Warum Cardi B ihren Twitter-Account gelöscht hat

Cardi B hat Twitter vorerst aus ihrem Leben gekickt. Über 15 Millionen User*innen folgten dem Account der US-Rapperin. Sie hat sich dazu entschieden, auf diese immense Reichweite in Zukunft zu verzichten. Gerade auf dem Kurznachrichtendienst war ihr turbulentes Beziehungsleben zuletzt Dauerthema – zu viel Input für Cardi. In einem Live-Stream auf Instagram platzte der 28-Jährigen der Kragen.

"Als wäre ich Ariana Grande": Cardi B kehrt Twitter den Rücken

Das Hin und Her mit Ehemann Offset, ein versehentliches geleaktes Nacktfoto, eine Klage von Trump-Fans: Cardi Bs Leben sieht nach ordentlich Trouble aus. Offenbar ist das für einige Menschen Anlass genug, sich direkt an Cardi und ihr Umfeld zu wenden, um Ratschläge und Bewertungen loszuwerden. Doch es missfällt der 28-Jährigen, wer da auf sie Einfluss nehmen will.

"Eine Reihe von 15-Jährigen, die mir sagen, wie ich mein Leben leben soll, als wäre ich verdammt nochmal Ariana Grande – als ob ich von Disney oder so komme."

Cardi B hat ganz offenkundig keinen Bock mehr darauf, dass ihr andauernd jemand reinquatscht. Sie sei so erschöpft davon, sich regelmäßig zu erklären. Sie habe beispielsweise nicht dafür gesorgt, dass Gerichtsunterlagen zur Scheidung ihrer Ehe mit Offset an die Öffentlichkeit gelangt seien. Ständig müsse sie auf Gerüchte rund um ihre Person reagieren.

Nebenbei fällt ihr auch negativ auf, wie mit dem Vater ihrer Tochter Kulture umgegangen wird. Offset sei auf Twitter in letzter Zeit mit jeder Menge Belästigungen und Vorwürfen konfrontiert worden. Insofern es nach Cardi geht, ist so ein Verhalten vollkommen überflüssig.

"Bro, wenn ich die Dinge regle, warum stürmt ihr den Twitter-Account von diesem N**ga und belästigt ihn? Diese Scheiße macht verdammt nochmal keinen Sinn."

Offset sei zudem aktuell nicht das vorrangige Problem in ihrem Leben. "Um ehrlich mit euch zu sein, meine Ehe bereitet mir gerade die geringsten Sorgen", stellt die Rapperin fest. Sie habe derzeit kein Management und würde sich um alle Angelegenheiten ihrer Karriere selbst kümmern.

Der Verzicht auf den direkten Draht zu Millionen Fans auf Twitter bedeutet bisher nicht, dass Cardi sich vollends von Social Media abwendet. Ihr Instagram-Profil ist noch aktiv. Ihr Account dort zählt mehr als 77 Millionen Follower*innen.



Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an


Too many bute pics of the night

Ein Beitrag geteilt von Cardi B (@iamcardib) am

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Jay-Z schließt 350 Millionen-Deal ab

Jay-Z schließt 350 Millionen-Deal ab

Von Renée Diehl am 01.05.2021 - 12:36

Jay-Z scheint die Quarantäne-Zeit nicht nur für seine Familie genutzt zu haben, sondern auch um einige schwerwiegende Business-Entscheidungen zu treffen. Wie TMZ berichtet, hat der Rapper nun eine Mehrheit seines Musik-Streamingdienstes TIDAL in einem 350 Millionen US-Dollar Deal verkauft. Die Anteile gingen an Square Inc., die Firma des Twitter-Mitbegünders Jack Dorsey.

Jay-Zs zweiter Deal innerhalb eines Quartals 

Jay-Z ist bekanntlich schon lange nicht mehr "nur" Rapper, sondern auch Unternehmer innerhalb verschiedener Geschäftsfelder der Musik- und Lifestylebranche. Erst im Februar verkaufte er 50 Prozent der Anteile an seiner Champagner-Marke Armand de Brignac an den Luxus-Konzern LVMH, zu dem auch Moët & Chandan sowie Dom Pérignon gehören. Über den Preis hatten beide Parteien damals geschwiegen.  

Nicht so beim TIDAL-Deal: Bereits im Vorfeld wurde von einer Summe von 297 Millionen US-Dollar für die Anteile am Streaming-Dienst gesprochen. Abgeschlossen wurde der Deal allerdings, laut TMZ, mit einer finalen Summe von 350 Millionen. Dafür erhält Square 80 Prozent der Besitzrechte an TIDAL. Im Gegenzug wird Jay-Z dem Vorstand von Square beitreten, während Roc Nation CEO Desiree Perez beim weiteren Ausbau von TIDAL beteiligt sein wird. Weitere Gesellschafter von TIDAL, darunter Rihanna, Kanye West und Beyoncé, werden ebenfalls an Bord bleiben. 

Große Pläne für TIDAL 

Selbstverständlich handelt es sich beim Verkauf der Mehrheits-Anteile des Streaming-Dienstes auch um einen strategischen Move. So bietet Square der Plattform ausgefeilte Software-Technologien und zahlreiche weitere Ressourcen. Laut Square-CEO Jack Dorsey soll es bei TIDAL weiterhin darum gehen, neue Wege zu finden, Musiker*innen Support zu bieten und zur Kultur beizutragen.

Nach Twitter-Pause: Jay-Z meldet sich mit Millionen-Deal zurück

Nach fast drei Jahren ohne einen einzigen Tweet, meldete sich Jay-Z anlässlich des Millionen-Deals auf Twitter zurück:

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass es bei TIDAL um mehr als nur das Streamen von Musik geht, und sechs Jahre später ist es eine Plattform geblieben, die Künstler an jedem Punkt ihrer Karriere unterstützt. Künstler verdienen bessere Werkzeuge, um sie auf ihrer kreativen Reise zu unterstützen."

Damit untermauert er Dorseys Aussage, TIDAL weiterhin in Richtung Artist-Support ausbauen zu wollen. In zwei weiteren Tweets gibt er sein künftiges Mitwirken im Vorstand von Square bekannt und sichert Dorsey seine Unterstützung und sein Vertrauen in ihn und das Unternehmen zu. Er bezeichnet den Deal sogar als "Gamechanger".


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!