DJ Phat Phillie: mit dem Balkan um die Welt
Polo G
Stell dir vor, du als großer Hiphop-Liebhaber aus Europa darfst deinen Geburtstag in einem Club in New York feiern und dabei als DJ die Songs auflegen, die du an dem Abend hören möchtest. Neben dir stehen die DJs Premier , Scratch und Tony Touch an den Reglern. Du betreibst dein eigenes Hiphop-Magazin und eine Radio-Sendung in deiner Heimat und hast dreien deiner Homies zu Weltruhm als Produzenten verholfen. Zusätzlich ist bei dem ersten von dir veranstalteten Konzert niemand geringeres als Big L aufgetreten und du bist Teil einer Zwei Mann-Crew, bestehend aus dir und einem MC aus Übersee, sagen wir mal J-Ro von Tha Liks !
In der Tat eine sehr schöne Vorstellung, doch für einen einfachen Jungen aus Europa leider nicht realisierbar. Wirklich nicht? Nun, DJ Phat Phillie aus Kroatiens Hauptstadt Zagreb hat sich in den vergangenen 20 Jahren dies alles und noch viel mehr erarbeitet, er hat die Szene auf dem Balkan entscheidend geprägt und eines unter Beweis gestellt: The sky is the limit !
Mitte der Achtziger stieß Phat Phillie , damals noch ein Kind, durch einen großen Cousin und die Radio-Sendung Elektro Funk Premiere von DJ Slavin Balen auf Hiphop, seitdem sollte ihn die Liebe zu dieser urbanen Kultur nicht mehr loslassen. Im Jahre 1991 befand sich Phillie dann auf Sprachreise in New York, wo er in einem Music-Store K-Solo und PMD treffen- und in einer College-Radio Sendung Too Poetic (von den späteren Gravediggaz ) kennen lernen sollte. Mit vielen neuen Platten und spannenden Geschichten, stellte er sich nach seiner Heimkehr dem Radio-Sender Radio 101 vor, bei dem er und sein Freund FRX seit 1993 ihre Sendung Blackout leiten.

Anfangszeit

Mit welchen Zielen und Visionen seid ihr an die erste HipHop-Sendung Kroatiens herangetreten?
Am Anfang ging es uns nur darum Musik zu spielen und Hiphop auf eine neue Art vorzustellen. Bei uns konnte man damals nur Platten von LL Cool J , Run DMC oder den Beastie Boys erwerben, also fing ich an die Labels in den Staaten zu kontaktieren, um den Leuten die neusten Hits näher zu bringen. Ich schrieb ihnen, wer ich bin und was ich mache und ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich 94 zum Sender kam und mich ein Paket von Jive Records mit den neusten Sachen von KRS , Keith Murry , E-40 , Aalyah und R. Kelly erwartete. Zwei Wochen später kam die Promo-12 zu California Love von Death Row . Für mich war das eine riesige Sache, denn so was konnte man nirgendwo auftreiben. 1994 ging ich dann für ein halbes Jahr nach London, weil dort Tim Westwood die stärkste HipHop-Sendung der Welt machte und ich von der dortigen Szene lernen wollte. Welche Ideen konntest du aus England mit nach Kroatien nehmen?
Einfach, dass unsere Sendungen und Partys nicht genug waren und wir das Ganze auf ein höheres Niveau heben- und mit der Welt connecten mussten. So fingen wir als erstes an, DJs aus London einzuladen. 1997 habe ich schließlich mein erstes Konzert mit Big L und OC von D.I.T.C. organisiert, bei welchem ich eine Menge Geld verlor. 600 bis 700 Besucher waren nötig, doch es kamen nur an die 400 – ich erlebte meine Feuertaufe, doch sah darin eine neue Herausforderung. Also veranstalteten wir weitere Konzerte in Zagreb, mit dabei waren Das Efx , Jeru the Damaja , Masta Ace , De la Soul und Raekwon . Ich sah, dass die Leute in Osteuropa alle das gleiche Problem hatten: Sie liebten Hiphop, aber es war unmöglich, die Lieblings-Acts live zu sehen. Also habe ich 1999 die Tournee von Das Efx durch Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Polen, die Slowakei und Ungarn veranstaltet, gefolgt von Touren mit Afu-Ra und Jeru . Das mache ich bis heute noch mit Künstlern wie Naughty by Nature , 50 Cent Havoc oder DJ Premier . Generell fällt auf, dass die US-Künstler, die nach Kroatien kommen, auch weiterhin den Kontakt zu euch halten. Es ist schon verwunderlich, dass ein kleines Land wie Kroatien anscheinend viel stärkere Verbindungen in die Staaten hat als Deutschland. Wie hat sich die enge Zusammenarbeit mit den Labels von Übersee ergeben?
habe,Ich habe verstanden, dass ich mit ihnen in Kontakt treten muss, wenn ich etwas in Kroatien aufbauen will. Nach meinem Aufenthalt in London bin ich jedes Jahr nach New York geflogen. Dort habe ich überall angeklopft, mich vorgestellt und ihnen Kassetten von meiner Radio Sendung mitgebracht. Ich behaupte auch, dass ich der erste DJ war, der seine Playlists per E-Mail versendet hat. So ergaben sich für mich die Kontakte, die ich dann als nächstes wiederum genutzt um Beats von kroatischen Producern zu verkaufen.

