Dieses Reggae-Album sollte sich kein Rap-Fan entgehen lassen: Stephen Marleys "Revelation Pt. II: The Fruit of Life"

Stephen Marley, der 44-jährige Sohn der Reggae-Legende Bob Marley, veröffentlicht am 22. Juli den Nachfolger seines Grammy-prämierten Albums Revelation Pt. I: The Root of Life. Bei Revelation Pt. II: The Fruit of Life werden auch Rap-Fans auf ihre Kosten kommen. Versprochen!

Neben großen Namen aus Reggae und Dancehall wie Capleton, Sizzla, Shaggy, Bounty Killer, Konshens, seinen Brüdern Ky-Mani Marley (releast bald ein Kollaboalbum mit Gentleman) und Damian Marley oder auch seinem eigenen Sohn Jo Mersa Marley werden bekannte Gesichter aus der Hiphop-Welt mitmischen: Waka Flocka Flame, Rick Ross, Dead Prez, Rakim, die Highspeed-Spezialisten Busta Rhymes und Twista, DJ Khaled, Iggy Azalea, Black Thought von The Roots, Wyclef Jean und Pitbull finden sich in der Tracklist wieder.

Bei der illustren Gästeliste dürfte auch klar sein, dass es sich hier nicht um straighten Roots handeln wird. Marley sagt selbst, das Konzept bei Revelation Pt. II sei es gewesen, Reggae mit Hiphop, Soul, EDM und allem, worauf er gerade sonst noch Lust hatte, zu mischen.

Sowohl Stephen Marley Debütalbum Mind Control (2007) und die Akustikversion der LP (2009) wurden mit dem Grammy fürs beste Reggae-Album ausgezeichnet. Lass dir einfach diese Tracklist auf der Zunge zergehen:

01. Intro

02. Babylon (feat. Junior Reid & Dead Prez)

03. Revelation Party (feat. Jo Mersa Marley)

04. So Unjust (feat. Rakim & Kardinal Offishall)

05. Prelude

06. Walking Away

07. The Lion Roars (feat. Rick Ross & Ky-Mani Marley)

08. Scars on My Feet (feat. Waka Flocka Flame)

09. Pleasure or Pain (feat. Busta Rhymes & Konshens)

10. Perfect Picture (feat. Damian "Jr. Gong" Marley)

11. Father of the Man (feat. Wyclef Jean)

12. Music Is Alive (feat. Pain Killer & Damian "Jr. Gong" Marley)

13. So Strong (feat. Shaggy)

14. Thorn or a Rose (feat. Black Thought)

15. Paradise (feat. Twista & Jasmin Karma)

16. Tonight (It's a Party) [feat. DJ Khaled, Waka Flocka Flame & Iggy Azalea]

17. Ghetto Boy (feat. Bounty Killer & Cobra)

18. Rock Stone (feat. Capleton & Sizzla)

19. When She Dances (feat. Pitbull)

20. It's Alright

21. Outro

22. The Lion Roars (feat. Rick Ross & Ky-Mani Marley) [Mayfield Version]

23. When She Dances (feat. Pitbull)

24. When She Dances (feat. Pitbull) [DJ Noodles Remix]

Mit Rock Stone, Ghetto Boy, Thorn or a Rose, So Strong und Scars on my Feet kannst du dir schon jetzt einen Eindruck von der Platte und den Gastauftritten machen:

Ach und Damian Marley schraubt offenbar auch endlich am Nachfolger von Welcome To Jamrock:

Damian Marley liefert mit "Caution", worauf viele schon seit 2005 warten

Bob Marleys jüngster Sohn Damian aka Jr. Gong meldet sich mit der neuen Single Caution zurück. Der Song ist eine Art Warnung: Die unterdrückte Masse wird nicht ewig still bleiben und sich weiter ausbeuten lassen. Sein ehrenwerter Dad sang einst ein Nummer mit dem selben Titel.

Geburtstag einer Legende: 10 Rap-Songs, die es ohne Bob Marley so nicht gäbe

Bob Marley hätte sicher gewollt, dass die Menschen sich lieber an seinen Geburtstag erinnern als an seinen Todestag. Am 6. Februar 1945, während Churchill, Roosevelt und Stalin die Grundzüge der europäischen Nachkriegsordnung festlegen, erblickt der kleine Robert Nesta Marley in 9 Miles in den jamaikanischen Bergen das Licht der Welt.

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Gentleman über "Blaue Stunde", seine Anfänge und die Connection zwischen Hiphop und Dancehall

Gentleman über "Blaue Stunde", seine Anfänge und die Connection zwischen Hiphop und Dancehall

Von Marcel Schmitz am 01.12.2020 - 19:25

Gentleman hat mit "Blaue Stunde" nach über 20 Jahren im Musikgeschäft sein erstes deutschsprachiges Album veröffentlicht. Dafür hat er mit den Jugglerz und dem jamaikanischen Produzenten Don Corleon zusammengearbeitet und neben Kollaborationen mit Luciano, Ezhel, Summer Cem und Sido waren Mario „Malo“ Wesser und Damion Davis aber auch auch Samy, Bartek von den Orsons und Bozza als Songwriter mit involviert.

Seinen ersten Erfolg hatte der Kölner Reggae/Dancehall Künstler 1999 mit dem Feature auf dem Freundeskreis-Song "Tabula Rasa". Danach wurde er von Four Music gesignt, hat mit Größen wie Beenie Man, Sizzla und Capleton zusammengearbeitet und live für 750.000 Besucher des Haltestelle Woodstock Festivals gespielt.

Im Interview mit Toxik spricht Gentleman ausführlich über sein neues Album "Blaue Stunde", Rap-Features, seine Anfänge in Stuttgart und Köln und die Parallelen zwischen Hiphop und Reggae/Dancehall. Viel Spaß!


GENTLEMAN über "Blaue Stunde", seine Anfänge und Connection zwischen Hiphop und Dancehall

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