Es gibt Streit in Grünwald: Wie Anna-Maria Ferchichi in einer Instagram-Story bekanntgegeben hat, stecken sie und Bushido gerade in einer Auseinandersetzung mit dem bekannten deutschen Unternehmer Jochen Schweizer. Grund dafür ist ein Streit der jeweiligen Töchter, die auf dieselbe Schule gehen. Jochen Schweizer hat sich jetzt ebenfalls in den sozialen Medien in Richtung der Familie Ferchichi geäußert. Die Darstellung der beiden Parteien unterscheiden sich dabei recht deutlich.
Bushido vs. Jochen Schweizer: Anna-Maria berichtet von Auseinandersetzung
Anna-Maria schildert das Ganze so: Weil die Töchter beider Familien während gemeinsamer Busfahrten aneinandergeraten wären, habe Bushido seine Töchter zur Haltestelle begleitet, da diese "sich verängstigt fühlen" würden. Dort sei es dann zum Aufeinandertreffen mit Jochen Schweizer gekommen.
Laut Anna-Maria habe ihr Mann daraufhin Schweizer auf das Verhalten von dessen Tochter angesprochen. Der Erlebnisreisen-Unternehmer soll lediglich mit dem Satz "Ich glaube, du weißt nicht, wer ich bin" geantwortet und kein Interesse an einer Lösung gezeigt haben. Im Nachgang hätte Jochen Schweizer gegenüber anderen Eltern zudem gesagt, Bushido wäre "hochkriminell", behauptet Anna-Maria. Sie könne dieses Verhalten nicht nachvollziehen:
"Das hätte man auch ganz normal, ganz erwachsen lösen können [...] [Bushido] ist nicht kriminell. Der ist auch nicht hochkriminell. Wir leben hier und wollen einfach unsere Ruhe haben [...] Ich würde mich mal fragen, wer hier welches Benehmen hat. Was für ein sehr, sehr unangenehmer Typ du doch bist."
Das Ergebnis sei, dass Anna-Maria ihre beiden Töchter jetzt immer selbst zur Bushaltestelle bringe, um zu schauen, "dass sich der Herr Schweizer auch benimmt."
So schildert Jochen Schweizer den Vorfall mit Bushido
Jochen Schweizer hat sich im Anschluss selbst in seiner Instagram-Story zu der Sache geäußert. Er weist die Vorwürfe gegen sich und seine Tochter strikt zurück. Ähnlich wie Anna-Maria erklärt auch Jochen Schweizer, dass die Eltern so eine Situation besser "miteinander" oder im Beisein der Kinder und der Schule hätten klären sollen. Schließlich seien sie alle "Nachbarn". Den Streit auf Instagram auszutragen sei "ein großer Fehler" und gehe nur "zulasten der Kinder". Da der Streit jedoch inzwischen an die Öffentlichkeit gelangt ist, wolle Jochen Schweizer nun auch seine Sicht darlegen.
Der Unternehmer schildert den Vorfall zwischen ihm und Bushido in einem Gedächtnisprotokoll anders: Zwar will er Bushido an besagtem Morgen tatsächlich an der Bushaltestelle im Beisein seiner Tochter angetroffen haben. Anstatt jedoch den Diskurs mit ihm zu suchen, habe sich Bushido angeblich direkt an seine Tochter gewandt und auf sie eingeredet. In einem "unangemessenen sowie aggressiven und einschüchternden Ton" soll Bushido der Tochter Schweizers vorgeworfen haben, seine Kinder geschubst zu haben. Außerdem habe der Rapper ihr "Konsequenzen" angedroht, falls das nochmal passieren sollte. Danach habe sich Jochen Schweizer in das Gespräch eingeschaltet und darauf bestanden, dass Bushido das Problem mit ihm klären solle und nicht seine minderjährige Tochter in einer "gewaltvoll-einschüchternden Weise konfrontieren".
Daraufhin soll Bushido zu Jochen Schweizer gesagt haben, dass ihn das "nichts angehe" und er schon selber dafür sorgen werde, dass seine "Töchter nicht geschubst" werden. Als Jochen Schweizer, der angibt, Bushido zuvor nicht gekannt zu haben, sich mit seinem Namen vorgestellt habe, soll der Rapper geantwortet haben, dass ihm "scheißegal" sei, um wen es sich da handelt. Die Lage habe sich daraufhin nicht beruhigt und Bushido habe Jochen Schweizer angeblich erklärt, dass die beiden "auch um die Ecke gehen" könnten, um das Ganze "persönlich zu erledigen". Das habe der Unternehmer als indirekte "Androhung einer unmittelbar bevorstehenden körperlichen Auseinandersetzung" verstanden, sei darauf jedoch nicht eingegangen. So zumindest die Darstellung des 69-Jährigen.
Sein Gedächtnisprotokoll will Jochen Schweizer damit stützen, dass auch andere Eltern während des Vorfalls an der Bushaltestelle anwesend gewesen seien und als "unmittelbare Zeugen" für das Gespräch infrage kämen. In einem Videostatement berichtet Schweizer, dass die öffentliche Auseinandersetzung für ihn damit beendet sei. Er stehe jedoch "jederzeit für ein klärendes Gespräch auf nachbarschaftlicher Ebene zur Verfügung" und möchte lieber persönlich mit Anna-Maria und Bushido reden.
Die Familie Ferchichi hat sich bislang nicht öffentlich zu der Antwort Jochen Schweizers geäußert.
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