In einem neuen Noisey-Interview äußert Bushido sich neben vielen anderen Dingen auch zum Thema ******enfeindlichkeit.

Zuerst formuliert er die etwas provokante These, es gäbe weniger Probleme auf der Welt, wenn die Menschen ein bisschen mehr wie er wären. Er weiß selbst, wie sich das anhört: "Hört sich bisschen komisch an von so einem Typen, der so viel Stress macht, wa? Aber so grundlegende Dinge, so wie ****** sein, das ist mir völlig egal."

Er zeigt sich tolerant gegenüber allen möglichen ***uellen oder religiösen Gesinnungen. Seine Musik möge sich zwar teilweise "stark frauenfeindlich oder vielleicht auch ein bisschen homophob" anhören, jedoch würde er nie einen Menschen aufgrund seiner Religion oder ***ualität bewerten. 

"Aber meine Musik ist nicht das, was die Leute sagen. Ich bin wegen meiner Musik kein homophober oder frauenverachtender Mensch, auch kein Antisemit. Ich bin gegen Nichts."

Wenn die Menschen in der Hinsicht ein bisschen mehr wie er wären, – da hat er wohl recht – gäbe es wohl wirklich weniger Probleme auf der Welt.

Leben und leben lassen. One Love!

Das komplette Interview findest du hier. Am 13. Februar veröffentlicht Bushido Carlo Cok*** *****n 3. Alle Infos dazu gibt's in der Release Section und bei Amazon.

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Kommentare

hört mal auf mit eurer drecks propaganda/promo
dies hat mit objektiver berichtserstattung nichts mehr zu tun und ist werbung, ohne als solche gekennzeichnet zu sein, sprich: es spricht gegen die regeln des pressekodex und daher werde ich euch beim DPV und der DPA melden.

warum Propaganda?? und warum sollte das Werbung sein?

Hiphop de. Ist wohl unabhängig und berichtet neutral über das Rapgame , ich finde sie machen einen tollen Job ;)

Wieso soll das Propaganda oder Werbung sein? Es ist eine Tatsache, dass er das gesagt hat und es ist eine Tatsache, dass die Welt besser dran wäre, wenn alle so offen wären. Es ist aber halt immer das gleiche, mit Leuten die Rap oder eine jugendliche Sprache nicht verstehen. Auch Eminem (mit dem ich Bushido jetzt nicht vergleichen will) hatte immer dieselben Fragen zu beantworten. Wenn man jemanden als **********, ******en o.ä. bezeichnet ist das eine Beleidigung an ihn, weil es einem hetero***uellen Mann nun mal die Männlichkeit nimmt, ihn als homo***uell zu bezeichnen. Ist einfach so. Es ist keine Beleidigung gegen alle Homo***uellen. Eine Beleidigung trifft den, auf den sie gerichtet ist. Niemanden sonst. "Du wirfst wie ein Mädchen", ist nicht frauenfeindlich, sondern eine Beleidigung für einen Jungen, weil Mädchen IN DER REGEL halt körperlich schwächer sind und Bälle weniger weit werfen können. Ist einfach so. Einfach mal ein anderes Beispiel...

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"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

Von Till Hesterbrink am 18.10.2020 - 13:37

Der YouTube-Kanal History of Berlin macht seinem Namen alle Ehre und hat ein Interview mit Maxim aus dem Jahre 2001 veröffentlicht. Attila Murat Aydın, wie Maxim mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der Hiphop-Pioniere der Hauptstadt. Er gründete zahlreiche Breaker-, Sprayer- und MC-Crews und war einer der ersten, die Hiphop in Deutschland nach amerikanischem Vorbild verstanden hatten.

Maxim nimmt HoB mit auf eine Zeitreise

In dem Interview erzählt Maxim von seinen Anfängen und wie er zum Breaken und Beatboxen gekommen ist und wie sich die Hiphop-Szene in Berlin mit den Jahren veränderte. Die Faszination begann für Aydın mit 12 Jahren, als ein bodenturnender Cousin aus Manchester ihn besuchte und ihm die ersten Moves zeigte. Nachdem er dann den Film "Wildstyle" gesehen hatte, war er endgültig begeistert. Neben dem Breaken entdeckte Maxim schnell auch das Beatboxen und Malen für sich und begann, sich einen Namen in Berlin zu machen.

Mit den Jahren galt Maxim als einer der Ersten, der den West-Berlin-Hiphop-Style etabliert hat und wurde so zu einer der bekanntesten Figuren in der Hauptstadt. Er war zwar Breaker, Sprayer, Beatboxer und Rapper, doch sein größtes Talent scheint das connecten von Leuten gewesen zu sein. So schreibt History of Berlin über ihn:

"Das wahre Talent von Maxim, war allerdings das vernetzen und verknüpfen von Leuten aus der Hip Hop Szene, denn er kannte wirklich jeden aktiven Tänzer und jeden relevanten Berliner Sprüher persönlich."

Aydın gründete Ende der 80er Jahre die legendäre Berliner Crew 36 Boys, welcher unter anderem auch der heutige Starkoch Tim Raue angehörte. Wie vieles, was Maxim machte, gelten die 36 Boys mittlerweile als Vorreiter für Crews und Gangs der nachfolgenden Generationen.

Auch die Glorious Five Artists wurden von Maxim gegründet, welche von der Backspin als eine der besten Writer Crews Europas bezeichnet wurde. Der Tagesspiegel nannte die GFA mal "die bekannteste deutsche Writer Verbindung".

Maxim: Viel zu früh gestorben

Wohl am Tag dieser Videoaufnahmen, seinem 33. Geburtstag, starb Maxim, als er einen Streit zwischen seiner Ehefrau und einem Rentner klären wollte. Der 76-Jährige zog jedoch ein Messer und erstach Aydın. Maxim hatte sich zeit seines Lebens gegen Gewalt eingesetzt und war ein berühmter Streitschlichter.

Auf der Aggro Ansage Nr.4 widmeten Fler, Sido und B-Tight der Straßen-Legende mit "Maxim ist King" einen ganzen Song.

"Der erste Beatboxer, erste Writer, erste B-Boy, er war die erste Eins" (Fler auf "Maxim ist King")

Des Weiteren wurde der "Maxim Memorial Day" ins Leben gerufen, bei welchem viele Berliner Künstler dem Verstorbenen ihren Respekt zollten. Außerdem erschien der "Maxim Memorial Sampler", auf dem unter anderem Kool Savas, Eko Fresh, Fler, Sido, Taktloss und B-Tight vertreten waren.

Bis heute findet Maxim immer wieder Erwähnungen in deutschen Raptexten:

"Wenn ich sterbe, ist das hier mein Vermächtnis (meine Legacy)/
Hoff', ich bleibe der Straße im Gedächtnis (so wie Maxim)" (Fler auf "Vermächtnis")


Maxim (Zeitreise 1982-2001) Hip Hop Legende, Graffiti, Break Dance, Beatbox - HISTORY OF BERLIN

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