Banksy wirbt mit neuem Werk fürs Maskentragen

Streetart-Star Banksy hat die U-Bahn in London besucht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eventuell sogar der Künstler selbst hat das Innere eines Waggons mit Bildern von Ratten verziert. Warum? Weil er darauf aufmerksam machen will, dass wir weiterhin inmitten einer Pandemie stecken, die uns gegenseitige Rücksicht abverlangt.

Banksy macht es für die Maske

Corona ist nicht überwunden. Ganz im Gegenteil: Die englische Regierung hat erst gestern beschlossen, demnächst eine Maskenpflicht in Geschäften einzuführen. Banksys neueste Aktion lenkt nun zusätzlich den Fokus auf das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr.



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. . If you don’t mask - you don’t get.

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In dem knapp einminütigen Video auf Instagram ist ein Mann zu sehen, der mit einem Schutzanzug unterwegs ist. Mit Warnweste, Handschuhen und Drucksprühgerät ausgestattet, entert er die Londoner U-Bahn. Dort angekommen holt er die Schablone raus und hinterlässt eine Reihe von Nagetieren an den Wänden. Die aufgetragenen Werke gehen alle auf die Pandemie ein. Eine scheinbar niesende Ratte sorgt für ordentlich Farbe am Fenster. Ein anderes Tier benutzt eine Atemschutzmaske als Fallschirm. Ein weiteres Exemplar scheint den Fahrgästen Desinfektionsmittel zu reichen. Apropos Fahrgäste: Diese lassen sich von dem Mann, der in ihrer unmittelbaren Umgebung reichlich Farbe verteilt, nicht aus der Ruhe bringen.

Banksys eigener kurzer und einleuchtender Kommentar zu der Aktion:

"Wenn du keine Maske trägst – kapierst du es nicht."

Wegen eines strengen Anti-Graffiti-Kurses der zuständigen Verkehrsbehörde ist Banksys Botschaft auch schon wieder verschwunden. Ratten erfreuen sich im Universum des Künstlers größter Beliebtheit. Sein Statement zur Corona-bedingten Arbeit in den eigenen vier Wänden umfasste ebenfalls eine Anordnung voller Nagetiere.



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. . My wife hates it when I work from home.

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Bushido mit Corona infiziert: Prozess gegen Arafat Abou-Chaker unterbrochen

Bushido mit Corona infiziert: Prozess gegen Arafat Abou-Chaker unterbrochen

Von Michael Rubach am 28.10.2020 - 10:22

Bushido hat sich mit dem Coronavirus angesteckt, wie er in einem Statement via Insta-Story offenbarte. Das positive Testergebnis hat auch unmittelbaren Einfluss auf den Gerichtsprozess gegen Arafat Abou-Chaker, bei dem der Berliner Rapper als Nebenkläger und Zeuge in Erscheinung tritt.

Coronavirus: Bushido richtet sich an "Aluhüte"

Für die Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie gerne laut zu Wort melden, zeigt Bushido keinerlei Verständnis. Er fordert stattdessen dazu auf, das Virus ernst zu nehmen und verweist auf seine Symptome. Seiner Followerschaft wünscht Bushido Gesundheit.

"Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten. Ich konnte euch Aluhüte noch nie verstehen. Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen. Ich selbst habe Symptome und hoffe ihr bleibt alle gesund."

Ein angesetzter Verhandlungstermin, der heute eine Befragung von Bushido durch die Verteidigung vorgesehen hätte, wurde abgesagt. Wann der Prozess vor dem Berliner Landgericht fortgesetzt wird, ist vorerst unklar. Eine Gerichtssprecherin erklärte, dass das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt und dem Arbeitsmedizinischen Zentrum abgestimmt werde.

Bushido und sein ehemaliger Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker sehen sich seit Wochen im Gerichtssaal. Letzterem wirft die Staatsanwaltschaft unter anderem schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Beleidigung vor. Nicht nur in Berlin begegneten sich die jahrelangen Business-Partner unlängst zur Klärung juristischer Fragen. In einem weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder) streiten sich beide Parteien wegen einer Immobilien-Firma.

Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Zuletzt machte Arafat Abou-Chaker in einem Live-Stream deutlich, dass er enttäuscht von Bushido sei.

"Bin fassungslos": Arafat Abou-Chaker äußert sich bei Ali Bumaye zu Bushido-Prozess


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