Bushido ruft seine Fans auf, nicht die AfD zu wählen

Bushido hat sich gestern mit einer Videobotschaft aus dem Urlaub in New York an seine Fans gewendet. Sie sollten bei der heutigen Bundestagswahl kein Kreuz bei der rechten Partei AfD machen. Seine früheren Aussagen, die noch etwas anders klangen, bezeichnet er als "mehr oder weniger lustige Geschichten", die man nicht ernstnehmen soll.

Mit der Botschaft verleiht er seinem Statement (hier) nach dem Gespräch mit der AfD-Politikerin Beatrix voin Storch Nachdruck und formuliert das Ganze noch deutlicher:

"Wenn ihr wählen geht, wählt bitte nicht die AfD! So 'ne Pennerpartei verdient auf jeden Fall keine Stimme. Und an alle Leute, die die AfD wählen: F**kt euch! Ihr seid richtig verk**kte Idioten!"

Wen Kool Savas und Azad wählen wollen und vieles mehr zur heutigen Bundestagswahl findest du hier.

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Kommentare

HipHop.de krasse inovative Journalisten!!Weiter so!Bushido ist echt cool, I Love you!

G

Das sagt uns ein Rapper der in fasst allen Lieder Frauen beleidigt und auch viele andere.Bushido wach auf deine Ansage ist für alle normalen Menschen nicht wichtig ganz im Gegenteil die beachten wir gar nicht.

Sehr gut Renee hast alles gesagt dazu Stimme voll zu

Deine Meinung dazu?

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Bushido vs Fler: Arafat soll angeblich hinter der Messer-Attacke auf Fler (2007) stecken

Bushido vs Fler: Arafat soll angeblich hinter der Messer-Attacke auf Fler (2007) stecken

Von David Molke am 21.07.2020 - 16:26

Fler soll 2007 nach einem Fernsehauftritt von mehreren maskierten Männern mit Messern angegriffen worden sein. Laut einer vermeintlichen Zeugenaussage von Bushido steckt aber nicht er, sondern Arafat Abou-Chaker hinter der Attacke. Fler selbst glaubt aber nicht, dass Bushido nichts damit zu tun hatte.

Bushido behauptet wohl, er wollte Arafat vor dem Messer-Angriff auf Fler beruhigen

Worum geht's? 2007 war Fler live bei MTV TRL im Fernsehen und hat dort ein Bushido-Poster zerrissen. Kurz danach soll er noch in den Räumlichkeiten des Senders von mehreren Männern mit Masken und Messern angegriffen worden sein. Sein damaliger Bodyguard konnte aber wohl verhindern, dass es zu Verletzungen kam (via: FAZ).

Bushidos Zeugenaussage: Jetzt gibt es offenbar eine frisch aufgetauchte Aussage von Bushido bei der Polizei. Die könnte schon aus dem letzten Jahr stammen und dreht sich wohl unter anderem darum, dass Bushido wenig bis gar nichts mit dem Angriff zu tun gehabt habe. Im Gegenteil: Er habe erst danach von ihr erfahren und davor versucht, beruhigend zu wirken.

In dieser Zeugenaussage gibt Bushido anscheinend zu Protokoll, dass er erst von seinem damaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker auf Flers Aktionen vor laufender Kamera hingewiesen worden sei. Arafat Abou-Chaker habe Bushido am Telefon erklärt, dass Fler zu weit gegangen sei und sehen werde, was er davon habe.

Bushido soll ausgesagt haben, er hätte noch versucht, Arafat zu beruhigen. Er habe auch erst später am Abend erfahren, was genau vorgefallen sei. Bushidos angeblicher Aussage zufolge habe Arafat Abou-Chaker die bewaffneten Männer zu Fler geschickt, um ihn "abzustechen".


Foto:

Sascha Haubold, mit freundlicher Genehmigung von Bushidoersguterjunge GmbH; Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=tu2CACMcB_I

Fler glaubt offenbar nicht, dass Bushido nichts damit zu tun hatte

Laut der FAZ sagt Fler, er habe schon immer gewusst, wer die Angreifer im Jahr 2007 gewesen seien. Er habe aber keine Aussage bei der Polizei dazu gemacht, weil sich das ihm zufolge einfach nicht gehören würde. Fler glaubt seinem ehemaligen Weggefährten anscheinend auch nicht, dass Bushido nichts mit dem Angriff zu tun hatte.

Bushido sei laut Fler kein Opfer, sondern "ein Mittäter", wie die FAZ zitiert:

"Bushido hat immer andere Rapper beleidigt und ist zu Arafat gerannt, wenn sie sich gewehrt haben. Wenn ihn der Angriff auf mich gestört hätte, warum hat er danach noch mal zehn Jahre mit Abou-Chaker gearbeitet?"

Fler sei nun allerdings selbst mittlerweile mit Arafat Abou-Chaker befreundet. Er scheint also auch keine Probleme mit den angeblichen Machenschaften zu haben, beziehungsweise sich nicht von ihnen stören zu lassen.

Wieso jetzt? Das Ganze kocht aktuell wohl erneut hoch, weil im August der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker beginnen soll. Ihm werden offenbar unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.

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