Positiver Corona-Test: YNW Melly drängt auf Haftentlassung

YNW Melly ist offenbar positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der momentan inhaftierte Multi-Platin-Rapper ("Murder On My Mind") will die Diagnose dafür nutzen, um an seinen Haftbedingungen zu arbeiten. Er möchte nämlich seinen Platz hinter Gittern vorzeitig verlassen.

YNW Mellys Anwalt kritisiert die hygienischen Zustände im Gefängnis

Via Instagram kommunizieren Vertreter des Rappers regelmäßig mit der Außenwelt. Auf der Plattform wurde nun auch mitgeteilt, dass YNW Melly beantragt, unter Auflagen freigelassen zu werden.

"Er wird einen Antrag auf eingeschränkte Freilassung stellen, in der Hoffnung auf eine bessere Versorgung, da Gefängnisse nicht auf die Behandlung dieses neuen Virus vorbereitet sind."

YNW Mellys Anwalt Bradford Cohen sagte zudem gegenüber South Florida Sun Sentinel, dass die Gefängnisse in den USA eine "extrem gefährliche Situation" herstellen würden. Er kritisiert die seiner Meinung nach nicht angemessenen Hygienebedingungen. Die USA stehen aktuell bei fast 250.000 bestätigter Corona-Fälle und sind damit weltweit führend. Das legt die Seite der Seite der Johns Hopkins Universität offen.

YNW Melly wartet auf seine Verhandlung vor einem Gericht in Florida. Dem Rapper wird vorgeworfen, zwei seiner Freunde ermordet zu haben. Er bestreitet das Verbrechen. YNW Melly droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe.

US-Rapper YNW Melly droht offenbar die Todesstrafe

YNW Melly sitzt seit Februar im Gefängnis, weil er zwei Freunde ermordet haben soll. Ihm droht nun offenbar die Todesstrafe, wie unter anderem TMZ und Pitchfork berichten. Der Fall rund um YNW Melly s Anklage war sowieso schon heftig genug: Der Rapper soll zwei seiner besten Freunde erschossen haben soll.

Ein Kollege von YNW Melly ist grade aus der Haft entlassen worden, weil das Coronavirus eine zu große Gefahr für seine Gesundheit darstellt.

6ix9ine darf das Gefängnis vorzeitig verlassen

Von Michael Rubach am 18.02.2020 - 09:59 Eminem hat eigens für das Überschreiten der Schallmauer von einer Milliarde Youtube-Klicks auf sein Video zu " Rap God" eine Website einrichten lassen. Diese Zahl scheint selbst für die erfolgsverwöhnte Raplegende keine Alltäglichkeit zu sein. Eine Milliarde, das entspricht grob einem Achtel der aktuellen Weltbevölkerung.

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.

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Doppelmord beim Konzert: Gucci Mane & Labelkollege Foogiano werden angeklagt

Doppelmord beim Konzert: Gucci Mane & Labelkollege Foogiano werden angeklagt

Von Till Hesterbrink am 02.09.2020 - 15:05

Vor knapp zwei Monaten wurden zwei Leute bei einem Foogiano Konzert in South Carolina erschossen. Die Entourage des Rappers soll dabei in die Schießerei verwickelt gewesen sein. Nun werden er und sein Labelboss Gucci Mane angeklagt, da sie bei dem Konzert nicht für ausreichende Sicherheitsmaßnahmen sorgten.

Wrongful Death: Gucci Mane & weitere angeklagt

Anfang Juni spielte Gucci Manes Künstler Foogiano ein Konzert in South Carolina eigentlich unter strikten Corona-Auflagen. Statt der erlaubten 50 Personen versammelten sich allerdings knapp 200 Leute in der Lavish Lounge, um Foogiano an dessen Geburtstag auftreten zu sehen. Im überfüllten Club soll es dann zu Tumulten gekommen sein, die in einer Schießerei endeten. Laut den Ermittlern sei der 1017-Artist selbst nicht an den Schüssen beteiligt gewesen, jedoch wohl Teile seiner Crew.

