Am kommenden Samstag ist es so weit: Das große Battle zwischen PA Sports und Ssynic geht in Berlin über die Bühne. Gestern sind die beiden Kontrahenten bereits für eine Pressekonferenz zusammengekommen und haben sich den Fragen der anwesenden Journalisten gestellt.
PA Sports & Ssynic äußern sich zum anstehenden Battle
In der rund anderthalbstündigen Pressekonferenz, die bei YouTube livegestreamt wurde, beantworten PA und Ssynic unter anderem, wie sie sich auf das Battle vorbereitet haben und was sie von dem jeweils anderen erwarten. Besonders hitzig, da muss man ehrlich sein, wird das Ganze nicht. Zwar kündigen beide an, sich nichts schenken zu wollen, der Umgangston bleibt aber den Abend über stets respektvoll.
Die Frage, ob im Vorhinein moralische Grenzen oder Tabus abgesteckt wurden, verneinen sie. Sie hätten lediglich festgelegt, "Persönlichkeitsrechte von außenstehenden Namen rauslassen". So fände er es beispielsweise nicht cool, wenn Ssynic die Namen seiner Kinder im Rahmen des Battles öffentlich machen würde. Alles andere sei für die beiden aber fair game. Bezogen auf eine ähnliche Frage erklärt PA dann noch, dass er sich selbst als so reif und reflektiert einschätze, dass er damit klarkäme, in einem sportlichen Kontext minutenlang Beleidigungen über sich ergehen zu lassen.
"Seit Jahren drehen wir uns im Kreis, was dieses Battlerap-Thema angeht. Weil am Ende des Tages ganz viele erwachsene, passionierte, krasse Leute, die eine Legacy haben, vor nichts anderem mehr Angst haben, als sich diese Scheiße ein paar Minuten anhören zu müssen. Die Confidence habe ich."
Abseits dessen gibt PA auch einen Ausblick auf potenzielle Battles in der Zukunft. Noch sei für ihn absolut unklar, ob er danach erneut antreten wolle. Das hänge stark davon ab, mit welchem Gefühl er am Samstag von der Bühne gehe. Nichtsdestotrotz habe er sich natürlich schon ein paar Gedanken gemacht, gegen wen er ranwollen würde.
Ansonsten versichern die beiden, das Battle zu einhundert Prozent ernst zu nehmen und auch nicht viel darauf zu geben, ob das ein guter Abend für die Kultur wird. Sie seien jeweils einfach nur daran interessiert, zu gewinnen, und würden mit entsprechendem Ehrgeiz und Ernst an die Sache rangehen.
Die ganze Pressekonferenz könnt ihr hier sehen:
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