Banksy wirbt mit neuem Werk fürs Maskentragen

Streetart-Star Banksy hat die U-Bahn in London besucht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eventuell sogar der Künstler selbst hat das Innere eines Waggons mit Bildern von Ratten verziert. Warum? Weil er darauf aufmerksam machen will, dass wir weiterhin inmitten einer Pandemie stecken, die uns gegenseitige Rücksicht abverlangt.

Banksy macht es für die Maske

Corona ist nicht überwunden. Ganz im Gegenteil: Die englische Regierung hat erst gestern beschlossen, demnächst eine Maskenpflicht in Geschäften einzuführen. Banksys neueste Aktion lenkt nun zusätzlich den Fokus auf das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr.



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. . If you don’t mask - you don’t get.

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In dem knapp einminütigen Video auf Instagram ist ein Mann zu sehen, der mit einem Schutzanzug unterwegs ist. Mit Warnweste, Handschuhen und Drucksprühgerät ausgestattet, entert er die Londoner U-Bahn. Dort angekommen holt er die Schablone raus und hinterlässt eine Reihe von Nagetieren an den Wänden. Die aufgetragenen Werke gehen alle auf die Pandemie ein. Eine scheinbar niesende Ratte sorgt für ordentlich Farbe am Fenster. Ein anderes Tier benutzt eine Atemschutzmaske als Fallschirm. Ein weiteres Exemplar scheint den Fahrgästen Desinfektionsmittel zu reichen. Apropos Fahrgäste: Diese lassen sich von dem Mann, der in ihrer unmittelbaren Umgebung reichlich Farbe verteilt, nicht aus der Ruhe bringen.

Banksys eigener kurzer und einleuchtender Kommentar zu der Aktion:

"Wenn du keine Maske trägst – kapierst du es nicht."

Wegen eines strengen Anti-Graffiti-Kurses der zuständigen Verkehrsbehörde ist Banksys Botschaft auch schon wieder verschwunden. Ratten erfreuen sich im Universum des Künstlers größter Beliebtheit. Sein Statement zur Corona-bedingten Arbeit in den eigenen vier Wänden umfasste ebenfalls eine Anordnung voller Nagetiere.



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. . My wife hates it when I work from home.

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"Warum unsere Live-Industrie gef*ckt ist": Doku über den Stand der Clubszene mit Felix Lobrecht, Samy Deluxe & mehr

"Warum unsere Live-Industrie gef*ckt ist": Doku über den Stand der Clubszene mit Felix Lobrecht, Samy Deluxe & mehr

Von Till Hesterbrink am 05.04.2021 - 14:54

Die Kollegen von DASDING haben eine Dokumentation über den aktuellen Status der Clubszene und Live-Industrie in Deutschland veröffentlicht. Der Rapper Galv hat sich dafür mit verschiedensten Szenegrößen getroffen und über ihre momentane Situation gesprochen. Zu Wort kommen unter anderem Samy Deluxe und Felix Lobrecht.

DASDING-Doku über aktuelle Live-Industrie

Galv berichtet, wie er sich im Zuge des Till Brönner-Videos zur Rettung der deutschen Kultur-Szene inspiriert gefühlt habe, auch tätig zu werden. Neben der Veröffentlichung seines Tracks "Rettet die Clubs" habe er sich intensiv mit diesen, den Betreibern und auftretenden Künstlern auseinandergesetzt. Dabei sei diese Doku entstanden.

Der sich nicht ins Wort fallen lassende Samy Deluxe spricht darüber, welche Bedeutung kleine Locations auch für so große Artist wie ihn immer noch haben. Felix Lobrecht und Veranstalter Felix Römer erklären darüber hinaus auch, wie wichtig die aktuell ausfallenden Veranstaltungen eigentlich für die Leute vor Ort wären. Durch die Corona-Pandemie wären besonders viele kleine Clubs und die zugehörigen Teams in massive Schwierigkeiten geraten.

"Ganz viele Leute haben so geile kleine Clubs aufgebaut und haben alles richtig gemacht, und haben ein cooles Team, und geile Bookings, und ausverkaufte Shows. Und trotzdem sind die jetzt alle broke oder gehen insolvent."


"Warum unsere Live-Industrie gef**** ist..." Doku mit Samy Deluxe, Felix Lobrecht, Blond | DASDING

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