Expandieren

Du sprichst von Baby Dooks, Dash und Koolade aus Zagreb, welche mittlerweile zu Europas stärksten Produzenten gehören und zahlreiche Beats in den USA veröffentlicht haben. Wie hat sich denn die Szene in deiner Heimat weiterentwickelt, während du Kontakte zur ganzen Welt geknüpft hattest?
Diese Zeit war wirklich eine fruchtbare Periode, denn um unsere Sendung herum trafen sich viele Rapper und wir haben ab 1996 viele Partys und Freestyle-Sessions veranstaltet. In Kroatien war zwar noch Krieg, aber die Leute wollten sich auch gehen lassen. So machten sich die ersten Rapper wie Target und General Woo (ehemals das Duo Tram 11 ), Baby Dooks und Bizzo ( Bolesna Braca ), El Bahattee oder Elemental ihre Namen. Koolade und Dash hingen damals auch viel bei uns ab. Ich erinnere mich noch, wie mir Koolade auf der ersten Party 1997 im Club Aquarius sein Beat-Tape gab. Zwei Monate lang lag die Kassette nur herum, bis ich sie mal angemacht habe und darauf Sachen waren, die ich so noch nie zuvor gehört hatte! Unter anderem war auf diesem Tape die Vorab-Version des Beautiful -Beats, dem späteren Hit von Masta Ace . Bei mir hat sich die Idee festgesetzt, ihm zu helfen seine Beats zu verkaufen, während die kroatische Szene weiter wuchs und auch die Rapper Erfolge feierten. Aber mich reizten die internationale Kommunikation und das weltweite vernetzen immer am meisten. Was waren dann die ersten Kooperationen zwischen Künstlern aus Kroatien und den Stars aus dem Ausland?
Die allererste internationale Produktion hatten wir mit IPM aus Lyon. Über Gizmo vom Backspin Magazin kam ich zum Hamburger Label Showdown Records , die unsere Produktionen hörten und uns 2000 wegen Beats für KC da Rookee anriefen. KC s Album hat sich zwar nicht so gut verkauft, wurde aber von der Szene gehört und so kamen auch Samy Deluxe , D-Flame , Curse , Nico Suave , Afrob oder Joy Denalane nach Zagreb. In diesen Jahren waren wir m ost wanted und auch die bestbezahlten Producer in ganz Deutschland. Wir luden sehr viele Leute nach Zagreb ein, denn mir war immer wichtig, dass sie Zagreb sehen. Zur selben Zeit veranstalteten wir auch Radio Blackout Lounge -Partys, wo unsere Gäste auftraten. Damals wurde in Kroatien oft Viva geguckt, um 2000 herum wussten wir viel über die deutsche Szene. Die Zusammenarbeit hielt drei Jahre, dann kam sie ein wenig ins Stocken und orientierten uns mehr in Richtung Amerika, die Jungs produzierten für Das Efx und Masta Ace und machten offizielle Remixe für Sean Paul und Fat Joe . Dann fanden wir auch ein Management in den USA und es folgten Produktionen für Miri Ben-Ari , Styles P , Jadakiss , Bow Wow , Omarion , Consequence und andere. Wie sieht momentan euer Verhältnis zur deutschen Szene aus? Würdet ihr wieder gerne mehr mit den Acts von hier zusammenarbeiten?
Wir haben die Hoffnung, dass uns der kroatische Rapper Sunny Bizness bei euch in Deutschland wieder dort hinbringt, wo wir hingehören. Außerdem haben wir zuletzt etwas mit Franky Kubrick gemacht, Samy haben wir je einen Beat von Dash und Baby Dooks für sein neues Mixtape Der letzte Tanz verkauft. Überhaupt war die Zusammenarbeit mit Deluxe Records immer sehr eng, sie waren immer okay zu uns, wie auch der Rest der Szene. Ich denke, Deutschland hat jetzt viele eigene Produzenten, jeder hat sein Camp und seinen eigenen Sound. Ich denke aber auch, dass die Qualität – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt – nicht mehr an erster Stelle kommt, Hauptsache es wird veröffentlicht. Wir haben jetzt noch viele bessere Beats als früher, arbeiten aber eher mit anderen Ländern zusammen wie zum Beispiel England, der Slowakei, Tschechien, Singapur, Malaysia und natürlich Amerika.

