Mit Apache 207: Sido enthüllt "Ich & keine Maske"-Tracklist

Apache 207 nimmt aktuell so gut wie alles auseinander. Der Gangster, der ab und an auch mal das Tanzbein schwingt, tritt nicht nur nächstes Jahr auf dem Splash! Festival 2020 auf. Nein: Der mehr oder weniger frisch gebackene Nummer-eins-Rapper Apache 207 wird auch auf dem kommenden Sido-Album "Ich und keine Maske" zu hören sein.

"Ich und keine Maske": Sido gibt Tracklist & alle Features bekannt

Es dauert nicht mehr lange, bis "Ich und keine Maske" von Sido erscheint: In nur zehn Tagen ist es schon soweit. Heute hat der Rapper die komplette Tracklist und alle Features enthüllt. Davon standen einige natürlich schon fest, die bereits als Teil von Musikvideos und Singleauskopplungen veröffentlicht wurden.

Aber zu Monchi von Feine Sahne Fischfilet ("Leben vor dem Tod"), Luciano ("Energie") und Kool Savas sowie Samra ("High") gesellen sich noch mehr Künstler. Da wären zum Beispiel Yonii und Beka, Casper, Johannes Oerding, Santos und Apache 207.

Die Tracklist zu Sidos "Ich und keine Maske"

  • 1. Wie Papa
  • 2. Junge von der Straße
  • 3. Melatonin ft. YONII & Beka
  • 4. 2002 ft. Apache 207
  • 5. Leben vor dem Tod ft. Monchi
  • 6. Beste Zeit
  • 7. High ft. Samra & Kool Savas
  • 8. Energie ft. Luciano
  • 9. Jedes Geheimnis
  • 10. Papu
  • 11. Fällig ft. Santos
  • 12. Das Buch
  • 13. Schono Ke ft. Casper
  • 14. Pyramiden ft. Johannes Oerding

Ich und keine Maske !!! #Tracklist

29.7k Likes, 739 Comments - Sido (@shawnstein) on Instagram: "Ich und keine Maske !!! #Tracklist"

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Sido reagiert auf "Hitler-Eklat"

Sido reagiert auf "Hitler-Eklat"

Von Michael Rubach am 26.01.2020 - 18:04

Wer darf bei der 29. Weißwurstparty im österreichischen Edelhotel Stanglwirt nicht fehlen? Augenscheinlich Sido. Dieser ließ es sich nicht nehmen, für eine sicherlich stabile Gage vor einem Publikum aufzutreten, das nicht ganz ready für den Überraschungsgast aus Berlin war. Die Bild berichtet von einem "Hitler-Eklat", der auf der Veranstaltung stattgefunden habe.

Sido: Die Bild titelt von "Hitler-Eklat"

Bei Sidos Set läuft die Interaktion mit dem Publikum eher mittelmäßig. Das geht aus Videoaufnahmen hervor. Nachdem der Rapper den Zuschauern ein "Prost" entgegenruft, fallen die Reaktionen verhalten aus. Sido imitiert daraufhin einen historisch belasteten Akzent und mahnt jene "Gründlichkeit" an, die den Deutschen damals ja ein Österreicher beigebracht habe. Ja, kein besonders stilvoller Witz, aber nichts, was nicht schon in jeder drittklassigen Kabarettsendung ähnlich formuliert worden wäre.

Der Bild gegenüber erklärt Sidos Ehefrau, dass sie niemand im Publikum angetroffen habe, der die überspitzte Formulierung falsch eingeordnet hätte.

"Ich kann das nicht mehr hören! Es ist unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Und wer Ironie nicht versteht, versteht sie halt nicht. Ich habe nicht einen getroffen, der das anders verstanden hat."

Das ist der Bild-Zeitung offenbar egal. Aus der vielleicht einfach verpufften Zwischenrede Sidos konstruiert das Springer-Blatt mehrere Artikel. Bisheriges Highlight: "Sido: Nach Hitler-Eklat – die Krawall-Akte Österreich".



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Die Weißwurstbande !!!

Ein Beitrag geteilt von Sido (@shawnstein) am

"Österreichs Kultstar Andreas Gabalier", der sich auch gerne mal für ein Albumcover im Stile eines Hakenkreuzes verrenkt, wird in der Berichterstattung eine Opferrolle zu Teil. Schließlich habe Sido ihn tatsächlich als "Schwabbel" bezeichnet. Das Muster des Artikels wirkt vorhersehbar: Böser Rapper, gutes Volkstum im Stanglwirt. Die Juniorchefin des Hotels in Kitzbühel lässt sich so zitieren:

"Wir wollten unsere Gäste mit Sido und seinen beliebten Chart-Hits eigentlich positiv überraschen und unser Haus auch für neue Musik-Genres öffnen. Auch wenn die Aussagen von Sido vielleicht ironisch gemeint waren, sind sie schockierend und enttäuschen unser entgegengebrachtes Vertrauen sehr."

Sido hält der Bild den Spiegel vor

Die Bild nennt Sidos Erklärung des Vorgangs "ziemlich dämlich". Man könnte entgegenhalten, dass es ziemlich konsequent ist, in einem Land Witze über Hitler zu machen, das bis vor Kurzem noch mit kräftigem Rechtseinschlag geführt worden ist. Sido redet daher nicht um den heißen Brei herum, sondern steht zu seinem Gag und beschreibt ihn als "gute Tradition".

Auch in Deutschland haben wir an einer Partei zu knabbern, deren prägende Figur als Faschist bezeichnet werden darf. Die rechten Probleme unserer Zeit spielen sich nicht zwischen zwei Sido-Songs ab. An die Bild-Zeitung richtet der Rapper dementsprechend noch ein paar Worte:


Foto:

via instagram.com/shawnstein

Es ist davon auszugehen, dass die 30. Weißwurstparty ohne rappenden Stargast stattfinden wird. Vielleicht hat dann ja der selbsternannte "Volks-Rock'n'Roller" Gabalier Zeit für ein traditionelleres Ständchen.


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