerhin das: "Kanye West got some hot sh*t", verspricht Snoop. Vor gar nicht allzu langer Zeit wären diese Aussage und dieser Clip noch ziemlich unrealistisch gewesen. Mit seinem Support für Trump und der bescheuerten Slavery-was-a-choice-Geschichte hatte Ye sich auch bei Snoop einige Sympathien verspielt.

Mittlerweile kursieren Vermutungen, der Support für den vielleicht ungeeignetsten US-Präsidenten aller Zeiten könnte nur gespielt gewesen sein. Kanye habe guten Kontakt aufbauen wollen, um Einfluss zu nehmen – etwa auf Entscheidungen über zu Unrecht verurteilte Gefängnisinsassen. Kanyes Spenden für die Familien von George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Arbery sowie die generelle Unterstützung der BLM-Bewegung passen nicht in das Bild eine Trump-Supporters. Laut Kindheitsfreund GLC soll er alle seine MAGA-Caps weggeschmissen haben. Allerdings ist Herr West auch nicht unbedingt ein leuchtendes Beispiel für kohärentes Handeln, was ihn so unberechenbar macht.

Kanye West als Doppel-Agent: War der Trump-Support nur inszeniert?

"Gerührt und nicht ge-070 Shake-t": In feinster James Bond-Manier soll sich Kanye West ins Weiße Haus und Donald Trumps Herz gemogelt haben.

Dass er, Snoop und Dre gemeinsam im Studio arbeiten, kann man neben der musikalischen Ebene also auch sonst als positives Signal deuten, wenn man so will. Vielleicht bringt die Präsidentschaftswahl 2020 ja neue, erfreuliche Erkenntnisse über die Wirrungen des Kanye West.


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