Nach Fake-Vorwürfen: Asche will "jeden Einzelnen zur Rechenschaft ziehen"

Asches musikalische Antwort auf die von Mois erhobenen Vorwürfe zu seiner Identität steht weiterhin aus. Bevor der Alpha Music-Rapper seine Sicht in einem Track ausbreitet, schickt er eine Video-Ansage vorweg. In dieser wendet sich Asche speziell an all diejenigen Kolleg*innen, "die sich über Dinge äußern, von denen sie gar keine Ahnung haben."

Asche kündigt Rundumschlag an

Seit Tagen diskutiert gefühlt die gesamte Rapszene über Asches Lebensgeschichte. Manche reagieren amüsiert auf die Behauptungen von Mois, dass das Image eines aus dem Krieg geflohenen Tschetschenen frei erfunden sei. Anderen scheint es eher egal zu sein, wie viel Wahrheitsgehalt heutzutage im Werdegang eines Rappers steckt. Auch wird weiterhin die Frage aufgeworfen, ob das alles nicht ein Promospielchen sein könnte. Schließlich liegt das Kollaboalbum von Asche und Kollegah in nicht allzu weiter Ferne. Das Release von "Natural Born Killas" ist für den 22. Januar 2021 angesetzt.

Asche selbst erklärt nun, die Reaktionen auf die angebliche Enthüllung ganz genau verfolgt zu haben. Er kündigt an, nicht klein beigeben zu wollen und sich alle vorzuknöpfen, die sich in den letzten Tagen, "ohne überhaupt irgendetwas zu wissen", in die Debatte einschalteten. Er werde diese Episode in seiner Karriere wegstecken, wie er auch andere Tiefschläge weggesteckt hat. Seine Botschaft: "Mich kriegt ihr nicht klein."

"Viele spielen gerade Rechtsanwalt, viele spielen gerade Richter, viele ergötzen sich gerade und geben irgendwelche Kommentare ab, ohne überhaupt irgendetwas zu wissen. [...] Ich kenne zwei Dinge in meinem Leben: Kämpfen und Rappen. Und egal wie oft ich hingefallen bin, egal wie oft ich K.O. war, egal wie oft die Leute schon gedacht haben, ich steh nicht mehr auf. Ich bin immer wieder aufgestanden. Und dieses Mal werde ich dasselbe tun. Aber: Jeder Einzelne von euch, der sich geäußert hat. Jeder Einzelne von euch, der sich ergötzt hat. Ich werde jeden Einzelnen von euch dafür zur Rechenschaft ziehen. Stück für Stück. Schritt für Schritt."

Auch in der Telegram-Gruppe von Alpha Music hat sich Asche offenbar zu Wort gemeldet. Dort bezeichnet er die vergangenen Tage als ein "bisschen turbulent". Nach dem Drop seines Tracks sollen jedoch "keine Fragen offenbleiben". Ob dem so ist, dürfte schon bald klar sein. Hier könnt ihr das vollständige Video-Statement von Asche sehen:

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"Hab gedacht, ich sterbe": Sinan-G meldet sich nach Unfall zu Wort

"Hab gedacht, ich sterbe": Sinan-G meldet sich nach Unfall zu Wort

Von Michael Rubach am 28.02.2021 - 15:21

Sinan-G hat ein Statement zu seinem Autounfall auf seinen Social-Media-Profilen geteilt. Dieser ereignete sich vor wenigen Tagen in Dortmund. In dem Video zeigt sich der Essener Rapper dankbar dafür, noch am Leben zu sein.

Sinan-G schildert Unfallhergang

Den zahlreichen Spekulationen um die Unfallumstände tritt Sinan-G am Anfang und gegen Ende des Videos entschieden entgegen. So habe es kein illegales Straßenrennen gegeben. Ebenso sei er nicht mit dem Handy am Steuer unterwegs gewesen. Es könne außerdem nicht davon die Rede sein, dass er über eine rote Ampel gefahren sei – eine Ampel gäbe es am Unfallort nämlich nicht. Stattdessen erklärt Sinan einen "ganz normalen menschlichen Fehler" begangen zu haben.

Ein Dreh-Termin mit der Keller GmbH um Mois und Maestro habe ihn nach Dortmund geführt. Dafür sei er in einem Porsche Cabrio unterwegs gewesen. Beim Linksabbiegen habe er gestoppt und den Straßenverkehr beobachtet. Als er weiterfahren wollte, habe ihn eine herankommende Straßenbahn in einen Schockzustand versetzt.

"Ich war am Lenkrad. Ich guck die Bahn an. Für mich war so: 'Leben ist vorbei'. Ich hab gedacht, ich sterbe. [...] Ich war im Cabrio – ich hatte offenes Verdeck. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich geschützt bin. Ich war einfach so offen und mir kam das so vor, als ob die Bahn mich jetzt einfach plattmacht."

Zu diesem Zeitpunkt habe er "abgeschlossen mit dem Leben". Instinktiv sei er noch einmal aufs Gaspedal gestiegen, wonach das Auto gemäß Sinan ein Stück nach vorn rollte. Ohne diesen Move wäre die Straßenbahn seiner Auskunft nach frontal auf die Fahrerseite geprallt. So habe sie den hinteren Bereich des Wagens getroffen. Der Porsche sei daraufhin über die Straße geschleudert worden, ohne dass der Essener von anderen Fahrzeugen erfasst wurde.

Trotz des Glücks im Unglück ist Sinan nicht unbeschadet aus der Situation herausgekommen. Er habe "Prellungen" erlitten, verspüre im "Beckenbereich noch Schmerzen", verweist auf eine Art "Beule am Rücken" und klagt weiterhin über Kopf- und Nackenschmerzen. Auch sei sein "linkes Bein zwischendurch taub" gewesen. An der Unfallstelle ließ sich Sinan offenbar über die Ausmaße der Kollision informieren. Nur er selbst sei verletzt worden. Rückblickend sagt er erleichtert: "Katastrophe, wenn jemand anderem was passiert wäre."

Sinan-G bedankt sich zudem bei allen, die ihm am Unfallort und im Nachgang zur Seite gestanden haben. Unter anderem Mois und Maestro hätten hier Zivilcourage gezeigt. Die Jungs stellten vor Kurzem ein eigenes Video mit ihrer Sicht auf den Unfall online. Auch gegenüber dem Rettungsteam, dem Dortmunder Krankenhaus und seinem Bruder Rooz zeigt sich Sinan voller Dankbarkeit.

Hier kannst du das gesamte Statement sehen:


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