Arafat Abou-Chaker reagiert auf Bushido-Doku

 

Gut zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Doku "Unzensiert - Bushido's Wahrheit" hat sich Arafat Abou-Chaker öffentlich zu Wort gemeldet. Der ehemalige Geschäftspartner des EGJ-Bosses spricht in einem Live-Stream mit dem TikToker und Comedian Abed darüber, wie er die Dokumentation einordnet.

Arafat Abou-Chaker bezichtigt Bushido der Lüge

Zunächst kommt Arafat Abou-Chaker auf den Drehzeitraum der Bushido-Doku zu sprechen. So sei diese von 2018 bis 2020 entstanden. Er selbst habe allerdings erst Ende 2021 eine Anfrage erhalten, seine Sicht der Dinge darzulegen. Dieses Vorgehen bewertet er als "Verarsche".

Die Verantwortlichen würden wissen, dass er vor Gericht stehe (hier mehr zum Prozess gegen Bushido) und daher "eh nicht antworten" könne. Wenn er zu Bushidos Darstellung der gemeinsamen Vergangenheit etwas sage, dann vor Gericht.

Auch übt Arafat Abou-Chaker Kritik an bestimmten Medien. Konkret geht er auf die Verlagsgruppe Axel Springer, zu der Marken wie Bild oder Welt gehören, sowie Spiegel TV ein. Durch die "ganze Klatschkacke" dort finde eine Vorverurteilung seiner Person statt. Er wolle nicht sagen, dass er "ein Engel" sei. Dennoch würde diese Berichterstattung dazu beitragen, dass Menschen sich vorschnell eine Meinung über ihn bilden.

Bushido nutze indes seine Reichweite aus, um immer wieder seine Version der Zeit mit Arafat Abou-Chaker in die Welt zu tragen. Dabei stoße Arafat Abou-Chaker ständig auf Lügen, die ihn offenbar sogar an seiner eigenen Wahrnehmung haben zweifeln lassen: "Wenn du eine Lüge immer wieder erzählst, immer wieder erzählst, immer wieder erzählst, dann glaubst du es irgendwann."

Bushido habe zudem eine "verblendete Fanbase", die dem EGJ-Chef alles abkaufen würde. Aussagen in der Doku seien darüber hinaus bewusst provokant gewesen. An diesem Punkt äußert Arafat Abou-Chaker sein Unverständnis und fragt, wie es sein könne, dass der Berliner Rapper Angst vor ihm habe und dennoch in seiner Doku nicht vor Beleidigungen zurückschrecke. So ein Verhalten sei "absolut verheuchelt".

Nach Bushido gab zuletzt auch Ali Bumaye bekannt, dass er sich auf geschäftlicher Ebene von seinem Team (inklusive Arafat Abou-Chaker) getrennt hat. Dieser Move blieb seitens des ersguterjunge-Lagers nicht unkommentiert.

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