"Dann müssen wir handeln": King Khalil begründet Beef mit PA Sports

Der Beef zwischen Team Kuku, Bra Musik und Life is Pain spitzt sich in letzter Zeit immer weiter zu. Vor einigen Tagen hat King Khalil zum Boykott des LiP-Signings Mucco aufgerufen und einem nicht näher genannten Mitglied des Essener Labels sogar ein Berlin-Verbot erteilt. In einem Livestream auf TikTok hat King Khalil jetzt begründet, was er an Labelchef PA Sports auszusetzen hat.

"Was haben wir dir getan?": King Khalil kann Verhalten von PA Sports & Life is Pain nicht nachvollziehen

Auf die Frage eines Zuschauers, was er von PA Sports halte, geht King Khalil genauer auf seine Beziehung mit dem Essener ein. Der Team Kuku-Rapper berichtet, dass er und PA in der Vergangenheit ein eher wechselhaftes Verhältnis hatten. "Mal hatten wir Streit, mal waren wir wieder befreundet", beschreibt Khalil die Beziehung. Irgendwann waren die beiden Camps so verbandelt, dass er und PA Sports sogar 2020 den gemeinsamen Track "All Black" veröffentlicht haben. Zuletzt waren er und der Essener eigentlich gut miteinander, resümiert King Kong Khalil.

Dann kommen aber die Sticheleien von aktuellen und ehemaligen Life is Pain-Signings gegenüber Capital Bra und Team Kuku ins Spiel. King Khalil kann sich nicht vorstellen, dass PA Sports nicht selbst in die Sache involviert ist:

"Es war eigentlich immer Sympathie da, bis auf einmal diese Sachen kamen von Acts wie Yakary und jetzt Mucco [...] Was haben wir dir [PA Sports] getan? Bruder, wir lassen jeden in Ruhe, wir wollen aber auch in Ruhe gelassen werden. Aber wenn uns jemand nicht in Ruhe lässt, dann müssen wir handeln."

PA Sports hat sich inzwischen selbst geäußert. Aber nicht direkt über King Khalil und Team Kuku: Der Essener wolle nichts zu einer speziellen Person sagen, sondern liefert in seiner Instagram-Story ein allgemeines Statement ab. PA habe mitbekommen, dass in den letzten Wochen immer mal wieder "aus der Hiphop-Szene" gegen ihn "geschossen" wurde. Anders als in der Vergangenheit gehe PA aber dieses Mal nicht darauf ein. Diese Streitigkeiten hätten inzwischen "keine Relevanz und keinem Raum" mehr in seinem Leben und seien ihm momentan "Jacke wie Hose". 

PA Sports sagt aber dennoch zum Schluss nochmal etwas zu der von King Khalil angesprochenen Thematik, dass er seine Signings gegen andere Artists aufhetzen würde. Das stimme so nicht und niemand würde wissen, wie es ist, in seiner Rolle zu sein. Er habe schließlich ein Musiklabel gegründet und keine "Gang". PA Sports seien schon viele "weiße Haare" gewachsen, weil er Leute "in die richtige Richtung" lenken wollte. Deswegen habe er sich inzwischen emotional von den persönlichen Streitigkeiten seiner Artists gelöst. Wenn das Ganze aber in eine extrem falsche Richtung geht, ziehe auch PA die Konsequenzen. Damit spielt PA Sports auf die Trennung von Yakary an, dessen Fehlverhalten der Hauptgrund für den Ausschluss von Life is Pain war.

King Khalil & Yakary tragen Streit live aus

Der Streit von Yakary mit dem Team Kuku-Camp geht aber auch ohne Life is Pain inzwischen in die nächste Runde. In einem späteren Livestream von King Khalil meldete sich der 26-Jährige im Chat des Team Kuku-Mitglieds zu Wort. Yakary forderte den Berliner in mehreren Nachrichten dazu auf, ihn in den Stream dazuzuschalten und ihren Streit verbal auszudiskutieren. Der Forderung ging King Khalil jedoch nicht nach, denn "Respekt ist ein Geben und Nehmen". Außerdem wolle er Yakary in gewisser Weise einen Gefallen tun, da er sonst womöglich etwas gegenüber King Khalil sagen könnte, was er "vielleicht sehr, sehr bereuen wird". Stattdessen solle sich Yakary lieber Khalils kommendes Album anhören.

Wie Capital Bra seinen Beef mit dem Life is Pain-Camp sieht, könnt ihr euch hier anschauen:

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