Blinder Rapper aus New Yorker U-Bahn geht mit seinem Freestyle über Trump viral

Es sind verwirrende Zeiten in der Politik. Besonders der US-Präsident Donald Trump dominiert weltweit die Schlagzeilen und sorgt mit seiner polarisierenden Art für einen Paukenschlag nach dem anderen.

Nicht nur in den USA spaltet der neue "mächtigste Mann der Welt", wie es immer so schön heißt, die Menschen in zwei Lager. Aber natürlich ist das Thema dort ganz besonders präsent – in den Medien, auf den Straßen, überall.

Der Clip, den du hier unten siehst, zeigt einen blinden Mann, der in der New Yorker U-Bahn einen Freestyle auf dem All The Way Up-Beat performt. Und der Kerl hat Bawrz!

Your plan for the wall is stupid to say the least / Stupid people love when you put it into a speech / But when they don’t know is, really in the end / When you lockin’ people out, you also lockin’ em in / And that’s like sittin’ in prison without a crime / Like needin’ a dollar when you ain’t got a dime / Like havin’ a degree for a job you can’t find / Sorta like the university you had one time

Die knapp zwei Minuten wurden gestern vom Twitter User Yenssy festgehalten und hochgeladen. XXL, Worldstar, Complex, VladTV und viele mehr haben bereits berichtet. Während der Clip viral geht, ärgert Yenssy sich, dass er nicht den kompletten Song aufgenommen hat. Der unbekannte Rapper habe noch mehr deutliche Lines über Donald Trump aber auch über Hillary Clinton gedroppt:

Yenssy on Twitter

Message for @POTUS from the 2 train in NEW YORK! https://t.co/4Nyu9dZdfw

Yenssy on Twitter

I Wish I would've caught the whole song because he made clear points about the shit he's doing wrong & Hillary too

Twitter being Twitter:

V.O.P on Twitter

@Yenssy_Cruz https://t.co/XgEQnGTWwB

LEE on Twitter

@Yenssy_Cruz @POTUS https://t.co/uMb0ZtU9fv

J.I.M.B.R.O.W.S.K.I. on Twitter

@Yenssy_Cruz @POTUS https://t.co/3cwThEwxt9

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Kanye West zieht offenbar seine US-Präsidentschaftskandidatur zurück

Kanye West zieht offenbar seine US-Präsidentschaftskandidatur zurück

Von Michael Rubach am 15.07.2020 - 13:09

Kanye West hat seine Pläne dieses Jahr US-Präsident werden zu wollen, offenbar schon wieder begraben. Das geht aus einem Bericht des Magazins Intelligencer hervor. Ein Mitarbeiter aus Kanyes Wahl-Team erzählt dabei von seiner Arbeit für den Rapstar und erklärt die Kanye-Kampagne für vorzeitig beendet.

Kanye West kommt beim Volk (noch) nicht an

Die Berichterstattung über den mutmaßlichen Abbruch der Präsidentschaftsbemühungen schließt direkt an erste Umfrageergebnisse an. In den Erhebungen konnte Kanye West nur 2% der potenziellen Stimmen der Wähler und Wählerinnen hinter sich vereinen. Ironischerweise ginge seine Teilnahme an der Wahl laut der Umfrage auf Kosten von Donald Trump. Also dem Kandidaten, mit dem sich Kanye in der Vergangenheit bestens zu verstehen schien.

(null)

National Poll:Biden 48% (+8)Trump 40%Jorgensen (L) 1%Hawkins (G) 1%When @kanyewest included in the poll:Biden 48% (+9)Trump 39%West 2%Jorgensen (L) 2%Hawkins (G) 1%@RedfieldWilton (July 9)

Nach diesem Dämpfer ist Kanye offenbar direkt die Lust an der großen Politik vergangen. Wie das US-Magazin weiter unter Bezug auf ein Mitglied aus Kanyes Kampagnen-Team schreibt, soll sich Ye dazu entschlossen, die US-Wahl 2020 vollends sausen zu lassen. Kurz und knapp heißt es dort:

"Er ist raus."

Damit hielt Kanye seine politischen Ambitionen für ungefähr zwei Wochen aufrecht. Ein eher skurriles als durchdacht erscheinendes Wahl-Programm präsentierte er kürzlich noch in einem Interview mit dem Forbes-Magazin.

Das sind Kanye Wests Pläne als Präsident

Wie Kanye West vor einigen Tagen bekanntgegeben hat, will er seine Ankündigung aus 2015 in die Tat umsetzen und für das Amt des US-Präsidenten kandidieren. Anlässlich dazu hat er dem Forbes-Magazin ein Interview gegeben.

Ende letzter Woche soll Kanyes Team noch Unterschriften in Florida gesammelt haben, um den US-Star in dem Bundesstaat überhaupt wählbar zu machen. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe seiner Kandidatur hatte er diese Prozedur bereits in sechs Bundesstaaten versäumt. Nach Auskunft des zitierten Wahlkampfhelfers lief zumindest das Sammeln der Unterschriften hervorragend. Die Unterstützung sei "überwältigend" gewesen. Wie es sonst so war, für den Präsidentschaftskandidaten Kanye zu arbeiten?

"Ich kann nichts Gutes oder Schlechtes über Kanye sagen. Jeder hat seine persönlichen Motive, warum er Entscheidungen trifft. Für das Amt des Präsidenten zu kandidieren muss eines der schwersten Dinge sein, über die jemand auf dieser Ebene nachdenken kann."

("I have nothing good or bad to say about Kanye. Everyone has their personal decision about why they make decisions. Running for president has to be one of the hardest things for someone to actually contemplate at that level.")

Das muss allerdings nicht heißen, dass Kanye es nie wieder probieren wird. 2024 könnte er einen neuen Anlauf unternehmen. Kumpel Elon Musk hat gegenüber dem Portal Page Six schon mitgeteilt, dass er 2024 als geeigneteres Jahr für die Umsetzung von Kanyes politischen Plänen einstuft. In vier Jahren werden wir dann vermutlich wissen, ob Ye aus seinen ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet die richtigen Schlüsse gezogen hat.

Erst vor ein paar Tagen trat Kanye zudem als Rapper in Erscheinung und droppte einen emotionalen Track, der seine verstorbenen Mutter "Donda" gewidmet ist.

Kanye West - Donda [Video]

In loving memory of my incredible mother on her birthday My mom reciting KRS1 lyrics This song is called DONDA pic.twitter.com/YWKhqYYu2E Der eventuell zukünftige US-Präsident zeigt sich von seiner emotionalen Seite: Um seiner 2007 verstorbenen Mutter Donda West ein Geburtstagsgeschenk zu machen, hat Kanye West weite Teile eines neuen Tracks auf Twitter veröffentlicht.


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