Bonez MC äußert sich zu Drogenkonsum & dem "Ende der 187-Ära"

Nachdem wir in einem viel diskutierten Artikel die Möglichkeit eines Endes der Ära der 187 Strassenbande angesprochen haben, äußert sich Bonez MC nun erstmalig öffentlich auf Instagram. Samt Mittelfinger-Emoticon richtet Bonez das Wort an diejenigen, die einen Abgesang auf die Hamburger angestimmt haben:

"Noch lange nicht am Ende !!" [sic]

Bonez MC erklärt seine "Heroin-Story"

In den Kommentaren wird Bonez auf eine Insta-Story angesprochen, die ziemlich Welle gemacht hat. In dieser behauptete der 187er ohne erkennbare Ironie, dass er sich Heroin gönnen würde. Dabei war außerdem zu sehen, wie eine Spritze in seinem Oberschenkel steckte. Weiterhin befand sich eine rötliche Flüssigkeit in der Spritze. Später deutete Bonez an, dass es sich dabei um Cranberry-Saft gehandelt habe.

Zur Klärung des Szenarios trägt Bonez nun nachträglich bei. Einem User antwortet er, dass er sich "keine Spritze geben" könne. Er habe sich in seinem ganzen Leben noch nichts auf diese Art und Weise verabreicht. Ohne weiteren Hero-Joke kann Bonez die Antwort allerdings nicht belassen:

Bonez MC spricht über Heroin
Foto:

Screenshot: instagram.com/bonez187erz
Bonez MC spricht über Heroin

Auch auf die deutsche Medienlandschaft kommt Bonez zu sprechen. Er gibt an, dass Deutschrapmedien die 187 Straßenbande nicht mögen würden, weil die Hamburger ihnen immer "die kalte Schulter" zeigen. Auf unseren Artikel geht Bonez zudem noch süffisant direkt ein und schreibt, er könne nun "eine Ära beenden mit ner Spritze im Oberschenkel."

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UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

Von David Molke am 19.02.2020 - 15:38

UPDATE vom 19. Februar:

Gzuz muss offenbar 100.000 Euro als Kaution hinterlegen, um wieder auf freien Fuß zu kommen und sich anschließend dreimal pro Woche bei der Polizei melden. Der Haftbefehl sei bereits gestern Nachmittag wieder ausgesetzt worden, wie die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichtet.

Original-Meldung vom 18. Februar:

Gzuz hat schon wieder Ärger mit dem Gesetz: Der Rapper wurde heute von der Polizei verhaftet. Zuerst war er nicht zu einem Gerichtstermin erschienen, woraufhin ein Richter den Haftbefehl erteilt hat. Später soll Gzuz dann doch noch beim Gericht aufgetaucht sein, wo er direkt verhaftet wurde. Das bestätigt die Pressestelle der Polizei Hamburg.

Gzuz kommt erst nicht zum Gericht & wird dann verhaftet

Gerichtstermin verpasst: Eigentlich sollte Gzuz heute Vormittag bei einer Gerichtsverhandlung erscheinen. Was aber offenbar nicht gelungen ist, woraufhin das Amtsgericht einen Haftbefehl (nicht der Rapper) erlassen hat.

Die Polizei habe den Rapper dann gesucht, wie verschiedene Medien berichten. Allerdings sei er "in keiner seiner Wohnungen" anzutreffen gewesen.

Letzten Endes ist Gzuz dann wohl doch noch zum Gericht gekommen, nur eben viel zu spät. Da zu diesem Zeitpunkt bereits der Haftbefehl erlassen wurde, hat die Polizei ihn dort dann direkt verhaftet.

Polizei bestätigt, dass Gzuz heute verhaftet wurde

Das sagt die Pressestelle: Wir haben bei der Polizei Hamburg angerufen, die uns das Ganze bestätigt hat. Allerdings wurde Gzuz nicht festgenommen (wie es die Bild schreibt), sondern verhaftet.

Weil uns das auch nicht hundertprozentig klar war, hat uns die Pressesprecherin der Polizei Hamburg im gleichen Atemzug  direkt auch nochmal der Unterschied zwischen einer Festnahme und einer Verhaftung erklärt:

Für eine Festnahme muss kein richterlicher Beschluss vorliegen, da reicht es, wenn jemand einer Tat beschuldigt wird. Bei einer Verhaftung liegt aber ein Haftbefehl vor, das heißt, ein Richter oder eine Richterin hat sich das Ganze immer bereits angesehen.

Gzuz könnte jetzt in Untersuchungshaft bleiben müssen

Möglicherweise droht Gzuz jetzt eine längere Zeit in Untersuchungshaft. Im für ihn schlechtesten Fall könnte er bis zum nächsten Gerichtstermin in Haft bleiben müssen. Zumindest schreibt das die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher.

Die Pressesprecherin der Hamburger Polizei wollte uns das allerdings nicht so bestätigen. Stattdessen hat sie auf die Staatsanwaltschaft verwiesen, wo wir aber bisher leider niemanden erreichen konnten.

Worum ging's? Angeblich sollen Gzuz "Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Sprengstoff- und das Waffengesetz vorgeworfen" werden. Das geht offenbar auf eine Hausdurchsuchung im Jahr 2018 zurück.

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