Rap an sich

Hängt es vielleicht auch mit der finanziellen Krise des deutschen Raps zusammen, dass ihr weniger Anfragen bekommt als noch zu den Boom-Zeiten?
Sicherlich! Aber die Krise ist weltweit, auch unsere Preise sind gefallen. Es gibt nicht mehr so große Investitionen, keine 40.000€ Clips. Alles kehrt zur Ursprungsphase des Hiphop zurück - dem Tapes aus dem Kofferraum verkaufen. Aber es liegt auch daran, dass ich nicht mehr so stark im Kontakt mit der deutschen Szene stehe. Es gibt jetzt eine neue Generation an Rappern, die noch nie von uns gehört haben oder nicht wissen, von wem die Beats sind. Wir haben uns auch etwas entspannt und suchen nicht mehr so stark, sondern warten bis sich die Leute von selbst melden. Aber nach wie vor sind wir interessiert an Kooperationen. Wir haben keine festen Preise, sondern für jeden etwas da. Du hast eben Sunny Bizness erwähnt, einen Newcomer im deutschen Rap. Kannst du den Leuten Sunny vorstellen und erklären, inwieweit ihr mit ihm zusammenarbeitet?
Mich hat mein Freund Mate vor sechs, sieben Jahren angerufen und mir erzählt, dass er einen Rapper kennt, der gerade den Nachwuchswettbewerb Word up in Frankfurt gewonnen hat. Ich habe sie nach Zagreb eingeladen, wo ich ihn mit Dash bekannt gemacht habe und auf Anhieb wurden sie beste Freunde. Sie haben Jahre lang regelgerecht im Studio gelebt. Sunny Bizness ist ein Rapper, mit dem Deutschland in Zukunft rechnen muss. Er gehört zur neuen Generation des deutschen Hiphop, aber macht nicht das, was gerade trendy ist, sondern respektiert die Old School-Tradition. Wir haben ihm unsere besten Beats zur Verfügung gestellt, Dash arbeitet wie gesagt mit ihm zusammen, Koolade war vor kurzem bei ihm in Deutschland und auch von Dooks haben wir ihm ein paar Beats geschickt. Ich wünsche ihm aus ganzem Herzen Erfolg und dass er Deutschland zeigt, dass Blackout die besten Beats in ganz Europa hat!

Wie steht es momentan um die Szene auf dem Balkan, speziell um die kroatische?
Die Rap Szene ist ok, ich bin zufrieden. Es rappen mehr Leute denn je, die Qualität ist mal so, mal so. Aber von all denen sind ein paar doch höher einzustufen: Edo Maajka ist ein internationaler Star, auf dem Balkan wie auch in ganz Europa. Es gibt die Gruppe Connect , die mit ihren letzten zwei Alben die Bengalos für Zagreb hochgehalten haben. Dann natürlich die alten Namen: Target hat sein Solo-Album veröffentlicht, Woo arbeitet an einem neuen und auch neue Rapper kriegen Deals, so zum Beispiel Kandzija . Es gibt auch TBF aus Split, die als Hiphop-Band angefangen haben und immer mehr Alternativ-Hiphop machen. Die Szene in Belgrad ist sehr stark, da gibt es Bad Copy , Ajs Nigrutin , Marcelo , Sky Vikler , VIP . Heute wird Rap aus Belgrad in Zagreb gehört, genau wie unser Rap um 2000 dort. Frenkie aus Bosnien hat auch gerade sein neues Album herausgebracht, auf dem auch Pal One und Masta Ace zu hören sind. Alle warten auf das neue Album von Bolesna Braca , die seit fünf, sechs Jahren nichts mehr gemacht haben. Ich denke, dieses Album könnte Hiphop wieder dorthin zurückbringen, wo sein Platz ist. Mir werden per E-Mail ungefähr 15 Songs pro Woche zugesendet, die Hälfte ist gut und ich spiele sie dann auch. Denn ich gebe Leuten gerne ihre Chance, Blackout ist nach wie vor die Sendung Nummer eins.

