Death Row-Besitzer Snoop Dogg will 2Pac-Rechte klären
Snoop Dogg & 2Pac
Hennessy

 

In einem Interview hat Elliot Willson mit Snoop Dogg, dem frischgebackene Besitzer des legendären Labels Death Row, gesprochen. Billboard hatte zuvor erklärt, dass Snoop trotz des Erwerbs des Labels nicht die Rechte an der gesamten Musik gekauft habe. Jetzt bringt der Doggfather Licht ins Dunkle.

Snoop Dogg erklärt Situation um 2Pac-Rechte

Während des Gesprächs erläutert Snoop, welche Musikrechte er bereits hat, an welche er noch versucht zu kommen und was genau er eigentlich damit vorhat.

Laut Snoop Dogg (jetzt auf Apple Music streamen) habe er sich bereits die Rechte an Dr. Dres Klassiker "The Chronic", einigen seiner eigenen Alben sowie dem Soundtrack zum Film "Above The Rim" sichern können. Was 2Pac angeht, sei die Situation ein wenig komplizierter. Trotzdem sei er zuversichtlich, die Situation schnell auflösen zu können.

Die Rechte an 2Pacs Musik sollen nämlich im letzten Jahr zurück an den Nachlass der verstorbenen Legende gegangen sein. Mit dessen Verwaltung pflege Snoop ein sehr gutes Verhältnis und er sei sich sicher, dass man eine Lösung dafür finden könne.

"Ich habe eine großartige Beziehung zu seinem Nachlass, und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in der Lage sein werden, etwas auszuarbeiten... Um einige Death-Row-2Pac-Geschäfte weiterzuführen, jetzt, wo Snoop Dogg die Kontrolle über Death Row hat."

Das will Snoop Dogg mit den Musikrechten machen

Auch über seine Pläne, was er mit den Rechten machen will, spricht Snoop in dem Interview. Einerseits plane er, bislang nicht verfügbare Singles wie Dr. Dres "Deep Cover (187)" ins Streaming zu bringen. Außerdem überlege er, eine Compilation mit legendären Songs rauszubringen. Die wolle er mit einem Audiokommentar versehen, in dem er zu den jeweiligen Songs Hintergrundinformationen gibt.

Darüber hinaus wolle er mit Death Row Grenzen sprengen. Von Genres und der Realität. Einerseits wolle er das Metaverse nutzen, um die Marke noch größer zu machen. Andererseits überlege er, mit Death Row auch in die Latin- und EDM-Märkte vorzudringen.

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