Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Bushido und Arafat Abou-Chaker vor Gericht: Das inzwischen fast gewohnte Setting ist nicht nur Berlin vorbehalten. Auch in Frankfurt (Oder) in Brandenburg trafen nun die beiden ehemaligen Geschäftspartner in einem Gerichtssaal aufeinander. Die Rechtmäßigkeit bei der Auflösung einer gemeinsamen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) steht dabei auf dem Prüfstand.

Bushido & Arafat Abou-Chaker streiten erneut um Immobilien-Firma

Die besagte Gesellschaft hatten Bushido und Arafat Abou-Chaker 2010 in Rüdersdorf (Brandenburg) gegründet, um gemeinsames Immobilienvermögen zu verwalten. Dazu sollen um die 90 Wohneinheiten gehören, die nach Medienberichten auf einen Wert von circa 10 Millionen Euro beziffert werden. Einen Gerichtsprozess hatte es hier bereits im Frühjahr 2019 vor einem Berliner Landgericht gegeben. Dort hieß es unter anderem, dass Gelder unrechtmäßig abgezweigt worden seien. Arafat Abou-Chaker wollte mit einer einstweiligen Verfügung erreichen, dass Bushido nicht behaupten dürfe, dass man ihn aus der Firma ausgeschlossen habe. Das damalige Verfahren wurde wegen "fehlender Erfolgsaussichten" eingestellt.

Über ein Jahr später findet der Rechtsstreit seine Fortsetzung. Ein Sprecher des Gerichts in Frankfurt (Oder) führt noch einmal aus, warum Bushido die GbR mit Arafat Abou-Chaker aufgelöst habe. Der Berliner Rapper wirft seinem ehemaligen Business-Partner demnach vor, hinter einem Auftrag zu einer schweren räuberischen Erpressung zu stecken. Eine Story von angeblichen Anschlagsplänen machte bereits 2019 die Runde. Wie die Bild darüber hinaus schreibt, soll Arafat Abou-Chaker zudem "Rechnungen fingiert" haben.

Laut Aussagen des Lokal-Reporters von FF24 News hätte keiner der beiden ehemaligen Weggefährten zwingend persönlich vor Gericht erscheinen müssen. Bushido kam - wie auch in Berlin - mit Polizeischutz. Allerdings verließ er die Verhandlung bereits nach einer halben Stunde wieder.

Am 2. November soll in diesem Fall ein Urteil gesprochen werden.

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Bushido erteilt Zalando Berlin-Verbot

Bushido erteilt Zalando Berlin-Verbot

Von Paul Kruppa am 14.10.2021 - 12:53

Bushidos Beef-Historie mit Unternehmen ist ähnlich ausgeprägt wie die mit Rap-Kontrahenten. Nun kommt ein neuer Erzfeind hinzu – Zalando. Der deutsche Online-Versandhändler habe immer wieder Beträge von seinem Konto abgebucht, ohne dass er etwas bestellt hatte und auch der Kundenservice sei nicht so hilfreich gewesen, wie Bushido sich das gerne gewünscht hätte. Die Konsequenz: Berlin-Verbot.

Bushido unzufrieden mit Zalando Kundenservice

Über einhundert Mal soll Bushido (jetzt auf Apple Music streamen) im Laufe eines Jahres Abbuchungen von Zalando auf seinem Konto entdeckt haben. Als er seine Frau und Kinder irgendwann darauf ansprach, sie sollten doch nicht dauernd dort bestellen, erklärten sie, dass es nicht ihre Bestellungen seien.

Als Bushido sich daraufhin beim Zalando Kundenservice meldete, gab es dort wohl etliche Kommunikationsprobleme. Nach einigem herumfragen, rumraten und einem telefonischen Abstecher in die Zalando-Lounge, ließ sich ein Mitarbeiter dazu bewegen, ihm zu sagen, dass die ominösen Bestellungen nicht an seine Adresse und auch nicht auf seinen Namen geliefert wurden. Ihm sei geraten worden, zur Polizei zu gehen. Außerdem soll er den tatsächlich aberwitzigen Rat bekommen haben, doch einfach bei seiner Bank ein neues Konto zu eröffnen.

Trotz einer Anzeige und der Sperrung von Zalando-Transaktionen bei seiner Bank soll der Betrüger weiterhin versucht haben, über Bushidos Namen bei Zalando zu bestellen. Dort habe man es nämlich ungeachtet mehrfacher Bitten nicht hinbekommen, sein Konto zu sperren.

Wohl mit einem zwinkernden Auge macht Bushido aus genannten Gründen für Zalando Berlin zu.

„Zalando hat definitiv Berlin-Verbot, da lass ich auch erst mal die nächsten Wochen nicht mit mir drüber reden."

Auf den Kosten sitzen bleiben musste Bushdio trotzdem nicht, da seine Bank sich "super direkt und engagiert" ins Zeug gelegt habe und ihm die fünfstellige Summe zurückerstatten konnte.

Im Netz kursieren bereits Gerüchte, wer hinter dem Betrug stecken könnte.

Bushido klärt Streit mit dpd und Telekom

Im gleichen Ausschnitt erklärt Bushido außerdem, wie er seine öffentlich auf Twitter geführte Auseinandersetzung mit dpd lösen konnte. Die waren eigentlich zuständig dafür, ihm seinen neuen Rechner zu liefern. Allerdings kam die Lieferung erst nicht und dann gab es auch noch Unklarheiten darüber, ob das Paket nicht zugestellt werden konnte oder bei einem Nachbarn abgegeben worden sei.

Nachdem Bushdio sich über Twitter echauffiert hatte, zeigte sich der Kundenservice plötzlich besonders hilfreich und "40 Minuten später" habe er seine Pakete in der Hand gehabt.

Aber nicht nur mit dpd gab es ein erfreuliches Erlebnis. Der "Beef mit der Telekom ist auch offiziell beendet". Da habe er letztens super Erfahrungen gemacht und die Hotline des Mobilfunkanbieters hätte sich deutlich verbessert.

Mit welchen Unternehmen Bushido in der Vergangenheit Auseinandersetzungen hatte, könnt ihr hier nachlesen:

Nach Air Berlin, Telekom & der Post: Bushido ist mal wieder unzufrieden mit einer Firma

Von Alina Amin am 08.10.2021 - 14:00 Bushido hat in seinem Twitch-Stream angekündigt, eine Änderung an "Sonny Black 2" vorzunehmen - und zwar eine große. Der Berliner plant nämlich, den Track " King Sonny Black" von seinem kommenden Album zu streichen. Warum, ist nicht klar.


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