Doch kein Battle mit Farid Bang und 187 Strassenbande: Fler verschiebt neues Album

Halb Deutschrap hatte sich vermutlich schon auf das große Battle im Mai gefreut. Eigentlich wollten Fler, Farid Bang sowie Bonez und Gzuz von der 187 Strassenbande ihre neuen Alben am 27. Mai veröffentlichen. Eigentlich. Im neuen Interview mit Rooz gab Fler nun bekannt, dass er sein Album Carlo Escobar verschieben müsse. 

Fler kommt auf die 187 Strassenbande zu sprechen, die auf Facebook vermutet hatte, dass er ein neues Release Date für sein kommendes Werk finden würde. "Ja und, Fler verschiebt auch und jetzt?!", äußert sich Fler ein wenig gereizt. Grund dafür sei, dass er mit dem bisherigen musikalischen Output noch nicht zufrieden sei.

"Dieses Album wird ja in eine neue Richtung gehen. (...) Ich will, dass jeder Song einfach ein Ding ist. Shindy meinte auch zu mir: 'Fler, mach mal einfach ein richtig gutes Album', und das habe ich mir als Ziel genommen und deswegen bin ich noch nicht fertig mit der Musik."

Bereits vor zwei Monaten habe er gewusst, dass er das Release Date nicht einhalten könne, so Fler. "Ich werde verschieben und dann sollen Farid und 187 sich mal battlen."

Die Stelle im Interview findest du ab Minute 38:00. 


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Kommentare

Typisch Fler
*Hust*Bei King hat er auch verschoben*Hust*

Ich würde es so feiern wenn Blut und H&H2 aufs gleiche Datum verschoben wird

die erscheinen am gleichen tag

Ich hoffe das farid auch seinen verschiebt und am gleichen tag releast wie der hund einfach zu sehen wie schlecht er ist hahaha

wers glaubt wird seelig

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UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

Von David Molke am 19.02.2020 - 15:38

UPDATE vom 19. Februar:

Gzuz muss offenbar 100.000 Euro als Kaution hinterlegen, um wieder auf freien Fuß zu kommen und sich anschließend dreimal pro Woche bei der Polizei melden. Der Haftbefehl sei bereits gestern Nachmittag wieder ausgesetzt worden, wie die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichtet.

Original-Meldung vom 18. Februar:

Gzuz hat schon wieder Ärger mit dem Gesetz: Der Rapper wurde heute von der Polizei verhaftet. Zuerst war er nicht zu einem Gerichtstermin erschienen, woraufhin ein Richter den Haftbefehl erteilt hat. Später soll Gzuz dann doch noch beim Gericht aufgetaucht sein, wo er direkt verhaftet wurde. Das bestätigt die Pressestelle der Polizei Hamburg.

Gzuz kommt erst nicht zum Gericht & wird dann verhaftet

Gerichtstermin verpasst: Eigentlich sollte Gzuz heute Vormittag bei einer Gerichtsverhandlung erscheinen. Was aber offenbar nicht gelungen ist, woraufhin das Amtsgericht einen Haftbefehl (nicht der Rapper) erlassen hat.

Die Polizei habe den Rapper dann gesucht, wie verschiedene Medien berichten. Allerdings sei er "in keiner seiner Wohnungen" anzutreffen gewesen.

Letzten Endes ist Gzuz dann wohl doch noch zum Gericht gekommen, nur eben viel zu spät. Da zu diesem Zeitpunkt bereits der Haftbefehl erlassen wurde, hat die Polizei ihn dort dann direkt verhaftet.

Polizei bestätigt, dass Gzuz heute verhaftet wurde

Das sagt die Pressestelle: Wir haben bei der Polizei Hamburg angerufen, die uns das Ganze bestätigt hat. Allerdings wurde Gzuz nicht festgenommen (wie es die Bild schreibt), sondern verhaftet.

Weil uns das auch nicht hundertprozentig klar war, hat uns die Pressesprecherin der Polizei Hamburg im gleichen Atemzug  direkt auch nochmal der Unterschied zwischen einer Festnahme und einer Verhaftung erklärt:

Für eine Festnahme muss kein richterlicher Beschluss vorliegen, da reicht es, wenn jemand einer Tat beschuldigt wird. Bei einer Verhaftung liegt aber ein Haftbefehl vor, das heißt, ein Richter oder eine Richterin hat sich das Ganze immer bereits angesehen.

Gzuz könnte jetzt in Untersuchungshaft bleiben müssen

Möglicherweise droht Gzuz jetzt eine längere Zeit in Untersuchungshaft. Im für ihn schlechtesten Fall könnte er bis zum nächsten Gerichtstermin in Haft bleiben müssen. Zumindest schreibt das die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher.

Die Pressesprecherin der Hamburger Polizei wollte uns das allerdings nicht so bestätigen. Stattdessen hat sie auf die Staatsanwaltschaft verwiesen, wo wir aber bisher leider niemanden erreichen konnten.

Worum ging's? Angeblich sollen Gzuz "Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Sprengstoff- und das Waffengesetz vorgeworfen" werden. Das geht offenbar auf eine Hausdurchsuchung im Jahr 2018 zurück.

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