Bushido soll Abou-Chaker-Mitglied verklagt haben

Bushido und ein Mitglied der Abou-Chaker-Familie haben sich offenbar vor Gericht getroffen. Wie die BILD-Zeitung berichtet, seien der Streitpunkt 180.000 Euro.

Diese Summe habe Rommel Abou-Chaker vom gemeinsamen Firmenkonto von Bushido und Arafat Abou-Chaker im März abgehoben. Das sei ohne Bushidos Wissen und Zustimmung geschehen, weshalb dieser Rommel Abou-Chaker verklagt habe. Laut BILD hat Rommel Abou-Chaker für das Konto, das gemeinsamen Immobilienbesitz in Brandenburg verwaltet, eine Vollmacht.

Nun gebe es den Verdacht, dass die Abou-Chakers nach der Trennung von Bushido gemeinsames Vermögen zur Seite schaffen wollen könnten. Offenbar steht aktuell Aussage gegen Aussage, wie es in der BILD heißt:

"Rommel behauptete vor Gericht, Bushido und Arafat hätten ihn beauftragt, das Geld abzuheben, um private Rechnungen zu begleichen. Es sei um Rechnungen für das gemeinsame Grundstück in Kleinmachnow gegangen. Bushido bestritt das vehement. Weder habe es ein Treffen, noch den Auftrag an Rommel gegeben. Er hätte doch kein Geld von einem Firmenkonto für private Rechnungen genommen, dann hätte er sich ja strafbar gemacht. Auch der Richter äußerte Bedenken an der Version."

Ein Urteil soll bei einem nächsten Termin fallen, da diesmal keine Einigung erfolgt sei. Bei der Verhandlung am Montag sollen zur Sicherung der Lage mehrere Zivilbeamte vor Ort gewesen sein.

Zuletzt machte Bushido mit einem Wiedersehen mit Shindy auf sich aufmerksam:

Treffen mit Bushido: Shindy wieder in der Öffentlichkeit

Nach der großen Trennung von Bushido und Arafat Abou-Chaker sorgte mancher EGJ-Artist schnell für Klarheit; Shindy gehörte nicht dazu ...

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Kommentare

Deutschraps Gangster Rap Vater macht jetzt WOW Letsplay auf Youtube! Konnte es kaum glauben... haha lächerlich

Mittlerweile ist Schlager der bessere HIP HOP !!! ;) aight ich bin Draußen wie ein Schneemann im Siggidi-Sommer .....

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Kommt 6ix9ine noch dieses Jahr frei?

Kommt 6ix9ine noch dieses Jahr frei?

Von Anna Siegmund am 07.10.2019 - 11:59

Update: Der Richter Paul Engelmayer ist der Bitte des Staatsanwalts nachgekommen und hat ein früheres Datum für die Verkündung des Urteils festgesetzt. 6ix9ine wird nicht bis Mitte Januar warten müssen, sondern am 18. Dezember um 10.00 Uhr verurteilt werden.

Die Akte 6ix9ine könnte wohl früher als erwartet von der amerikanischen Justiz geschlossen werden. Aktuell sieht es sogar danach aus, dass der Rapper das Gefängnis noch in diesem Jahr verlassen könnte.

Bitte um ein früheres Urteil für 6ix9ine

Wieder ist es der Twitter-Account "Inner City Press", der neue Informationen um den Prozess und die Verurteilung präsentiert.

Der Staatsanwalt Geoffrey Berman bat den Richter Paul Engelmayer um eine Beschleunigung des Prozesses. Das Urteil für 6ix9ine ist eigentlich erst für den Januar 2020 vorgesehen. Doch Berman bat um ein schnelleres Urteil für den Rapper, nachdem er gegen seine ehemaligen Gangkollegen Anthony Ellison und Aljermiah Mack ausgesagt hatte.

Aktuell wird mit einem Strafmaß von einem Jahr gerechnet. Da der Rapper dieses Jahr aber bereits im Gefängnis abgesessen hat, wäre er mit der Verurteilung wieder auf freiem Fuß.

Im Falle einer Entlassung 2019: Wie geht es weiter?

In einem Telefongespräch mit Complex soll der Anwalt des Rappers, Lance Lazzaro, gesagt haben:

"Er ist bereit, verurteilt zu werden. Er hat alles getan, was von ihm verlangt wurde und ist nun bereit für den nächsten Abschnitt."

("He's ready to be sentenced at this stage. He's done what's required and he's ready for the next stage.")

Die Haftstrafe des Rappers findet nun also wahrscheinlich ein schnelles Ende, doch was die Gerichtsverhandlung und das Auspacken gegen die ehemaligen Gangmitglieder der Nine Trey Bloods für 6ix9ine bedeutet, kann noch nicht abgesehen werden. Das Internet vergab bisher den wenig schmeichelhaften Spitznamen "Snitch9ine" an den Rapper und einige seiner Kollegen wandten sich von ihm ab, nachdem sie ihn zunächst noch untersützt hatten. Es gab sogar eine Petition für seine Freilassung, die von Rappern wie A Boogie Wit Da Hoodie und Tory Lanez unterzeichnet wurde. Ohne die Kooperation mit den Behörden drohte dem Rapper eine 47-jährige Haftstrafe.

Für seine Musikkarriere möchte der Rapper zudem auf das Zeugenschutzprogramm verzichten, zumal das Verstecken des auffällig tätowierten, berühmten Rappers wohl auch eine große Schwierigkeit darstellen würde. Allerdings ist die Sorge um die Mutter seiner Tochter und das Kind selbst jetzt schon so groß, dass die beiden den Gerichtsverhandlungen fernblieben.

6ix9ine ist vielleicht schon 2020 wieder frei - mit Zeugenschutz

6ix9ine könnte deutlich früher als erwartet wieder auf freiem Fuß sein. Einem neuen Dokument zum Gerichtstermin des Rappers am 23. Januar kann man detaillierte Infos über seine Vereinbarung mit der Strafverfolgung entnehmen. Darin heißt es, dass das Gericht 6ix9ine für keins der bereits gestandenen Verbrechen verfolgen will, sofern er brav alles liefert, was die Behörden von ihm wollen.

6ix9ine-Entführer sind bereits verurteilt

Die Entführer 6ix9ines wurden derweil für schuldig befunden. Ellison konnten dabei das Kidnappen sowie das Ausrauben des Rappers nachgewiesen werden. Mack hingegen wurde für das Dealen mit Drogen verurteilt. In einigen Anklagepunkten wurden die Männer trotz der Aussage des Rappers freigesprochen.


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