"Album kommt" – Fler zeigt sich von Bushidos Erfolg im "CCN"-Prozess unbeeindruckt

Erscheint "CCN 3"? Laut BZ hat das Landgericht Berlin am Dienstag entschieden, dass Fler den Namen "Carlo Cokxxx N*tten" für sein kommendes Kollaboalbum mit Bass Sultan Hengzt nicht benutzen darf. So schreibt es die Online-Ausgabe der Boulevard-Zeitung und titelt "1:0 für Bushido". Fler hat sich bereits zu dem Urteil geäußert und seine Sicht der Dinge dargelegt.

Trotz Gerichtsurteil: Fler will "CCN 3" releasen

Bushido hat "CCN" im Mai 2021 als Marke angemeldet. Dies bestätigt ein Blick ins Markenregister. Das Landgericht Berlin hat in Bezug auf die Namensrechte von "CCN" nun eine einstweilige Verfügung erlassen. Fler kann verboten werden, einen eigenen Teil auf den Markt zu bringen. Ebenso hätte das Bewerben des Titels der BZ zufolge juristische Konsequenzen. "CCN 3" ist bisher für den 24. Dezember 2021 angekündigt.

Im Gegensatz zum Prozessauftakt erschienen sowohl Bushido als auch Fler gestern nicht persönlich vor Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Fler hat die Möglichkeit Berufung einzulegen.

Dieser zeigt sich von der Entscheidung wenig beeindruckt. Auf seinen Social-Media-Kanälen heißt es weiterhin: "Carlo Cokxxx N*tten kommt!". Auch Bass Sultan Hengzt postete eine Insta-Story mit dem Hashtag #CCN3KOMMT.

Im Gespräch mit Rooz erklärte Fler, warum er davon ausgeht, dass "CCN 3" wie geplant erscheint. Ebenso kündigt der Berliner Rapper an, in Berufung zu gehen und eventuell eigene Unterlassungsansprüche geltend zu machen. Auch er könne "Sachen vom Markt nehmen lassen", die Bushido unter dem Namen "CCN" in den vergangenen Jahren releast hat.

"Das Album wird gemacht. Das Album kommt. Wenn er der Meinung ist, er will mit uns in den Krieg ziehen, er will die Sache unterlassen, er will mir das absprechen [...], dann wird ihm alles zusammenkrachen. Dann werden wir seinen Katalog zersägen."

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Flers Streit mit RTL landet vor Gericht

Flers Streit mit RTL landet vor Gericht

Von Paul Kruppa am 30.08.2021 - 19:31

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat erneut Anklage gegen Fler erhoben. Eine Auseinandersetzung mit einem Team von RTL aus dem Frühjahr 2020 kommt nun offenbar vor Gericht. Dabei dreht es sich um Vorwürfe, die von Körperverletzung über Sachbeschädigung bis hin zu Bedrohung und Beleidigung reichen. Das berichtet die B.Z. heute.

Fler freut sich auf den Prozess

Ein RTL-Team wollte am 2. März 2020 ein spontanes Interview mit Fler am Ku'Damm drehen. Statt zu einem Gespräch soll es jedoch zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein. Laut RTL erlitt ein Kameramann dabei eine Platzwunde am Auge. Ebenfalls hätte eine RTL-Mitarbeiterin flüchten müssen. Damals hieß es, dass Fler eine wertvolle Kamera beschädigt habe. Eine frühere Verhaftung Flers wegen des Raubes einer Speicherkarte wurde im Nachhinein als rechtswidrig eingestuft.

Ein weiterer Anklagepunkt im kommenden Prozess soll sich zudem auf einen Kommentar von Fler unter einem Video einer Querdenken-Demo beziehen. Ein Polizeibeamter sei von ihm als "N*tten-Sohn-Bulle" bezeichnet worden.

Der Berliner Rapper habe für das Verfahren einen Anwalt engagiert, der sonst Arafat Abou-Chaker vertritt. Gegenüber der B.Z. erklärte Fler, dass der körperliche Angriff bei der Konfrontation mit dem Fernseh-Team nicht von ihm ausgegangen sei.

"Die RTL-Kamera-Leute waren mir nicht nur körperlich überlegen, sondern auch zu zweit. Auch die erste Attacke ging nicht von mir aus. Dass ich der Angeklagte bin, liegt wahrscheinlich wieder am Rapper-Image."

Des Weiteren sagte Fler, dass er sich auf den Prozess freue und persönlich aussagen wolle. Den Schaden der zerstören Kamera werde er zudem ersetzen.

Im März 2021 wurde Fler wegen verschiedener Vergehen zu einer Geld- und Bewährungsstrafe verurteilt. Hier steht aktuell noch ein Berufungstermin aus.

Urteil gegen Fler: Geld- und Bewährungsstrafe

Das Berliner Amtsgericht hat Fler zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Das berichtet unter anderem die Bild. Flers Angaben zufolge belaufe sich sein Bewährungszeitraum auf drei Jahre. Das erklärte er bei Clubhouse.


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