Cro, Nimo, Dardan, Reezy, Nate57 & viele mehr im Deutschrap-Update

Packt die Tanzschuhe aus, denn unsere "Groove Attack"-Playlist bringt euch wie immer die heißesten Tracks der Woche. Unser dieswöchiger Coverstar Mero ist mit seinem neuen Song "Perspektive" am Start. Produziert wurde der von Juh-Dee und Young Mesh.

Cro, Dardan, Reezy & Ufo361

Cro ist zurück! Nachdem es nun knapp zwei Jahre sehr ruhig um den Stuttgarter war, scheint nun das nächste Album endlich in den Startlöchern zu stehen. Sein Markenzeichen, die Pandamaske, hat er dafür zu Grabe getragen und durch eine neue, wildere Maske ersetzt. Frei nach dem Motto: "Fall auf". Der Song ist ein Feature mit seinem Label-Signing Badchieff.

Dardan und Reezy haben sich zusammengetan, um gemeinsam mit der Community einen Hit zu produzieren. "Details" ist das Ergebnis dieses Experiments - und eins, das sich sehen lassen kann. Die Stimmen der beiden Künstler harmonieren wunderbar und die von Reezy selbst komponierte Produktion macht das Ganze zu einem absoluten Hörgenuss.

Auch Ufo hat seine neue Single "Playlist" gedroppt. Sein im Oktober erscheinendes Album "Nur für Dich" scheint einen deutlich ruhigeren Weg einzuschlagen als seine bisherigen Werke. Sowohl auf "Sh*t Changed" als auch auf seinem neuen Track zeigt sich Ufo nachdenklich und fast schon melancholisch. Trotzdem haben die Songs nicht weniger Hitpotenzial.

Nate57, Nimo & Nullzweizwei

Nate57 arbeitet scheinbar fleißig an seinem neuen Album. Die letzten Wochen gab es immer wieder neue Singles des Hamburgers, die vor allem seine Oldschool-Fans angesprochen haben dürften. Heute Nacht kam "Kleine Fische (Freestyle)" und Nate zeigt einmal mehr, warum er weiterhin den Status als einer der talentiertesten Rapper in Deutschland hat. Auf einem für ihn untypisch modernen Beat zersägt der mittlerweile 30-Jährige komplett.

Einen für ihn sehr typischen Song haut Nimo mit "To The Moon" raus. Wie in letzter Zeit gewohnt präsentiert sich die 385i-Hitmaschine äußerst dancy auf einer Produktion von PzY. Das dazu erschienene Video schlägt einen ganz anderen Ton an und widmet sich in äußerst filmischer Manier tagesaktuellen Themen und Krisen.

Nullzweizwei haben ihr Album "Etabliert" herausgebracht und dem Titel entsprechend gezeigt, wie man progressiven Sound bringen kann und gleichzeitig so klingt, als hätte man nie etwas anderes gemacht. Für "Credits" hat sich die Gruppe aus Herzogenaurach tatkräftige Unterstützung der definitiv etablierten Schwesta Ewa geholt.

Außerdem sind diese Woche neu bei Groove Attack: Ulysee, 2ara, Sam Sillah, SH und viele weitere!

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Nimo will Partei gründen

Nimo will Partei gründen

Von Michael Rubach am 22.02.2021 - 20:13

Nach einem langen Talk bei Clubhouse haben Nimo und seine Mitstreiter*innen den Entschluss gefasst, einen besonderen Weg im Kampf gegen Rassismus und Mobbing einzuschlagen. So sei der Plan entwickelt worden, eine Partei an den Start zu bringen. Diese soll sich für Menschenrechte und Gerechtigkeit einsetzen.

Nimo: "Wir werden diese Partei gründen"

In einem Live-Stream auf Instagram informierte Nimo die Fans, die nicht bei Clubhouse dabei waren, über sein Vorhaben. Bevor er auf seine Idee einging, sprach er noch ganz allgemein darüber, was jeder Mensch persönlich dafür tun kann, Rassismus sowie Diskriminierung und Mobbing entgegenzuwirken. So gelte es, gesamtgesellschaftlich "Vorurteile zu stoppen". Diese würden bereits im Kindesalter vermittelt und seien der Ausgangspunkt für späteres menschenverachtendes Verhalten.

"Wir haben uns geeinigt, eine Partei zu gründen und haben jetzt schon eine aktive WhatsApp-Gruppe, in der wir uns austauschen und in der wir planen und in der wir organisieren. [...] Wir werden diese Partei gründen. Wir sind alle fest entschlossen, etwas zu machen, etwas zu bewegen. Für uns. Für die Generation jetzt und für die Generation, die nach uns kommt."

Updates zu der Parteigründung soll es fortan regelmäßig bei Talks auf Clubhouse geben. Größere politische Ambitionen verfolgt Nimo mit dem Projekt offenbar nicht. Alle seien jedoch herzlich eingeladen, ihn bei dieser Mission zu unterstützen.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir etwas in diesem Land ändern können. Wenn wir sagen Partei: Wir wollen nicht in die Politik gehen und uns in politische Sachen einmischen. Wir möchten einfach nur für Menschenrechte und für Gerechtigkeit kämpfen. Gegen Rassismus. Gegen Mobbing. Einfach nur für die Menschlichkeit. Das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Dafür setzen wir uns ein."

Laut der Bundeszentrale für politische Bildung haben es Parteien immer auf Machtgewinn abgesehen, um ihre Ziele durchzusetzen zu können. Da Nimo zunächst klar betont, sich von der politischen Ebene (und wohl auch von Wahlen) fernhalten zu wollen, landen er und seine Anhänger*innen vielleicht am Ende noch bei einer anderen Organisationsform.

Zuletzt organisierte Nimo einen gemeinsamen Videodreh mit Luciano. Hier kannst du den Clip zu "Bad Eyez" sehen:

Nimo ft. Luciano - Bad Eyez [Video]


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