Vor wenigen Tagen machte Manuellsen öffentlich, dass er trotz seiner bisherigen Absagen einem Boxkampf gegen Animus zugestimmt und sogar auch schon einen Vertrag unterzeichnet habe. Wenig später sei ihm dann aber zu Ohren gekommen, dass Animus sich einen Kreuzbandriss zugezogen haben soll. Für Manuellsen wirkte es so, als würde sein potenzieller Boxgegner wegen seiner unerwarteten Zusage nun einen Rückzieher machen wollen. Dass das nichts mit der Wahrheit zu tun haben soll, erklärt Animus jetzt in einer neuen Folge seines Podcasts. Seine Botschaft ist eindeutig: Geht es nach ihm, dann findet der Kampf statt.
Animus: "Wenn Manuellsen bereit ist, zu warten, machen wir diesen Kampf"
Gleich zu Beginn der Folge macht Animus klar: "Ich kämpfe, eine Million Prozent." Schließlich sei er selbst derjenige gewesen, der den Boxkampf vor gut anderthalb Jahren erstmals angeschoben habe. Als Manuellsen irgendwann auf den Koran geschworen habe, dass er dem Kampf nicht zusagen würde, habe Animus das auch akzeptiert und erfolglos versucht, den Konflikt stattdessen im Gespräch mit Arafat als Vermittler aus der Welt zu schaffen. Der Boxkampf war also praktisch schon fast wieder vom Tisch.
Umso überraschender habe Animus vor einigen Tagen ein Anruf beim Autofahren erreicht. "Ein paar Jungs, die ich kenne aus NRW" hätten sich bei ihm nach dem aktuellen Stand mit Manuellsen erkundigt. Diese nicht näher benannten Personen hätten schließlich Kontakte zu dem potenziellen Boxgegner von Animus. Der habe ihnen die Lage erklärt und das Telefonat danach beendet. Nur wenige Minuten später soll Animus erneut angerufen worden sein – diesmal mit der überraschenden Nachricht, dass Manuellsen tatsächlich kämpfen würde.
Animus habe aber darauf bestanden, den Kampf schriftlich bestätigt zu bekommen. Am nächsten Tag folgten dann wohl weitere Telefonate: Manuellsen hätte gerne bis Februar 2027 Zeit zum Trainieren; es sollen erste Vertragsentwürfe angefertigt werden.
Einen solchen Vorvertrag soll Animus auch recht bald erhalten haben. Einige Punkte darin hätten ihm allerdings nicht gepasst. Unter anderem sollte die Gegenseite drei Tage Zeit bekommen, einen Ersatzgegner zu finden, sollte Manuellsen kurzfristig ausfallen. Andere wichtige Punkte wie die genaue Gage seien hingegen noch nicht geklärt gewesen.
Noch bevor der Vertrag überarbeitet werden konnte, habe Animus schon mal einen Coach kontaktiert. Dieser habe ihn zunächst gefragt, ob er zurzeit irgendwelche Verletzungen habe. Animus erzählte von seinen Knieschmerzen und sei auf Empfehlung des Coaches am nächsten Tag beim Arzt vorstellig geworden – denn beim Boxen werde schließlich auch viel mit den Beinen gearbeitet. Dort sei ihm dann ein Kreuzbandriss sowie ein angerissener Meniskus diagnostiziert worden. Animus habe sich umgehend beim potenziellen Veranstalter gemeldet: Er bräuchte deutlich mehr Zeit zur Heilung und zur Vorbereitung als gedacht. Dieser habe verständnisvoll reagiert und statt Februar den Zeitraum Ende 2027 ins Spiel gebracht.
Die Aussagen von Manuellsen hält Animus deshalb gleich in mehrfacher Hinsicht für falsch. Zum einen habe es bis zuletzt überhaupt kein fertiges Schriftstück gegeben, das Manuellsen überhaupt hätte final unterzeichnen können. Und zum anderen sei der Kreuzbandriss keineswegs ein Vorwand, um sich dem Boxkampf zu entziehen. Animus hält erneut fest:
"Wenn Manuellsen bereit ist, zu warten, machen wir diesen Kampf."
Das Traurigste an der ganzen Geschichte sei laut Animus aber, dass Manuellsen die Überraschung kaputtgemacht habe. Eigentlich hätte der Boxkampf noch eine ganze Weile unter Verschluss gehalten werden sollen.
Hier kannst du dir die neue Folge des Animus-Podcasts anschauen:
Ob Manuellsen tatsächlich so lange auf den Kampf warten wird, bleibt im Moment noch fraglich. Auf die neuen Aussagen von Animus hat er Stand jetzt noch nicht reagiert. Bei seinem letzten Statement machte Manuellsen aber ziemlich deutlich, dass niemand anderthalb Jahre lang auf Animus warten wollen würde.
Und auch sonst hatte er nicht gerade positive Worte für Animus übrig:
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