"Auf viel Geld verzichtet": PA Sports gibt Einblick in die Trennung von Yakary

PA Sports war kürzlich bei Baba Saads "Saad Talk!"-Stream zu Gast und hat sich dort zu einer Bandbreite an Themen geäußert. Natürlich geht es dabei auch um das LiP-Ex-Signing Yakary, von dem sich der Essener kürzlich öffentlichkeitswirksam getrennt hat. In seinem Gespräch mit Baba Saad erklärt PA nun, dass er eigentlich fest damit geplant hatte, Yakary weiter im Team zu behalten.

PA Sports zu Yakary: Die Zusammenarbeit sollte eigentlich weiter fortgesetzt werden

In dem Talk spricht Baba Saad PA darauf an, dass die Trennung von Yakary auch finanzielle Verluste für LiP bedeutet habe. Dazu erklärt der Label-Chef, dass er eigentlich noch an dem Tag der Trennung dachte, Yakary bleibe im Team. Zwar waren die erste Vertragslaufzeit und Yakarys Soll für Life is Pain erfüllt, aber die Zusammenarbeit sollte eigentlich fortgeführt werden.

Dementsprechend wurde auch geplant. Bedeutet: Unter anderem wurden zwischen LiP und Partnern neue Vertriebsdeals geschlossen. Als Yakary dann allerdings über Instagram ein Video geteilt hatte, das angeblich zeigt, wie das Model Janina Modica sich selbst befriedigt, änderte sich das schlagartig. PA hat sich ziemlich schnell dafür entschieden, auf das Geld zu verzichten. Dazu meint der 35-Jährige noch, dass er wegen Yakary schon in vielen Situationen gewesen sei, die ihm unangenehm waren. Aber er habe immer versucht, die Sache in die richtige Richtung zu lenken.

Dieses Mal ging es für PA einfach nicht mehr: 

"Da ging es jetzt wirklich darum, dass ich mir gesagt habe, okay, wenn du jetzt weiter dran festhältst, dann hast du dich bewusst dafür entschieden, das weiterzumachen. [...] In dem Moment habe ich mich bewusst dagegen entschieden."

PA Sports erklärt, wie hart die Label-Arbeit ist

Der LiP-CEO erklärt in dem Zuge auch, wie schwierig es manchmal ist, junge Künstler zu managen. Ganz unabhängig von Yakary sei die junge Generation an Rappern einfach anders eingestellt, so PA Sports. Die hätten nicht den "Müllweg" gehen müssen, den PA, Saad und Co. gegangen sind. Der Hype würde manchen Talenten heutzutage vor die Füße fallen. Und deshalb kann PA nicht nachvollziehen, wie locker manche Artists das Ganze sehen.

"Das geht auch mit Verantwortung einher, mit Professionalität, Performance. Das ist nicht alles geschenkt."

Hier könnt ihr euch den ganzen Talk anschauen:

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