Der Maskulin-Sampler "Welle Vol.1" dürfte aller Voraussicht nach das letzte Mal gewesen sein, dass es Bass Sultan Hengzt auf Albumlänge zu hören gab. In einem neuen Interview mit TV Strassensound will Davud von Hengzt - der Anfang 2024 seine Rap-Karriere offiziell beendet hat - wissen, ob er manchmal noch mit dem Gedanken spiele, für eine letzte Platte zurückzukommen. Der verneint diese Frage ganz eindeutig – hält sich schlussendlich aber zumindest eine kleine Tür offen.
"Da kriege ich jetzt schon Gänsehaut": Bass Sultan Hengzt beantwortet Frage nach Comeback-Album
Es kitzle ihn "gar nicht" in den Fingern, nochmal ein Album aufzunehmen, erklärt Hengzt ganz offen. Allein der Gedanke, sich um die gesamte Produktion zu kümmern, bereite ihm regelrecht Gänsehaut. Zumal es sich finanziell für ihn ohnehin nicht lohnen würde, im Vergleich zu dem Geld, was er mit seinen Casino-Streams verdiene. Wenn, dann müsse er es aus dem Herzen und der Kunst wegen machen, aber dahingehend reize es ihn aktuell einfach nicht. Ab und zu mal in ein Studio für einzelne Songs zu gehen, sei eigentlich das Maximum, was er sich vorstellen könne.
Jetzt eine mehrmonatige Albumproduktion zu starten, wäre auch seinem Umfeld gegenüber unfair:
"Ich hab jetzt so eine große Verantwortung gegenüber meinem Team, dass ich jetzt nicht für ein halbes Jahr abhauen kann und 'Yo yo' ins Mikrofon machen könnte."
Ganz ausschließen, dass ihn doch irgendwann nochmal die Lust packe, wolle er dann aber doch nicht. Und sei es nur, um im Falle des Falles nicht mit dieser vermeintlich endgültigen Aussage konfrontiert zu werden. "Aber es steht wirklich gar nicht auf dem Plan, also eigentlich will ich das durchziehen."
Nichtsdestotrotz kommt Hengzt dann nicht drumherum, darüber nachzudenken, wie er sich denn so ein Comeback-Album inhaltlich vorstellen würde. Da gäbe es in seinen Augen nämlich nur zwei Optionen: Entweder würde es ein emotionaler Rückblick auf sein bisheriges Leben oder er würde noch ein letztes Mal "richtig auf die Kacke hauen" und ohne Rücksicht jeden beleidigen, wie er gerade Bock hätte.
Bei einzelnen Songs wäre er offener. Zumindest dann, wenn die richtige Person anfragen würde. Für beispielsweise Farid Bang, King Orgasmus One oder Takt32 sei er immer bereit, einen Part aufzunehmen, wenn die sich das von ihm wünschen würden.
Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen:
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