Azet & Albi dissen 18 Karat erstmals namentlich

18 Karat und die KMN Gang haben seit Jahren erhebliche Differenzen. In einer aktuellen Videoaufnahme von KMN-Member Azet und seinem Bruder Albi ist jetzt zu hören, wie erstmals 18 Karat explizit gedisst wird.

Azet & Albi vs. 18 Karat: Diss beim Videodreh

Auf der Hamburger Reeperbahn performen Azet und Albi wohl Teile eines Songs im Rahmen eines Videodrehs – das gemeinsame Album "Fast Life 2" steht schließlich in den Startlöchern. Dabei rappt Azet eine Line, die noch bewusst offen lässt, wer da in einem Hotel eine unschöne Bekanntschaft gemacht haben soll. Allerdings ist auch die Stimme von Azets Bruder Albi deutlich zu vernehmen. Er füllt die Leerstelle mit "18 Karat".

"Ich f*ck' Feinde, hier geht es nicht um Business und Geld / Frag 18 Karat, er wurd' gef*ckt im Hotel"

Bisher hielt sich Azet sowie die gesamte KMN Gang im Beef mit 18 Karat und Banger Musik auf musikalischer Ebene merklich zurück. Konkret wurde der Rapper mit der markanten Goldmaske nie benannt. Auch als Miami Yacine 2017 in Dortmund überfallen wurde, ließ Zuna in einem Statement offen, wen er hinter der Aktion vermutete.

Falls es je Disses von der KMN Gang in Richtung 18 Karat gegeben haben sollte, waren diese nie expliziter Natur. So werteten zum Beispiel viele Hörer*innen eine Line aus dem Kollabotrack "KMN Member" als verbalen Angriff auf das Banger Musik-Signing. Dort rappt Azet:

"In zwei Jahren f*ckte ich auf Lachkick dein Ego / Du P*ssy, ja, ich hab' deinen Namen nie erwähnt"

Auf der anderen Seite haben unverblümte Disses von 18 Karat gegen KMN-Member schon fast Tradition. Auf seinem ersten Banger Musik-Release "Pusha" wurde Miami Yacine ins Café zitiert. Auf dem zweiten Teil von "Komm ins Café" bekamen alle Mitglieder der KMN Gang diese wenig schmeichelhafte Einladung. Weitere Tracks wie "Volles Magazin" oder "44 Stiche" führen diese Fehde auf Rapebene fort. Auf letzterem Song rappt 18 Karat an der Seite von Play69: "Auf meinem Album sterben Nash, Miami, Zuna und Azet".

Auf Nachfrage, ob jemals eine Fortsetzung von "44 Stiche" erscheinen werde, deutete 18 Karat vor ein paar Monaten in seiner Insta-Story an, dass es "bald wieder Zeit" sein könnte. 18 Karats neue Single "Gelb" befeuert den Beef vorerst nicht weiter und legt stattdessen den Fokus auf Geldscheine mit einer speziellen Farbe.

18 Karat - Gelb [Video]

18 Karat erklärt auf seiner neuen Single, welche Farbe ihm schmeckt: "Gelb". 200-Euro-Scheine haben es dem Dortmunder offenbar angetan. Um an das Geld zu kommen, macht der "Drogenpromoter" reichlich Action. Young Mesh sorgt für den Beat. Ein Album mit dem Titel "Narco Trafficante" soll am 13. November erscheinen.

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PA Sports veröffentlicht "Abrechnung" mit Manuellsen

PA Sports veröffentlicht "Abrechnung" mit Manuellsen

Von Michael Rubach am 23.11.2020 - 16:55

In PA Sports Augen ist Manuellsen "krank". Der Life is Pain Ceo veröffentlichte ein halbstündiges Video-Statement, in dem er ausführlich über das Verhalten von Manuellsen nach dem Release des Tracks "100 Bars Final Kill" spricht. PA macht dabei direkt zu Beginn deutlich, dass er nicht ausschließt, zukünftig einen Disstrack gegen Manuellsen zu veröffentlichen.

"So wahr ich hier sitze. Ich schwöre auf alles. Das Kapitel Manuellsen und vor allem der Name Manuellsen wird danach nicht mehr als eine Karteileiche sein."

PA Sports leakt Sprach-Memos von Manuellsen

Was ist vorgefallen? PA Sports hat sich auf seinem Track "100 Bars Final Kill" in einer Line als König im Ruhrpott bezeichnet. Diese Einschätzung konnte Manuellsen nicht so stehen lassen. Daraufhin schaltete sich PAs Künstlerin Rua ein, welche die Diskussion über diesen King-Status im Westen Deutschlands als kindisch einstufte. Das wiederum empfand Manuellsen als unangebracht und anmaßend. Ein drohendes "Inferno" konnte offenbar Fard abwenden (hier die gesamte Story nachlesen).

PA Sports hat sich entschieden, das alles nicht so stehen zu lassen. Seine "kleine XXL Abrechnung am Rande" fährt diverse Sprachnachrichten von Manuellsen auf. Darauf ist der König im Schatten zu hören, wie er bei PA vehement mit allerlei beleidigenden Worten eine Entschuldigung von Rua einfordert.

Damit er diese bekommt, werde er zur Not ein "hinterlistiges H*rensohnfass" aufmachen. In den Sprach-Memos fällt auch der Name von PAs anderem Signing Jamule. Ihn zieht Manuellsen heran, um womöglich Druck aufzubauen. Er erklärt: "Ich werde Jamules Karriere beenden, wenn diese H*rentochter sich nicht sofort ins Internet begibt und sich entschuldigt."

