Auf welches Januar-Release unsere Leser sich am meisten freuen (Umfrage-Ergebnis)

Wir wollten von unseren Lesern in einer Umfrage wissen, auf welche Platte im Januar sie sich am meisten freuen.

Mit einigen spannenden Newcomern, gleichzeitig auch dem ein oder anderen etablierten Artist ergibt sich für diesen Monat ein interessantes Abbild der verschiedenen Vorlieben.

Hier siehst du die Top 10 der Alben/Mixtapes mit den meisten Stimmen. Alle Releases aus dem Januar und auch zu den kommenden Monaten findest du hier im Überblick.

21,5% - KEZ - KEZnation

14,1% - Soufian - Allé Allé

13,2% - Bass Sultan Hengzt - 2ahltag: Riot

12,1% - Estikay - Auf Entspannt

11,9% - Pillath - Onkel der Nation

8,9% - Witten Untouchable - Republic of Untouchable

8,1% - Bosca - Cobra 3

6,6% - Eno - Xalaz

5,2% - MC Bilal - Alles zu seiner Zeit

2,2% - Reeperbahn Kareem - Aus dem Schatten des Blocks

Die Spitze holt sich also Manuellsen-Signing KEZ, den man gerade wegen seines Debütalbums dieses Jahr auf dem Zettel haben muss. Wie Estikay zählt er zu den jungen Rappern, denen wir dieses Jahr den endgültigen Durchbruch zutrauen (siehe unten):

Deutschrap 2017: Welche Rapper dieses Jahr durchstarten können

2016 war ein Scheißjahr. Darauf hat sich die Welt geeinigt. Für Deutschrap gilt das aber nicht: Starke Releases, noch stärkere Songs und viele viele Newcomer. Kleine Internet-Hypes kommen und gehen aber wie die Jahreszeiten. 2017 wird zeigen, welche neuen Gesichter aus den letzten Monaten sich langfristig etablieren können.

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Eno reagiert auf "Deutschrap ist fresher denn je"-Memes
Eno

Eno reagiert auf "Deutschrap ist fresher denn je"-Memes

Von Michael Rubach am 15.07.2020 - 10:40

Das unbarmherzige Internet hat Eno schon öfter mal ins Zentrum von Spott gerückt ("Berlin, was geht ab?"). Mit der vom Twitter-User Clo1444 gestarteten Reihe "Deutschap ist fresher denn je" ist das Ganze jedoch in eine neue Dimension vorgestoßen. Eno gilt seitdem als Inbegriff von Deutschrap-Sound, der sich stark an bereits veröffentlichten Songs orientiert. Nun hat sich Eno in seiner Insta-Story zu seinem wenig schmeichelhaften viralen Ruhm geäußert.

"Deutschrap ist fresher denn je": Eno erklärt sich

Die besagten Clips von Clo1444 enden immer gleich: Wir sehen Eno, wie er im fahrenden Auto erzählt, dass Deutschrap Amerikas Mutter gef*ckt habe und einfach fresher denn je sei. Im Vorhinein wird ein Deutschrapsong mit einem anderen Track abgeglichen. Die Pointe ist schnell zusammengefasst: Deutschrap wirkt dabei nicht fresh, sondern reichlich uninspiriert.

Eno führt nun aus, dass er mit seiner Aussage nicht auf das kreative Level im Deutschrap abgezielt habe. Vielmehr sei es ihm darum gegangen, zum Ausdruck zu bringen, dass Deutschrap auf einer neuen Stufe angekommen sei. Die US-Vorbilder will er auch nicht abgewertet wissen.

"Die Shisha-Bars, die Clubs [...] alle sind auf Deutschrap. Ich meine damit, Deutschrap ist so fresh mittlerweile, dass mehr Deutschrap gehört wird als Ami-Musik. Ich sag doch nicht, dass Ami-Musik scheiße ist."



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Eno reagiert auf den Hate gegen seine Person

Den persönlichen Hate gegen sich kontert Eno zunächst mit einem Verweis auf seine Lebensumstände. Er sei inzwischen Millionär und ihm sowie seiner Familie gehe es sehr gut. An die "Hiphop-Polizei", die seinen Output besonders kritisch betrachtet, richtet er ebenfalls ein paar Worte. So stellt er die Frage in den Raum, ob die Songs, die offenkundig auf dem Werk anderer Artists aufbauen, entscheidend für seine Karriere gewesen seien. Daraufhin zählt er einige Tracks auf, die für ihn nicht in die Kategorie Hommage fallen. Über erfolgreiche Tracks wie beispielsweise "Mercedes" oder "Ferrari" würde aktuell niemand reden.

Alle, die gegen ihn haten, bezeichnet er als "Mitläufer", "Neider" und "unzufriedene Menschen". Bisher habe Enos Fokus zudem nicht auf der Musik gelegen. Die Rapkarriere laufe eher nebenher.

"Seid froh, dass ich mich bis heute nicht richtig mit Musik beschäftige. Das ist alles eine Sache, die mache ich nebenbei."

Eno plant, seine Herangehensweise zu ändern. Er habe zukünftig vor, sich mehr mit der Materie zu befassen. Er verspricht, sich regelrecht in die Musik "reinsteigern" zu wollen. Es werde ein "abnormales Album" entstehen.


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