Eigentlich hätte am 27. Februar dieses Jahres Bushidos neues und als sein "letztes" angekündigtes Album erscheinen sollen. Der Tag verstrich jedoch ohne Release und kurz darauf meldete sich Bushido mit der Erklärung, dass ein Gegenstand in der Deluxebox "nicht rechtzeitig fertig geworden" sei, weshalb die Platte auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste. Während einige Fans zuletzt anzweifelten, ob das Ganze überhaupt noch erscheint, hat Bushido kürzlich in seinem Podcast versichert, dass weiterhin geplant sei, ein letztes Album zu veröffentlichen.
Bushido bekräftigt Pläne für sein letztes Album
Zu Beginn von Folge 6 des "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi"-Video-Podcasts erklären Bushido und seine Ehefrau, dass sie nicht auf Fragen bezüglich anstehender Musik eingehen werden – es ist eine Fanfragen-Episode. Der Grund sei, dass Musik "keine Rolle mehr" für Bushido spiele, abseits des besagten letzten Albums.
Hier hapere es angeblich weiterhin an der Produktion der Deluxebox-Beigaben:
"Sobald wir mit diesem Produktionsablauf durch sind, haben wir ein Releasedatum. Die Musik steht."
Weiter entschuldigt er sich für die Verzögerung, verweist aber auch darauf, dass momentan "alles ein bisschen kompliziert" sei. Anna-Maria versichert derweil, dass das Album "auf jeden Fall" noch erscheint.
Im offiziellen Kingbushidoshop ist die Platte derzeit weiterhin vorbestellbar. Unter anderem sogar noch als "VIP Album Bundle". Teil dieses rund 250 Euro teuren Pakets ist ein VIP-Upgrade für Ticketbesitzer der bereits in der Vergangenheit liegenden "Alles wird gut Tour 2026". Das "VIP Bundle" kann man sich aktuell noch für ein Konzert in Stuttgart und eins in Hamburg in den Warenkorb packen.
Über das Album hinaus scheint Bushido allerdings wirklich kein Interesse mehr am Musikmachen zu haben. Er sei in Rente und habe deshalb beispielsweise auch einen Auftritt bei "DSDS" abgesagt. Generell würden viele Leute immer noch glauben, er meine es nicht ernst mit seinem Karriereende, so Bushido. Das liege wahrscheinlich daran, dass die Menschen es nicht gewohnt seien, dass sich Künstler an Ankündigungen dieser Art halten würden, spekulieren die beiden.
In der neuesten Folge des Podcasts erklärt der Wahl-Münchener zudem, dass er mit der Zeit einen regelrechten "Kotzreiz" entwickelt habe, wenn es um die Rap-Szene geht. Allerdings aufgrund der Leute, nicht aufgrund der Musik.
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