Donald Trump begnadigt Snoop Dogg-Producer

Donald Trump dreht gerade seine letzten Runden auf der ganz großen politischen Bühne. Momentan zeigt sich der scheidende US-Präsident dabei in Begnadigungslaune. Neben alten Weggefährten hat er dabei auch einem Produzenten ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht, der in der Vergangenheit bereits mit Snoop Dogg gearbeitet hat.

Snoop Dogg-Producer bedankt sich für 2. Chance

Laut US-Portalen wurde Weldon Angelos ursprünglich zu 55 Jahren Haft verurteilt, nachdem er 2004 Weed im Wert von 350 Dollar an einen Undercover-Ermittler vertickte. Das allein hätte nicht für eine derart beträchtliche Strafe gereicht. Allerdings machte der Producer seine Geschäfte nicht unbewaffnet. Auf einen Deal, der ihm eine Haftstrafe von 15 Jahren eingebracht hätte, wollte sich Angelos den Berichten nach damals nicht einlassen.

Seine Strafe erschien gemessen an dem Verbrechen dennoch unverhältnismäßig hoch. Schon zu Zeiten von Barack Obama bezeichnete ein Richter in einem offenen Brief das gewählte Strafmaß als "ungerecht" und "irrational". So wurde Weston Angelos 2017 nach 13 Jahren Haft vorzeitig entlassen. Durch die jetzt erfolgte Begnadigung wird sein Strafregister vollumfänglich gelöscht. Er hatte vor seiner Verhaftung unter anderem an Snoop Doggs "We From The LBC"-Soundtrack (2002) als Executive Producer mitgewirkt.

2017 erklärte Snoop in einer Diskussionsrunde, dass sein Homie einfach nur Geschäfte gemacht habe, um sich und seine Familie durchzubringen.

"Es war nicht so, als wäre es ein Gewaltverbrechen, das er begangen hat – er war nur am Hustlen."

Auf Social Media bedankt sich Weldon Angelos bei dem amtierenden Präsidenten für die zweite Chance und präsentiert das entsprechende Dokument.

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The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

Von Alina Amin am 07.05.2021 - 12:45

The Game (diesen Artist auf Apple Music streamen) hat sich kürzlich dem wohl heißdiskutiertesten Thema des Hiphops angenommen: Seine Top 10 Dead or Alive. Auf Twitter postete der in Compton gebürtige Künstler seine persönliche Liste an legendären Rappern. Mit darauf: Legenden der 90er und junge Star-Artists. Besonders für Empörung hat (natürlich) einer der eher jüngeren Rapper gesorgt – und auch die Tatsache, dass wieder einige Lieblings-MCs der Fans gefehlt haben.

The Game präsentiert seine Top 10 Rapper

So nehmen Künstler wie Eminem, Lil Wayne, Jay-Z und Nas die oberen Ränge seiner Liste ein – Rapper, die beim Großteil der Hiphop-Fans ebenfalls Kultstatus genießen. Problematisch wird es dann bei den unteren Rängen: Platz 10 nimmt nämlich Lil Baby ein.

Während Lil Baby bei der neuen Generation von Rap-Fans und im breiten Mainstream einen hohen Beliebtheitsgrad genießt, scheinen The Games Twitter-Follower ganz und garnicht begeistert. So schreibt einer "50 Cent sollte dort stehen und nicht Lil Baby" und ein anderer fügt noch Kanye West als bessere Alternative hinzu.

Ein anderer Fan antwortet The Game und erklärt, dass die Liste gut anlief, bis er den Namen von Lil Baby lesen musste.

Diverse andere liefern eigene Vorschläge. Namen, die dabei mehr als nur einmal auftauchen: Kanye West, Ice Cube und 50 Cent. Auch stören sich einige an André 3000, der bekanntlich als ein Vorbild vieler Rapper gilt und gerne in Top 10 Listen auftaucht – obwohl er laut Twitter in den letzten zehn Jahren auffällig wenig und insbesondere selten Musik veröffentlich hätte.

The Game sagt, er könnte gegen alle seine Top 10 Rapper antreten

Eine weitere kontroverse Aussage tätigt The Game indem er feststellt, dass er gegen alle Rapper, die in seiner Liste aufgeführt sind, in einem Battle als würdiger Gegner antreten könne.

"And by the way, I’ll go bar for bar with anybody on this list"

Außerdem erklärt er, dass die Liste ihn nicht mitbeinhalte und impliziert so, dass er sich selbst als einen der Top 10 Rapper aller Zeiten sehe. Von seinen musikalischen Fähigkeiten auf Albumlänge konnte man sich zuletzt auf "Born 2 Rap" (2019) überzeugen.

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The Game ist natürlich bei weitem nicht der Einzige, der seine Top 10 Liste öffentlich teilt und damit zur Diskussion stellt. Wir erinnern uns an letztes Jahr, als Snoop Dogg bei "The Breakfast Club" erklärte, dass Eminem nicht in seiner persönlichen Favoritenliste vertreten sei und so eine riesige Diskussion im Internet entfachte.

Snoop Dogg über Eminem: "Nicht in den Top 10 der besten Rapper aller Zeiten"

Snoop Dogg war zu Gast bei "The Breakfast Club" und hat sich zur immerwährenden Diskussion über den besten Rapper geäußert. Eigentlich ging es darum, dass Dr. Dre eine legendäre Produzentenkarriere verzeichnen kann. Als Beispiel für dessen Erfolg zieht Dogg im Gespräch Eminem heran und erläutert, wie Dre Slim Shady groß gemacht habe - und droppt eine steile These: "Eminem ist nicht in der Top 10 der besten Rapper."


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