Cypress Hill schreiben Geschichte mit Stern auf dem Walk of Fame

Cypress Hill erhalten ihren eigenen Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Hollywood. Sie sind die erste Latino-Hiphop-Gruppe, die mit dieser Ehrung bedacht wird.

Nach 30 Jahren im Business: Cypress Hill schreibt Geschichte beim Walk of Fame

 B Real, Sen Dog, DJ Muggs und Eric "Bobo" Correa aka Cypress Hill spielen dieses Spiel schon länger. Mittlerweile ist die legendäre Rap-Crew schon gut 30 Jahre im Geschäft.

Das Hollywood Chamber of Commerce ehrt sie jetzt als erste Latino-Amerikanische Hiphop-Gruppe mit einem eigenen Stern auf dem Walk of Fame.

Es handelt sich dabei um den insgesamt schon 2.660. Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Die Zeremonie findet am Donnerstag, den 18. April statt.

Die wichtigste Frage dazu stellt natürlich B Real auf Twitter: Was raucht ein echter Fan zu dieser Gelegenheit – Blunt oder Joint?

B Real on Twitter

If you came to the @cypresshill "Star on the walk of fame" ceremony, what would you be blazin? Joint or blunt?

Xzibit soll Rede zum Cypress Hill-Stern auf dem Walk of Fame halten

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat Snoop Dogg seinen Stern auf dem Walk of Fame bekommen und feierlich eingeweiht. Dazu kamen auch Dr. Dre und Quincy Jones.

Bei der Einweihung des Cypress Hill-Sterns soll unter anderem Xzibit eine Rede halten. Als weiterer Redner wurde der Schauspieler und Comedian George Lopez angekündigt.

Cypress Hill - Elephants On Acid

Cypress Hill machen Musik für Elefanten auf Acid – oder so ähnlich...

Snoop Doggs Rede beim Walk of Fame: Emotionale Worte für Dr. Dre

Nach allem, was er für Hiphop getan hat, bekam Snoop Dogg gestern seinen wohlverdienten Stern auf dem Walk of Fame. Bei der dazugehörigen Zeremonie präsentierte sich der "Drop It Like It's Hot"-Rapper mit Gucci-Pulli und Death Row-Kette von seiner besten Seite und hinterließ dankende Worte - vor allem an sich selbst und Dr. Dre.

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Verfeindete Gangs marschieren gemeinsam für Nipsey Hussle durch Los Angeles

Verfeindete Gangs marschieren gemeinsam für Nipsey Hussle durch Los Angeles

Von Clark Senger am 06.04.2019 - 15:00

Fünf Tage nach Nipsey Hussles Tod haben gestern diverse Gangs aus Los Angeles ein starkes Zeichen gesetzt. Das Blau der Crips und das Rot der Bloods zogen friedlich miteinander durch Crenshaw in L.A.s Süden, wo der ermordete Rapper aufwuchs und sein Geschäft hatte, vor dem er erschossen wurde.

Gang-Frieden in L.A. durch Nipsey Hussles Tod

Einflussreiche Mitglieder unterschiedlicher Gangs hatten laut Hiphop-n-more zu einer Waffenruhe aufgerufen und ihre Mitglieder dazu angehalten, den Tod des Rappers auf eine friedliche Art und Weise zu beklagen. Der Promoter und Geschäftsmann Marquis Diamond zeigt auf Instagram ein Foto vom Treffen mehrerer Anführer, wie etwa Complex berichtet.

"60's, Hoovas, ETG's, FTG, VNG, Bounty Hunters, Mona Parks, Brims, Pirus, Bloods, Crips, Gangstas, NH's, Deuces. Nur ein paar dieser Hoods im gleichen Gebäude zu haben, ist schon mächtig! Wir wollen unsere black Power einsetzen, um der Stadt Einigkeit zu bringen! Ich bete, dass wir auf diesem positiven Pfad bleiben können."

Im Internet machen etliche Videos der gemeinsamen Totenwache die Runde, in denen einige der eigentlich bis aufs Blut verfeindeten Nachbarn für einen aus ihren Reihen auf die Straße gehen. Kurz nach Nipsey Tod wurde noch vermutet, dass die traurige Nachricht zu neuen Unruhen und Gewalt in L.A. führen könnte. Das Gegenteil ist nun der Fall.

Nipsey Hussles Vermächtnis

Damit setzen die Gang Leaders etwas um, was der Rapper sich zu Lebzeiten zur Aufgabe gemacht hatte. Als Mitglied der Rollin 60s Neighborhood Crips setzte er sich nicht nur für seine Hood ein, sondern für ein Miteinander der Gangs in der ganzen Stadt. 2016, als Donald Trump sich mit rassistischen und radikalen Aussagen nach und nach als ernsthafter Präsidentschaftskandidat ins Gespräch brachte, machten er und YG, der zu den Bloods gehört, gemeinsame Sache für den Song "FDT (F**k Donald Trump)". Im weitgehend schwarzweißen Video wurde durch die roten und blauen Akzente verdeutlicht, dass außer den Farben kaum Unterschiede zwischen den beiden Seiten bestehen:

Bis kurz vor seinem Tod war es Nipsey ein großes Anliegen, die unter Gewalt und langjährigen Feindschaften leidende Stadt zumindest teilweise zu befrieden. Er hatte ein Gespräch mit dem LAPD, einer zusätzlichen Partei im Krieg auf Los Angeles' Straßen, gesucht, um über das Thema der Ganggewalt zu sprechen. Sein Tod verhinderte das Treffen, doch seine Botschaft hat überlebt – das zeigt L.A. kurz nach seinem Tod und hoffentlich auch in Zukunft.


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