Das Jugendwort des Jahres steht fest. Gestern fand wieder die Frankfurter Buchmesse statt, bei der traditionell auch das Jugendwort des Jahres vom Langenscheidt-Verlag bekannt gegeben wird. Tatsächlich war es dieses Jahr ein knappes Rennen, und gleich drei Wörter waren ganz nah am ersten Platz. Der glückliche Sieger? Der Begriff "Aura".
"Aura": das ist das Jugendwort des Jahres
Dieses Jahr konnte "Aura" den ersten Platz für sich bestimmen. Dicht gefolgt von dem Wort "Talahon" und dem Begriff "Schere". Der ein oder andere mag vielleicht gedacht haben, dass es dieses Jahr "Talahon" wird – hört man jungen Menschen allerdings beim Reden zu (oder schaut alternativ bei TikTok rein) merkt man schnell, dass Aura sich stark etabliert hat. Minus Aura, Plus Aura, so gut wie überall lassen sich Memes und Posts finden, in denen das Wort genutzt wird.
Als Beispiel für die typische Nutzung von Aura gibt Langenscheidt übrigens folgendes Beispiel an:
"Ich dachte, es gibt keine Stufe mehr und bin gestolpert – minus 50 Aura"
"Aura" ist natürlich kein neues Wort. Der Begriff kommt ursprünglich aus der Esoterik, wurde 2020 aber erstmals in einem anderen Kontext benutzt. Damals schrieb die New York Times über den Fußballspieler Virgil Van Dijk: "Solutions Are Expensive. An Aura Is Priceless."
Genauso wie letztes Jahr hat auch dieses Jahr ein internationales Jugendwort gewonnen: Immerhin wird Aura auch in Amerika und Co. genutzt. 2023 Jahr konnte "Goofy" den Preis mit nachhause nehmen.
Susanne Daubner präsentiert: Jugendwort des Jahres steht fest
Übrigens haben laut eigenen Angaben des Verlags erneut Jugendliche im Alter von 11 bis 20 Jahren online abgestimmt. Seit 2020 gibt es kein Komitee oder Ähnliches, das Einfluss auf die Abstimmung nimmt. Die Entscheidung liegt wohl einzig und allein bei den Online-Votern. Und davon gab es 2024 recht viele: Die Zahl der Teilnehmenden liegt angeblich im sechsstelligen Bereich.
Und eine andere Sache ist ebenfalls gleich geblieben. Auch dieses Mal präsentiert Susanne Daubner das Ergebnis der Abstimmung:
Zuvor hatte die Moderatorin angegeben, sie wolle anderen den Vortritt lassen und würde die Jugendwörter zukünftig nicht mehr präsentieren. Allerdings hätten sich so viele Menschen Susanne zurückgewünscht, dass sie jetzt doch wieder dabei sei.
Was für 2024 noch alles zur Auswahl stand, erfahrt ihr hier:
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