Bushido kündigt neues EGJ-Signing an

Bushido hat für den kommenden Freitag einen Neuzugang bei seinem Label ersguterjunge in Aussicht gestellt. Außerdem liefert der 42-Jährige in einem längeren IGTV-Video ein paar Infos zum Release seines Albums "Sonny Black II" und geht auf seine Vertriebssituation ein.

EGJ-Signing: Bushido verspricht "Riesen-Überraschung"

In der Nacht zum 19. Februar dürfte das neue EGJ-Signing spätestens bekannt sein. Dann droppt offenbar ein Track, der die Frage nach dem Act zwangsläufig beantwortet. Bisher zählen neben Bushido noch Animus und wohl auch wieder Baba Saad zur aktuellen EGJ-Besetzung. Ersterer schickt schon mal voraus, dass er am kommenden Freitag "hart feiern" werde und das Ganze eine "Riesen-Überraschung" sei:

"Wir haben am kommenden Freitag ein Release, einen Song, ein Video und es wird ein neues Signing auch bekanntgegeben. Das, was dort dann zu hören und sehen ist, das ist dann auch das nächste offizielle und sehr nice Signing bei ersguterjunge."

In Bezug auf die Veröffentlichung des Albums "Sonny Black II" bekommen Bushido-Fans ebenfalls ein Update. Der zuletzt in den Raum gestellte April-Termin kann nicht eingehalten werden. Allerdings erklärt Bushido, dass das Projekt dafür voraussichtlich während des laufenden Prozesses gegen Arafat Abou-Chaker erscheine. Dort tritt der Berliner Rapper seit Monaten als Nebenkläger und Zeuge auf. Die gesamte Verhandlung sei zudem bis zum 29. September verlängert worden. 

"Dieses Album wird definitiv dieses Jahr erscheinen. Dieses Album wird dann wahrscheinlich auch während des Prozesses erscheinen. [...] Ich würde jetzt in der kommenden Woche nochmal die Daten fertigmachen – ein wirklich festes Release-Datum aussuchen."

Auf Vertriebsebene geht Bushido darüber hinaus demnächst andere Wege: "Ich werde die Sony verlassen. Gott sei Dank." So soll es ältere Werke des EGJ-Bosses bald auf Streaming-Services zu hören geben. Zuletzt releaste Bushido einen gemeinsamen Track mit dem Rapper Smokey. Die Kollabo erschien über ersguterjunge.

Smokey ft. Bushido - Mr. IDGAF [Video]

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Bushido erteilt Zalando Berlin-Verbot

Bushido erteilt Zalando Berlin-Verbot

Von Paul Kruppa am 14.10.2021 - 12:53

Bushidos Beef-Historie mit Unternehmen ist ähnlich ausgeprägt wie die mit Rap-Kontrahenten. Nun kommt ein neuer Erzfeind hinzu – Zalando. Der deutsche Online-Versandhändler habe immer wieder Beträge von seinem Konto abgebucht, ohne dass er etwas bestellt hatte und auch der Kundenservice sei nicht so hilfreich gewesen, wie Bushido sich das gerne gewünscht hätte. Die Konsequenz: Berlin-Verbot.

Bushido unzufrieden mit Zalando Kundenservice

Über einhundert Mal soll Bushido (jetzt auf Apple Music streamen) im Laufe eines Jahres Abbuchungen von Zalando auf seinem Konto entdeckt haben. Als er seine Frau und Kinder irgendwann darauf ansprach, sie sollten doch nicht dauernd dort bestellen, erklärten sie, dass es nicht ihre Bestellungen seien.

Als Bushido sich daraufhin beim Zalando Kundenservice meldete, gab es dort wohl etliche Kommunikationsprobleme. Nach einigem herumfragen, rumraten und einem telefonischen Abstecher in die Zalando-Lounge, ließ sich ein Mitarbeiter dazu bewegen, ihm zu sagen, dass die ominösen Bestellungen nicht an seine Adresse und auch nicht auf seinen Namen geliefert wurden. Ihm sei geraten worden, zur Polizei zu gehen. Außerdem soll er den tatsächlich aberwitzigen Rat bekommen haben, doch einfach bei seiner Bank ein neues Konto zu eröffnen.

Trotz einer Anzeige und der Sperrung von Zalando-Transaktionen bei seiner Bank soll der Betrüger weiterhin versucht haben, über Bushidos Namen bei Zalando zu bestellen. Dort habe man es nämlich ungeachtet mehrfacher Bitten nicht hinbekommen, sein Konto zu sperren.

Wohl mit einem zwinkernden Auge macht Bushido aus genannten Gründen für Zalando Berlin zu.

„Zalando hat definitiv Berlin-Verbot, da lass ich auch erst mal die nächsten Wochen nicht mit mir drüber reden."

Auf den Kosten sitzen bleiben musste Bushdio trotzdem nicht, da seine Bank sich "super direkt und engagiert" ins Zeug gelegt habe und ihm die fünfstellige Summe zurückerstatten konnte.

Im Netz kursieren bereits Gerüchte, wer hinter dem Betrug stecken könnte.

Bushido klärt Streit mit dpd und Telekom

Im gleichen Ausschnitt erklärt Bushido außerdem, wie er seine öffentlich auf Twitter geführte Auseinandersetzung mit dpd lösen konnte. Die waren eigentlich zuständig dafür, ihm seinen neuen Rechner zu liefern. Allerdings kam die Lieferung erst nicht und dann gab es auch noch Unklarheiten darüber, ob das Paket nicht zugestellt werden konnte oder bei einem Nachbarn abgegeben worden sei.

Nachdem Bushdio sich über Twitter echauffiert hatte, zeigte sich der Kundenservice plötzlich besonders hilfreich und "40 Minuten später" habe er seine Pakete in der Hand gehabt.

Aber nicht nur mit dpd gab es ein erfreuliches Erlebnis. Der "Beef mit der Telekom ist auch offiziell beendet". Da habe er letztens super Erfahrungen gemacht und die Hotline des Mobilfunkanbieters hätte sich deutlich verbessert.

Mit welchen Unternehmen Bushido in der Vergangenheit Auseinandersetzungen hatte, könnt ihr hier nachlesen:

Nach Air Berlin, Telekom & der Post: Bushido ist mal wieder unzufrieden mit einer Firma

Von Alina Amin am 08.10.2021 - 14:00 Bushido hat in seinem Twitch-Stream angekündigt, eine Änderung an "Sonny Black 2" vorzunehmen - und zwar eine große. Der Berliner plant nämlich, den Track " King Sonny Black" von seinem kommenden Album zu streichen. Warum, ist nicht klar.


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