Anwältin Julia Bezzenberger über die Arbeit mit Bushido

 

Dank gelegentlicher öffentlicher Erwähnung seitens Bushido hat es Julia Bezzenberger zu einer gewissen Bekanntheit geschafft. In einem Interview mit Zeit Campus spricht die Medienanwältin über die Zusammenarbeit mit dem 37-Jährigen.

Eins macht Bezzenberger vorab klar: Man könne nicht pauschal behaupten, dass Bushido sie gut beschäftigt halten würde. Das gelte für alle Mandanten, die in der Öffentlichkeit stehen. Wenn sich Stories in Medien schnell verbreiten oder gar zu einem Skandal ausgeweitet würden, habe man unter Umständen plötzlich sehr viel zu tun.

Außerdem spricht Bezzenberger über Urheberrecht: "Mit der Schaffung ist ein Werk automatisch geschützt und mit dem Künstler weit über seine Lebenszeit hinaus untrennbar verbunden. Meine Aufgabe ist es, die Rechte der Künstler in einer Welt zu schützen, die Kunst immer mehr als kostenloses Allgemeingut betrachtet und nicht mehr honoriert, dass eine Leistung dahintersteckt."

Und Bushidos Musik? Von Rap sei sie kein Fan. Bezzenberger interessiere nur der rechtliche Aspekt und die Unterscheidung zwischen der Kunstfigur und dem Menschen, der sie erschaffen hat. "Nur weil Bushido vor Tausenden von Menschen Konzerte gibt, werden Herr Ferchichi und seine Familie nicht automatisch zum Freiwild der Medien", so die Anwältin.

In Sachen Kay One habe sie den Überblick verloren, wer aus der Szene wann mit wem Beef hatte. Zudem sei das eine musikalische und keine rechtliche Auseinandersetzung gewesen.

Mehr über Bushido findest du auf unserer Artist Page.

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