"Charakter sind verschieden": PA Sports und Manuellsen streiten sich erneut öffentlich
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Es scheint erneut einige Spannungen zwischen PA Sports und Manuellsen zu geben. Während einer Fragerunde auf Instagram war PA Sports von einem Fan gefragt worden, wieso Manuellsen immer wieder so abwertend über PA und dessen Team rede. Daraufhin warf PA seinem ehemaligen Weggefährten indirekt vor, respektlos zu sein. Manuellsen wiederum reagierte mit Drohungen.

PA Sports wirft Manuellsen fehlenden Respekt vor

PA Sports, der früher bei Manuellsens Label Pottweiler Entertainment gesignt war und sich wegen Streitigkeiten mit dem Labelboss von der Crew trennte, unterstellte Manuellsen eine generelle Respektlosigkeit. Doch nur wer Respekt gebe, könne diesen für sich einfordern:

Doch bei diesem relativ eindeutigen Vorwurf der Respektlosigkeit gegenüber Manuellsen beließ PA Sports es nicht. Darüber hinaus behauptet er, dass Manuellsen stets so tue, der "Vater" aller Rapper zu sein. Er behaupte ständig, dass er alle anderen von der Straße geholt habe. In Wahrheit vergesse der Mülheimer allerdings, dass es PA Sports war, der diese Leute hochgeholt habe. Er maße es sich aber nicht an, zu behaupten, er habe die Leute von der Straße geholt. Er brauche das nicht für sein Ego:

Manuellsen behauptet, PA Sports lasse sich durch seine Fans anstacheln

Wie zu erwarten lässt Manuellsen die Sticheleien nicht auf sich sitzen. Ebenfalls in seiner Instagram-Story veröffentlicht er ein kleines Statement, in dem er behauptet, über niemanden abwertend zu sprechen. Er habe manchmal schlicht keinen Bock, Props zu geben. Dass PA nun wieder "schlaue Sprüche" verbreite, überrasche ihn nicht. Rhetorisch fragt er, ob es überhaupt einen Rapper gebe, den PA Sports noch nicht gedisst habe. Außerdem wirft er PA Sports vor, lediglich auf "fitna von so kleinen inet p*ssern" aufzuspringen: 

Zur Geburt der Tochter: PA Sports gratulierte Manuellsen

Das Statement, so verrät PA in seiner Story, habe er gelesen. Dass in den vergangenen Monaten nur "positive Energie" von ihm in Richtung Manuellsen kam, habe nicht daran gelegen, dass dieser sich besonders "korrekt" verhalten habe. PA wolle schlicht keinen Beef anfangen. Manuellsen hingegen lasse keine Gelegenheit aus, "irgendeinen dummen Kommentar" abzulassen. Gegen Ende seines Statements wirft er Manuellsen indirekt Charakterlosigkeit vor:

Manuellsen gibt sich ohnehin sehr verwundert über die Angriffslust seines ehemaligen Partners PA Sports. Schließlich sei in der jüngeren Vergangenheit alles gut gewesen. Um das zu belegen, postete er diesen Screenshot von einer Unterhaltung, in der PA Sports Manuellsen zur Geburt dessen Tochter gratuliert hatte:

Eben diesen Screenshot sieht PA als Beleg dafür, dass er den neuerlichen Beef doch gar nicht habe anfangen wollen. Doch Manuellsen lasse in seinen Instagram-Stories immer wieder provokante Bemerkungen gegenüber ihm fallen. Wieso er das tue, könne er sich nicht erklären. Und obwohl Manuellsen "im Hintergrund schon die ganze Maschine in Gang gesetzt" hat, macht PA deutlich, dass er an einem echten Beef kein Interesse habe und wünscht viel Erfolg. Sein "hoffentlich" letzter Disstrack sei im Sommer erschienen:  

Manuellsen drohte PA Sports im weiteren Verlauf seiner Story relativ unmissverständlich, solle dieser tatsächlichen Beef starten. Wie das Spiel zwischen den beiden weitergeht, bleibt abzuwarten. Da allerdings beide Seiten versichern, keine Lust auf Beef zu haben, wollen wir hoffen, dass sich die Social Media-Wogen in der Beef-Landschaft des Rapgames bald wieder geglättet haben werden. 

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