Congo, der Forum-Administrator von Bushido, äußerte sich heute zu Carlo Cok*** *****n 3. Außerdem schreib er über Kay Ones angekündigten Disstrack, ShindyKollegah sowie die Verkaufzahlen von Kay One und Fler

Carlo Cok*** *****n 3 soll ähnlich hart werden, wie Bushidos Disstrack Leben und Tod des Kenneth Glöckler: "ccn3 wird ein Psychothriller und #lebenundtoddeskennethglöckler Part II in einem. Einfach weil der ... es braucht!", so Congo.

Außerdem listete Congo Verkaufszahlen von Kay Ones letztem Album Rich Kidz auf. Demnach habe dieser nach zehn Tagen knapp 31.000 Einheiten verkauft. Shindy habe mit seinem aktuellen Album ****B!tche$GetMone¥  bereits in den Vorbestellungen solche Zahlen erreicht. Auf Grund hoher Kosten für unter anderem Videoproduktion, TV-Spots und die kürzlich erschienene Gold Edition des Albums, spekuliert Congo, dass Kay One Platinstatus hätte erreichen müssen, um von Erfolg sprechen zu können: "Bei den ganzen Kosten die ich nun mehrmals aufgezählt habe, müsste das Album mehr als nur Platin gehen und es reicht nicht mal für Gold", so Congo.

Auch zu Fler hat Congo einiges mitzuteilen. Demnach habe Fler mit seinem letzten Album Neue Deutsche Welle 2 circa 13.000 Einheiten verkauft. Für Chakuza und sein Album Exit würden in etwa die gleichen Zahlen gelten. Deshalb stimme auch die Aussage von Farid Bang, wonach Majoe mit Breiter als der Türsteher mehr verkauft habe als Fler und Chakuza zusammen. Weiterhin heißt es, Kollegah habe mit King das 12,5-fache von Fler verkauft. Die Zahlen sind nicht öffentlich einsehbar und daher nicht zu kontrollieren. Anderen Quellen zufolge, liegen die Zahlen von Fler und Chakuza höher. Farids Aussage würde aber dennoch stimmen.

Des Weiteren kritisiert Congo Kay One dafür, dass dieser hinsichtlich seines angekündigten Disstracks gegen Bushido sehr widersprüchlich agiere: "Bei seinem Statement nach dem Disstrack will er nicht reagieren. [...] Und jetzt alles über den Haufen geworfen oder wie?"

Den kompletten Forumeintrag von Congo kannst du dir hier durchlesen.

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OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"
Oz

OZ über Deutschrap: "95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans"

Von Djamila Chastukhina am 31.07.2021 - 15:00

Der Schweizer Producer OZ, der unter anderem für Künstler wie Travis Scott, Drake und Shindy produziert hat, gab vor Kurzem auf Twitter seine Sicht auf Deutschrap bekannt. Der 29-Jährige bezeichnet deutschen Rap als einen "Mix aus Statements und schlechter Musik" und bekam daraufhin zahlreiche Meinungen aus der Community sowie von anderen Artists.

Kanye West-Produzent Mike Dean reagiert auf OZs Tweet und gibt Props an Genetikk

OZ (jetzt auf Apple Music streamen), der durch seine Arbeit mit US-amerikanischen Rappern und Producern Kontakte in vielen Ländern hat, zog mit seinem Tweet über die deutsche Rapszene zahlreiche Reaktionen an. Gestern schrieb er:

"Deutscher Rap ist ein Mix aus Statements und schlechter Musik, sehr schlechter Musik."

Neben Fans, die in den Kommentaren seine Aussage diskutieren, meldet sich auch Producer-Kollege Mike Dean zu Wort. Der 56-Jährige ist unter anderem für seine Arbeit mit Kanye West, Jay-Z, Travis Scott oder The Weeknd bekannt. Er nennt OZ ein Gegenbeispiel zur "schlechten Musik" und sagt, dass Genetikk geile Musik machen und gute Samples benutzen.

Auch Genetikk, die in der Vergangenheit bereits mit Mike Dean gearbeitet haben, äußern sich zur Thematik und behaupten, dass es in der US-amerikanischen Szene nicht anders zugehe:

OZ fügt hinzu: 95% im Deutschrap seien "respektlos"

Heute möchte der Künstler seine Aussage etwas konkreter formulieren. Seiner Meinung nach gibt es in Deutschland nämlich auch kreative Artists, die gute Musik machen. Diese Artists seien jedoch in der Unterzahl, laut OZ machen sie nämlich nur etwa 5% der Szene aus:

"Lasst mich folgendes hinzufügen: Es gibt 5% mit geiler, kreativer Musik in Deutschland. Aber die anderen 95% sind einfach respektlos gegenüber deutschen Rap-Fans (inkl. mir)"

Die Community ist gespalten: Einige stimmen ihm zu, andere sehen sehr viel Potenzial in deutschen Artists. Hier ein paar Eindrücke:


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