Diese Art und Weise charakterisiert PA Sports als "perfide" und "ekelhaft". Es sei ein Versuch von Manuellsen gewesen, ihn zu erpressen. Laut PA gehe es bei dem Beef nicht um Rua, sondern ausschließlich um seine Person. Dann beginnt PA strukturiert vorzutragen, was er an Manuellsens Verhalten auszusetzen hat.

PA Sports knöpft sich Manuellsen vor

Anhand von fünf Punkten macht PA deutlich, wie sehr er Manuellsen als fehlgeleitet betrachtet.

1. Antiquiertes Mindset: PA attestiert Manuellsen, ein veraltetes Rollenverständnis zu besitzen. Sein Kollege könne es nicht ertragen, Widerworte von einer Frau erhalten zu haben. Sie habe nichts Schlimmes gesagt. Einzig das Geschlecht sei für Manuellsens Reaktion ausschlaggebend gewesen.

2. Doppelmoral: Manuellsen kritisierte nach Release von "100 Bars Final Kill", dass PA sich einen Königstitel zuschreibt. Hier hält der Essener Rapper entgegen, dass der selbsternannte König im Schatten ja nichts anderes tue. Außerdem hält er Manuellsen vor, nicht darüber Bescheid zu wissen, wie ein König auf seinen Thron gelangt.

3. Das Recht der Straße: PA Sports hat eine Straßenvergangenheit. Dass diese den Essener einholt (Brandanschlag auf Auto seiner Mutter), halte Manuellsen für legitim. Der Ruhrpottler oute sich so als ein "Fan von Verbrechern".

4. Bushido-Mentalität: Hier kritisiert PA die häufigen Ansagen von Manuellsen. Diese könne er nur aus einer starken Position heraus tätigen, da jeder um seinen Rücken wisse – vermutlich eine Anspielung auf die Hells Angels. Er lege somit die gleiche Unterdrückerhaltung an den Tag, die er unzählige Male Bushido vorgeworfen hat. Es sei "nichts anderes".

5. Rap-Competition: PA bietet Manuellsen an, den Beef musikalisch fortzuführen. Sein Kollege sei dazu herzlich eingeladen. Der "Internet-Troll" müsse allerdings mit einer "beerdigenden Antwort in PA-Manier" rechnen.

"Ja" oder "nein"? PA Sports fasst sich kurz

Zurück zu Jamule: Vom Life Is Pain-Artist ist Ende August ein rassistisches Video aufgetaucht. Jamule entschuldigte sich sowohl schriftlich als auch in einem Video für sein Verhalten. PA Sports wirft Manuellsen vor, diese Aufnahme geleakt zu haben. Manuellsen Kampf gegen Rassismus sei hingegen ein "Witz". Er trete nur belehrend auf, wenn es ihm in den Kram passe. Dem "Haufen schwere Jungs", die jungen Menschen ein rassistisches Weltbild überhaupt erst vermitteln würden, stelle er sich nicht entgegen. Dann lässt PA kurz die Streaming-Muskeln spielen:

"Der Junge hat mit seiner ersten EP mehr Streams gemacht als du in deiner ganzen Karriere."

Des Weiteren sagt PA, dass er sich fünf Jahre "aus Vernunft" bedeckt gehalten habe. Momentan sei er aber in einer Phase, in der er sich emotional nackig macht. Diesen Grind, der zum Konzept seines kommenden Albums "Streben nach Glück" gehört, setzt er in seinem Ansage-Video fort. So beantwortet er reichlich Fragen an sich selbst mit einem klaren "ja" oder "nein". Hier dürften Memes vorprogrammiert sein.

Schlussendlich geht er noch mit Manuellsens Fähigkeiten als Labelboss ins Gericht. Er habe seine Künstler nicht korrekt ausgezahlt – außer Twin. Auch spricht PA davon, dass Manuellsen seine Artists abgezogen habe. An seiner Seite sei außerdem keine steile Karriere möglich.

"Du sorgst dafür, dass keiner der Künstler jemals richtigen Erfolg haben kann, weil der Name und die Handlungen von Manuellsen schon die Grundlage für Misserfolg sind."

Ob tatsächlich ein Disstrack erscheint, hängt offenbar von der Reaktion von Manuellsen ab. In dessen Werdegang erkennt PA Sports einiges an "Zerf*ckungspotenzial".

Manuellsen geht erneut live

PAs Video ließ Manuellsen einen Live-Stream folgen. Er trug dort seine Sicht der Dinge vor. Dabei holte er weit aus und schaute auf die Anfänge von PA in Essen zurück. Dabei zeichnete Manuellsen das Bild einer berechnenden und hinterlistigen Person.

Auf die konkreten Punkte von PA ging er dabei nur zum Teil ein. So bestätigte er, dass er PA über das Video von Jamule im Vorfeld informiert habe. Er habe darauf hinweisen wollen, dass Jamules Karriere in Gefahr sein könnte. Die Sache mit Jamule sei für ihn inzwischen erledigt. 

Zudem entschuldigte sich Manuellsen für seine harten Aussagen gegenüber Rua. Diese sei "im Eifer des Gefechts ein bisschen zu hart" angegangen worden. Insofern ein Diss gegen ihn kommen sollte, werde Manuellsen ihn teilen und verbreiten. Hier haben wir dir das komplette Statement eingebunden.

Manuellsen Statment zur PA SPORTS XXL Abrechnung....

Manuellsen Statement zu PA SPORTS XXL Statment Manuel:https://instagram.com/manuellsen?igshid=1pe3h3ps984pq


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