Foogiano ließ später via Instagram verlauten, dass ihm der Vorfall zwar leidtäte, er würde jedoch keine Schuld bei sich sehen.

"Ich verstehe, dass es euch schmerzt [...], aber ihr müsst euch die Situation anschauen. Ich werde mich nicht für etwas beschuldigen lassen, das ich nicht verursacht habe."

("I understand y'all in pain, y'all hurting [...] but y'all just got to look at the situation. I ain't going to blame myself for something I didn't cause.")



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Ein Beitrag geteilt von 1017 YANO (@foogiano) am

Die Staatsanwaltschaft sieht dies wohl ein wenig anders. Foogiano und sein Labelboss Gucci Mane werden nun wegen "Wrongful Death" angeklagt, einen Tatbestand, den es so in Deutschland nicht gibt. Gemeint ist damit das passive Verschulden eines Todes. In diesem Fall sollen sich Gucci und Foogi schuldig gemacht haben, in dem sie nicht für die Sicherheit der Besucher sorgten.

Mit ihnen sind auch der Clubbesitzer und ein Angestellter von Foogiano angeklagt. Grund dafür sei, dass Foogiano und seine Crew vor dem Betreten des Clubs nicht durchsucht wurden. So konnten "gefährliche Personen mit Waffen" ungestört in die Lavish Lounge gelangen.

Gucci Mane sei Teil der Klage, da er das Event als Promoter unterstützt habe und durch seine Position als Labelchef geschäftlich mit in die Veranstaltung involviert sei.

Vorgeworfen wird allen:

"Die Angeklagten sorgten nicht für adäquate Sicherheit in den Räumlichkeiten. Sie setzten die Besucher wissentlich einem unvernünftigen Risiko physischer Schäden aus. Sie kümmerten sich nicht darum, eine sichere Umwelt für die Besucher zu gestalten. Sie kümmerten sich nicht um richtige und adäquate Überwachung der Räumlichkeiten."

("[The Defendants were] failing to provide adequate security on the premises, knowingly subjecting invitees of the premises to an unreasonable risk of serious physical harm, failing to exercise reasonable care to provide a safe environment for the invitees of the premises, failing to provide proper and adequate surveillance of the premises.")

Gucci Mane & Mord: Eine wiederkehrende Kombi

Die Schüsse im Club töteten eine 23-Jährige und einen 51-Jährigen. Die Polizei in Greenville, South Carolina sucht immer noch nach drei der Schützen. Ein mutmaßlicher Täter wurde mittlerweile festgenommen und sitzt in Georgia im Gefängnis.

Dort saß Radric Davis, wie Gucci Mane im echten Leben heißt, bereits ebenfalls das ein oder andere Mal ein. Gucci ist schließlich auch kein Unbekannter, wenn es um den Tod durch Fremdeinwirkung geht. 2005 erschoss er einen Einbrecher, der gemeinsam mit drei anderen wahrscheinlich seine Kette klauen wollte. Hierbei handelte es sich laut Gericht jedoch nicht um Mord, sondern um Notwehr.

Trotz der Todesfolge seiner Schüsse scheint der Trap God dahingehend ein gewisses Maß an Humor in der ganzen Sache zu sehen.

Gucci Mane feiert Meme über seine tödlichen Schüsse auf Jeezy-Homie

Gucci Mane zeigt in den letzten Wochen einen eigenartigen Sinn für Humor. Den Trap God amüsiert es gut 15 Jahre nach seiner Tat offenbar köstlich, dass er einen Einbrecher erschossen hat. Dieser war zugleich ein Freund von Atlanta-Rapper Jeezy. In seinen Insta-Feed hat Gucci ein Meme gepackt, das eine Einbruchsszene nachstellen soll.


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