Persönliches

Was gibt dir den Antrieb, dich über so viele Jahre hinweg für HipHop in Kroatien einzusetzen?
Ein paar von uns haben wirklich sehr viel Fleiß und Geld hineingesteckt, um Europa und der ganzen Welt zu zeigen, dass wir was wert sind, dass wir zu den Top Five HipHhop-Ländern in Europa zählen. Ich wollte, dass Zagreb international bekannt wird und habe Leute wie Masta Ace , Raekwon , Ghostface oder De la Soul geholt, damit sie Kroatien kennen lernen und über uns reden. Das ist das wichtigste für eine Szene, dass andere dich erwähnen. Das habe ich geschafft und arbeite weiter. Verschlossene Türen bleiben nicht für immer verschlossen, man kann sie immer irgendwie öffnen. Neben deiner Radio-Sendung, die dich schon dein halbes Leben lang begleitet und dem Promoten der Produzenten aus Zagreb – welche Projekte betreibst du noch aktuell?
Jetzt hatte ich vielleicht den Höhepunkt meiner Karriere, als ich gemeinsam auf einem Flyer mit DJ Premier von Gang Starr , DJ Scratch von EPMD und Tony Touch stand. Außerdem arbeite ich mit der Gruppe The Brand New Havies aus London zusammen, einer Acid-Jazz-/Funk-Gruppe, der ich bei der Arbeit an ihrem neuen Rap-Album helfe. 1991 haben sie Heavy Rhyme Experience mit den damals besten MCs veröffentlicht, jetzt versuchen wir Heavy Rhyme Experience 2 zu ermöglichen. Mein Job ist das Connecten von Leuten auf der ganzen Welt, von Japan und Neuseeland über ganz Europa bis nach Amerika und Kanada. Ich bin Teil der Bum Squad , einer weltweiten DJ-Koalition, die von DJ Latin Prince aus L.A. angeführt wird. Außerdem leite ich das Underground Hiphop-Mag Bum Squad in Kroatien. Ich lege am Wochenende als DJ auf und habe mit J-Ro von Tha Liks das Soundsystem Likvit Bums ins Leben gerufen. Welche Idee steckt hinter euerem Soundsystem?
Heute ist es in Europa die Norm, dass ein DJ solo auflegt, selten sieht man welche, die das Mic kontrollieren und wenn, dann sind es Amis. Aber auch sie haben ihre MCs wie Primo Black Poet oder Jazzy Jeff Mad Skillz . Wir wollten das auch nach Europa bringen: DJ Phat Phillie und MC J-Ro sind das ultimative Soundsystem! Wir arbeiten gerade an einem Mixtape, damit noch mehr Leute erfahren, dass es uns gibt. Wir haben sehr unterschiedliche Stile auf Lager und können sowohl eine Hardcore HipHop-Party abliefern, bei der J-Ro alle Alkoholiks -Hits wie Make Boom oder Next Level aufführt, aber auch eine Party in Kroatien am Meer, die absolut Pop war. Wir haben die Dynamik von drei Stunden erstklassigem Live-DJing und -MCing, bei der die Leute genießen und nicht wissen, ob das eine Party oder eine Live Performance ist. Ich denke, Likvit Bums könnte 2010 auch für jeden deutschen Booker interessant sein. Ich bin in Zagreb, J-Ro lebt in Koppenhagen, das heißt wir können in eineinhalb Stunden da sein und sind auch flexibel mit dem Preis. Wir sind keine Abzocker, erst wenn uns die ganze Welt kennt, werden wir zu Abzockern! Wir haben jetzt von dir erfahren, dass du fast schon überall auf der Welt warst, sehr vieles mit erlebt und aufgebaut hast und die größten Persönlichkeiten der Szene kennst. Wo lebt deiner Meinung nach Hiphop heute am meisten?
Immer noch in New York! Zu meinem Geburtstag war ich im Oktober für zwei Wochen in NY und dort lebt der Hiphop, den wir alle lieben und mit dem wir aufgewachsen sind, jeden Tag. Ich war auf der Tribut-Veranstaltung für Roc Raida , auf den Konzerten von Scarface und Rakim . Auf meiner Geburtstagsparty waren Leute wie Jeru the Damaja , Camp-Lo , die Beatnuts , Crazy Legs/ Rocksteady Crew , Black Twang aus London oder Kool Herc anwesend – ich lege gerade auf, auf einmal läuft Kool Herc vorbei! Das sind Sachen, die man nicht jeden Tag sieht. New York ist die Stadt, in der Hiphop für immer bleibt. Wenn er irgendwann auf der ganzen Welt zu Ende geht, lebt er dort noch immer. Dort hat es angefangen und wenn es enden sollte, dann dort. Aber ich hoffe, dass es niemals endet! Was sind deine weiteren Wünsche für die Zukunft?
Ich würde gerne sehen, dass der globale Hiphop wieder den Touch bekommt, den er mal hatte. Wir müssen alle anfangen kreativer zu werden und nicht mehr ausschließlich über Euros und Dollars nachdenken! Steigert die Qualität eurer Produkte, dann kommen auch die Euros. Und ich wünsche mir bessere Kommunikation, dass wir alle bessere Menschen werden und uns gegenseitig helfen. Außerdem will ich, dass Europa ein gemeinsamer Markt wird. Das Problem liegt in den verschiedenen Sprachen, aber ich denke für die Beats und DJs sollte es keine Barrieren geben. Das wäre, was ich zu sagen habe.