Ein Anschlag? Auto von Capital Bras Mutter wurde angezündet

Berlin in der Nacht vom 17. auf den 18 August: Gleich mehrere Autos gehen in Flammen auf. Ein letztendlich ausgebrannter Audi in Neu-Hohenschönhausen gehörte dabei der Mutter von Capital Bra. Laut Bild soll es sich bei dem Brand möglicherweise um einen zielgerichteten Anschlag gehandelt haben.

Auto abgefackelt: Capital Bras Mutter glaubt nicht an Zufall

Bereits in der besagten Nacht wurde ein 17-Jähriger vorläufig festgenommen, kurze Zeit später jedoch wieder freigelassen. Wie ein Sprecher der Polizei angab, habe sich der dringende Tatverdacht gegen den Jungen inzwischen erhärtet. Er befindet sich erneut in Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Zu dem Verdacht, dass es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte, wollten sich die Behörden nicht äußern.

Die Mutter von Capital Bra ist sich hingegen relativ sicher, dass hinter der Zerstörung des Fahrzeugs eine konkrete Absicht steckte. Gegenüber der Bild erklärte sie:

"Ich glaube, das ist kein Zufall. Das war geplant. Derjenige, der das getan hat, wusste, dass das mein Auto ist."

Sie sei zwar in der Gegend als Mutter des Deutschrapstars bekannt, aber habe "eigentlich keine Feinde". Dennoch weiß sie von einer weiteren Beobachtung zu berichten: "Als alle wieder weg waren und ich noch rauskam, um den Schaden zu fotografieren, hat ein dunkles Auto auf der anderen Straßenseite gewartet und ist dann ganz schnell davon gerast."

Der ruinierte Audi ist nach Bild-Informationen auf das Management von Capital Bra zugelassen.

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Capital Bra: Polizei ermittelt wegen Instagram-Story

Capital Bra: Polizei ermittelt wegen Instagram-Story

Von Till Hesterbrink am 17.10.2020 - 13:29

Capital Bra soll sich wohl aus Versehen selbst verpfiffen haben. In einer mittlerweilen gelöschten Instagram-Story filmte sich der erfolgreichste Rapper Deutschlands, wie er seinem Freund Samra zu Platz 1 in den Charts gratulierte. Die Straßenverkehrsordnung schien dabei lediglich Nebensache zu sein. Die Polizei Berlin gab bekannt, dass bereits Ermittlungen eingeleitet wurden.

Capital Bra: Doppelt so schnell wie erlaubt

Zu einem der wohl größten Hobbys von Deutschrappern gehörte in den letzten Jahren, sich während des Autofahrens zu filmen. Stories hinterm Lenker sind mittlerweile so sehr Hiphop wie Shishatabak, Friseurläden und die "letzten" Boxen bei Amazon zu bewerben. Auch Capital veröffentlichte letzte Woche ein Video aus seinem Auto. Anlass war die Nummer 1 Platzierung von Samras "Rohdiamant II" in den Deutschen Singelcharts.

Auch wenn Capi sich deutlich verantwortungsbewusster als die meisten seiner Kollegen zeigte, könnte ihn dieses Video nun teuer zu stehen kommen. Zwar ließ sich der Bra nur filmen, während er am Steuer saß, der Kameramann hielt leider aber auch auf den Tacho des Wagens. Dieser zeigte in der Spitze 100 km/h an, obwohl innerorts lediglich 50km/h erlaubt waren. Nun erklärte die Polizei Berlin, das Video liege dort bereits vor und man hätte begonnen, gegen Capital zu ermitteln.

Im schlechtesten Fall muss Capi seinen Führerschein abgeben. Bereits letztes Jahr war der Bratan für einige Zeit seinen Lappen los. Damals wurde ihm ebenfalls vorgeworfen, er wäre zu schnell gefahren. Gegenüber einem Boulevard-Blatt sagte der Bra damals:

"Wenn ich meinen Schein wiederhabe, werde ich ihn nie wieder loslassen."

JP Performance mit ähnlichem Fall

Jean Pierre Kraemer, der den meisten wohl als JP von den PS Profis oder JP Performance bekannt ist, befand sich kürzlich in einer ähnlichen Situation. Er hatte sich für ein YouTube-Video beim Fahren eines E-Porsches gefilmt. Dabei raste er laut seines Tachos mit 142km/h durch das bescheidene Lennestadt-Trockenbrück.

Eine geplante Anklage wegen eines illegalen Autorennens wurde zwar verworfen, doch seinen Führerschein musste JP für zwei Monate abgeben und ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro zahlen.

Da der Tacho kein amtlich geeichtes Messgerät ist, kann auch Capital mit einem relativ hohen Toleranzabzug rechnen. Bei Jean Pierre Kraemer waren es 20 Prozent des gezeigten Wertes, die abgezogen wurden. Würde man diese auch von Capitals 100 km/h abziehen, wäre er bei 80 Stundenkilometern. Das würde nach aktuellem Bußgeldkatalog lediglich einen Monat Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 100 Euro bedeuten. Möglicherweise kommt der Bratan also sogar noch mal glimpflich davon.


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