Gestern ist Bushidos "Alles wird gut"-Tour gestartet, seine letzte Deutschlandtournee. Im Vorhinein gab es online aufgrund einer anhaltenden Funkstille zu dem Thema bereits Spekulationen darüber, ob das Ganze womöglich abgesagt würde. Am Wochenende teilte Bushido dann Bilder von Proben und gab kurz darauf bekannt, wer ihn als DJ begleitet. Bei unter anderem X/Twitter beklagen User jetzt, dass mehr Vorbereitungszeit wohl eine gute Idee gewesen wäre.
"Alles wird gut"-Tour: Bushidos Auftritt überzeugt wohl nicht so richtig
Online finden sich zahlreiche Aufnahmen von Bushidos Auftaktshow in Berlin, häufig mit einer gewissen Prise Häme. So wird unter anderem das Niveau der Performance angeprangert – oder auf sarkastische Weise in den Himmel gelobt. So oder so, so ein richtiges Abschluss-Feeling scheint nicht aufgekommen zu sein.
Mein Lieblingssong wird auch gespielt 😭
— King_Sonny_Black (@KingSonnyBlack7) January 12, 2026
P.S.: "Wow ist das kacke" ist nicht von mir, Video von Modia übernommen pic.twitter.com/WY2hkyi7QO
Auch die Berliner Zeitung war vor Ort und zeichnet in ihrem Bericht ein ähnliches Bild. Dort heißt es, dass nicht ganz klar geworden sei, "ob man sich noch auf der Tour eines Musikers oder der eines mäßig begabten Stand-up-Comedians befindet". Bushido hätte demnach etwa so viel geredet wie gerappt und gerade in der Interaktion mit den Fans nicht immer gut ausgesehen. So soll er unter anderem eine Frau für eine gemeinsame Performance von "Schmetterling" auf die Bühne geholt und ihre Texthänger bis zum Ende des Konzerts auf unangenehme Art und Weise zum Thema gemacht haben. Die Empfehlung, zum Urologen zu gehen, (Bushido hat dabei auch einen ganz bestimmten im Sinn: "Herr Wagner in der Reichsstraße kann ich euch sehr empfehlen") ist da fast nur eine Fußnote.
Lediglich in der Bild findet sich eine positive Rezension. Das Boulevardblatt betont, dass die Stimmung vor Ort sehr gut und Bushidos Abschied gebührend emotional gewesen sein soll.
Worin sich alle einig sind: Bushido scheint es dieses Mal wirklich ernst zu meinen, mit dem (Live-)Karriereende. Zumindest habe er dies mehrfach auf der Bühne betont. Eigentlich hatte er ja bereits die "König für immer"-Tour als finale Konzertreihe in Aussicht gestellt, sich dann aber doch noch einmal umentschieden.
Zumindest Sido vermutete kürzlich hinter derartigem Verhalten vor allem eine monetäre Motivation:
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