Deso Dogg soll auf "Terrorliste" der UNO

 

Spiegel Online berichtet, die Bundesregierung wolle den ehemaligen Rapper Deso Dogg auf eine Sanktionsliste der UNO setzen lassen. "Die Bundesregierung verspricht sich von Cusperts Listung eine abschreckende Wirkung auf Islamisten, die eine Reise nach Syrien oder Irak erwägen", so Spiegel Online.

Deso Dogg soll sanktioniert werden, weil er junge Menschen zur Reise ins Kriegsgebiet aufgefordert hat. Die Bundesregierung will dem Bericht zufolge in dieser Woche ihre Erkenntnisse bei der UNO einreichen. Sollte es zu den Sanktionen kommen, dürfte er nach internationalem Recht nicht mehr reisen. Außerdem wären Spendensammlungen und andere Geldzuwendungen an ihn verboten.

Der ehemalige Gangsterrapper, der in seinem früheren Leben unter anderem wegen versuchten Totschlags neun Jahre im Gefängnis saß, soll heute im syrischen Bürgerkrieg für den IS kämpfen. Zuletzt hatte es Meldungen über seine Rolle bei der IS und ein Video, auf dem er eine Leiche geschändet haben soll, gegeben.

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