Bewerbungsverfahren: Arafat öffnet "Sprich Klartext" für die Allgemeinheit
Arafat Abou-Chaker

Wer sich schon immer einmal gewünscht hat, im Streit mit beispielsweise den lästigen Nachbarn wie ein Rapstar auf einen Rücken zurückgreifen zu können, bekommt jetzt die Möglichkeit. Zumindest so in der Art. Nachdem Arafat Abou-Chaker sein Format "Sprich Klartext" zuletzt von einem Podcast über Bushidos Vergangenheit zu einer Streitschlichter-Show umfunktioniert hatte, will er seine Dienste nun jedem zur Verfügung stellen.

Arafat ruft zu Bewerbungen für "Sprich Klartext" auf

Per Instagram-Story verkündet der offizielle "Sprich Klartext"-Account, dass zukünftig auch Privatpersonen, die sich in einem Konflikt befinden, zu Arafat in die Show kommen können. Dafür habe man extra eine E-Mail-Adresse eingerichtet, über die Bewerbungen eingereicht werden sollen.

"Stell dir vor, du stehst deinem Konfliktpartner gegenüber, mit Arafat Abou-Chaker als neutralem Moderator, der Klartext redet und echte Lösungen findet. Es können ab jetzt zwei Parteien ihre Streitigkeiten live auf Twitch austragen. Familie, Freunde, Ex-Partner oder Nachbarn. Hier wird geredet, bis der Knoten platzt."

Wer mitmachen will, muss lediglich in einer kurzen Nachricht beschreiben, worum es in dem zu lösenden Streit geht und warum Arafat zwischen den beiden Parteien vermitteln soll.

In der letzten Zeit hatte Arafat damit begonnen, sein Format zu nutzen, um zwei eigentlich arg verfeindete Personen an einen Tisch zu bringen, um Konflikte aus der Welt zu schaffen. So waren bereits Sinan-G und Carsten Stahl zu Gast, sowie Manuellsen, A.B.K und Haikel. Vor allem das letztere Aufeinandertreffen erfreute sich deutschlandweiter Aufmerksamkeit. Alleine den Original-Stream schauten im Höhepunkt mehr als 40.000 Menschen gleichzeitig. Das VOD wurde mittlerweile knapp eine Million Mal angesehen.

Diese Form der Streitschlichtung ist jedoch nicht gänzlich unumstritten. A.B.K machte beispielsweise kein Hehl daraus, dass er sich während des Livestreams teilweise unter Druck gesetzt gefühlt habe. Auch Fler erklärte im Nachgang zu diesem Talk, dass er der Meinung sei, wenn man zu Gesprächen dieser Art nicht mit einem eigenen Rücken auftauche, gäbe es dort wenig zu gewinnen. Arafat hatte diese Behauptungen jedoch von sich gewiesen und in einer Solo-Folge versichert, dass er persönlich für die Sicherheit seiner Gäste und die Fairness am Tisch garantieren würde.

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