Wie XXL berichtet, haben britische Fans und Besucher des Glastonbury Festivals eine Petition gegen Kanye West gestartet. Viele Festival-Liebhaber wollen nicht, dass er dort als Headliner auftritt.

Als Neil Londsdale erfuhr, dass Kanye West beim Glastonbury performen soll, habe er eine Petition gestartet. Eigentlich habe die Aktion nur ein Scherz sein sollen, aber er sei froh über die Entwicklung. 

Wenn man als Fan so viel Geld für ein Festival ausgebe, habe man auch einen gewissen Grad an Entertainment zu erwarten. Kanye habe sehr offen über seine musikalischen Ansichten gesprochen und solle sich doch bitte daran orientieren. Er möge seinen Platz an Künstler abgeben, die es verdient hätten. Anschließend ruft Londsdale noch zum Kampf gegen diese musikalische Ungerechtigkeit auf: "Kanye West is an insult to music fans all over the world. We spend hundreds of pounds to attend glasto, and by doing so, expect a certain level of entertainment. Kanye has been very outspoken on his views on music….he should listen to his own advice and pass his headline slot on to someone deserving! Lets prevent this musical injustice now!"

Außerdem kritisiert Londsdale das respektlose Verhalten Kanyes gegenüber Beck bei den Grammys und betitelt seine Tracks als lyrisch entsetzlich.

Mittlerweile haben dem Briten schon mehr als 38.000 Menschen mit ihrer Unterschrift zugestimmt. Inzwischen wurde auch eine Gegenpetition der Kanye-Befürworter ins Leben gerufen, die mit aktuell rund 1000 Stimmen noch recht dürftig dasteht.

Kanye West hat sich noch nicht zu der Petition geäußert.

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Kanye West verklagt Jay-Zs Ex-Labels Roc-A-Fella Records & Def Jam

Kanye West verklagt Jay-Zs Ex-Labels Roc-A-Fella Records & Def Jam

Von Michael Rubach am 28.01.2019 - 15:39

Kanye West hat laut übereinstimmenden Medienberichten wohl Klage gegen das von Jay-Z 1995 mitgegründete Label Roc-A-Fella Records eingereicht. Ebenso klagt Ye demnach gegen die Labels Def Jam und EMI. Dabei gehe es Kanye um eine Klärung seiner eigenen Rechtssituation und um vermeintlich ausstehendes Geld.

Viel geschwärzt & keine konkreten Zahlen

Die einigen US-Medien vorliegenden Gerichtsunterlagen lassen offenbar keine allzu großen Schlüsse zu. In den Meldungen heißt es, dass die Dokumente vollständig überarbeitet worden seien. Exakte Forderungen von Kanye könnten nicht entnommen werden. Der konkrete Anlass für den Rechtsstreit sei sogar vollkommen geschwärzt.

Die lesbaren Teilabschnitte sind wohl überwiegend allgemeiner Natur. So gehe es zwischen EMI und Kanye um "the parties’ rights and obligations" – Mr. West möchte also über seine Rechte und Pflichten informiert werden. Kanye gibt an, von 2003 bis 2011 mehr als 200 Songs für die EMI geschrieben zu haben.

Hat Kanye der Karriere von Jay-Z neues Leben eingehaucht?

Die zitierten Dokumente heben offenbar hervor, dass Kanye sowohl als Produzent als auch als Songwriter für Jay-Z an dessen Classic "The Blueprint" mitgearbeitet hat. In der Klageschrift gibt Kanye sich offenbar Credits für einen Push, den er Jay-Zs Karriere mit "The Blueprint" verpasst haben will. Er verleiht dieser Einschätzung mit dem Zusatz "helping revitalize Jay-Z’s career" Ausdruck.

Kanye habe mit seiner Klage aber nicht vor seinen (eventuell ehemaligen) Homie Jay-Z anzugreifen. Bereits 2004 hat Jay-Z seine Anteile an Roc-A-Fella Records verkauft. Seine Amtszeit als CEO von Def Jam endete 2007. Der aktuelle Rechtsstreit stehe auch nach Informationen von The Blast nicht in Zusammenhang mit Jay-Z

Jay engagiert sich momentan in einer anderen rechtlichen Angelegenheit. Er plant, zusammen mit Meek Mill das Justizsystem in Amerika zu verändern:

Jay-Z & Meek Mill kämpfen mit 50 Millionen Dollar für Justizreform

Meek Mill und Jay-Z machen ernst: Zusammen mit Partnern aus der Sport- und Business-Welt planen sie nicht weniger, als das amerikanische Justiz-System zu reformieren. Dafür haben sie die Initiative "Reform Alliance" ins Leben gerufen, wie auf einer Pressekonferenz in New York bekanntgegeben wurde.


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