Animus veröffentlicht Statement zu Manuellsens Angriff

Animus hat sich auf Instagram erstmals zu dem Angriff von Manuellsen geäußert und sein IG-Profil bis auf den neuen Beitrag und ein Spotify-Recap zum vergangenen Kalenderjahr leer geräumt. Er gibt dort einen Einblick in seine Gedanken zur gewalttätigen Aktion in Gorex' Studio in Gelsenkirchen sowie zur Art und Weise, in der ein Video davon durchs Netz kursiert. So behauptet er, Manuellsen sei mit einem Butterfly bewaffnet gewesen und er erläutert knapp, was zu den Szenen gehört, die aus dem Video im Netz herausgeschnitten wurden.

Animus mit Statement zu Manuellsens Angriff

Hier ist die abgetippte Version seines Statements:

Ich habe die letzte Tage Zeit gebraucht zum Nachdenken ... Wir haben beide Fehler gemacht und ich trage die Verantwortung für meine. Leider hat Manuell meine Entschuldigung damals nicht angenommen und so ist es gekommen, wie es gekommen ist.

Es kam ein Video online, das zurechtgeschnitten und geschmacklos bearbeitet wurde. Gorex und Alex haben alles getan, um mir zu helfen, so gut es ihnen möglich war. Sie haben mehrmals die Leute zurückgehalten, aber konnten sich selbst nicht in Gefahr bringen, denn was will man machen gegen mehrere Leute, von denen Manuell, wie im Video zu sehen, ein Butterfly in der Hand hält?

"Willst du das jetzt wirklich so machen?"

Mit Messer? In dem Zimmer, in dem Gorex' Tochter spielt? Mit Leuten? Mit Kamera? Aber wie bereits erwähnt, wurde das Video gezielt zurechgeschnitten.

Mir geht es jedenfalls Gott sei Dank gut. Ich werde eine kleine Auszeit vom Internet nehmen und mich melden, wenn es wieder um das Wesentliche geht, Musik. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Damit füllt er seine Äußerung aus dem Video mit Kontext und spricht zudem mit Gorex einen Punkt an, den vielen kommentierende Fans im Internet ebenfalls hervorheben.

Zuvor hatte Animus Manuellsen mit einer Videoansage provoziert, in der er ihm erklärte, wie dessen Frau sich zu verhalten und zu präsentieren hätte. In diesem Rahmen erhob er auch den Vorwurf der cultural appropriation gegen seinen ehemaligen Homie und legte seinen Blickwinkel auf den Islam dar, nach dem eine Frau sich offenbar nicht selbst entscheiden darf, wie sie sich zeigt. Zudem forderte er ihn zu einem Kampf von Angesicht zu Angesicht heraus. Was sich daraus entwickelt hat, ist traurig und hat in der Öffentlichkeit keiner der beiden Seiten einen Vorteil verschafft, sondern offenkundig nur geschadet.

Wie die Reaktionen unterschiedlicher Mags und YouTuber auf das Video ausgefallen sind, haben wir hier zusammengefasst:

Manuellsen vs. Animus: Reaktionen im Überblick

Donnerstagabend verbreitete sich ein Video im Netz, in dem zu sehen ist, wie Manuellsen mit Anderen auf Animus losgeht, der schließlich offenbar ohnmächtig zurückbleibt.

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Kommentare

Ich finde das Verhalten von all jenen die die Aktion von Manuellsen verteufeln lächerlich. Ihr wolltet doch den Beef, Animus wollte doch den Beef. Animus ist von sich selbst enttäuscht, da er wenns ernst wird doch nicht so ein Löwe ist wie er dachte. Die Tradition vom Kanun feiern, aber dann heulen wenns ernst wird.

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"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen
Ccn

"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen

Von Paul Kruppa am 13.04.2021 - 13:56

Bushido will nach und nach sein Frühwerk auf den Streaming-Markt bringen. Ob die Gangstarap-Blaupause "CCN" auch bald auf Apple, Spotify und Co zur Verfügung steht, ist jedoch zumindest fragwürdig. Bushidos damaliger Kollabopartner Fler hat in einem neuen Interview bei 16 Bars erklärt, dass er das nicht zulassen werde.

Fler über Bushidos "CCN"-Pläne: "Er wird merken, dass er es nicht kann"

Bushido kündigte vor Wochen an, seinen Backkatalog auf Streaming-Services verfügbar machen zu wollen. Bushido schrieb seinerzeit auf Instagram dazu, dass die nächsten Wochen "anders krass" werden würden. Ein vom EGJ-Chef geteilter Vorschlag für einen Release-Plan enthielt auch "CCN" mit Fler. Die damalige Reaktion aus dem Maskulin Camp fiel eindeutig aus: "Muss glaube ich mal der Musik-Anwalt ran", entgegnete Fler. Nun bekräftigt dieser, dass Bushido das ikonische Kollaboalbum aus dem Jahr 2002 nicht ohne Weiteres auf den bekannten Portalen platzieren könne.

"Sagen kann er viel, ob er es macht am Ende [...]. Er wird auch merken, dass er es nicht kann. Gerade was die Alben angeht, die über Aggro Berlin rauskamen. Selbst wenn jemand Rechte überträgt, muss er die mit mir neu klären. Nur weil Aggro Berlin nicht mehr die Rechte an mich auswertet und ihm irgendwas überträgt, muss er die Rechte aber neu einfordern."

Generell stehe Bushido gegenwärtig "mit dem Rücken zur Wand". Die Leute im Vertrieb seien der Angelegenheit "die Dummen". Seit der Trennung von Sony kümmert sich iGroove um diesen Business-Bereich des ersguterjunge-Bosses. Auf die rechtliche Situation habe Fler den Vertrieb aus der Schweiz selbst telefonisch hingewiesen. Das Ganze werde laut Fler "nach hinten losgehen". Sollte Bushido an einer Veröffentlichung festhalten, schickt Fler schon mal vorweg, auf juristischem Weg einzuschreiten.

"Da werde ich auf jeden Fall gegen vorgehen. Alleine aus Prinzip. Für die Fans ist scheiße. [...] Er hat die Rechte nicht, ich hab die Rechte nicht. Ich kann es auch nicht rausbringen ohne ihn. [...] Er hat diesen Move jetzt gemacht - nach zehn Jahren - und da muss man halt mit Anwälten vorgehen und so."

Fler: Neues "CCN" mit Bass Sultan Hengzt?

Nach etlichen erfolgreichen Alben (vor Kurzem ging "Widder" direkt auf die #1) und Releases verfolgt Fler weitere musikalische Ziele. Er möchte sich nicht so sehr mit der Vergangenheit aufhalten.

"Ich blick nach vorne. Ich werde noch neue 'CCNs' machen. Neue Projekte, wo die Leute sagen werden: 'Boah krass, das ist ein Klassiker'. Ich halte doch nicht fest an irgendwelchen Sachen von vor 20 Jahren."

In Anspielung auf den Trademark-Sound von "CCN" ergänzt Fler, dass er noch demonstrieren werde, "wer diese Musik macht". Dabei könnte ihn womöglich Maskulin-Neuzugang Bass Sultan Hengzt unterstützen. Mit einem kräftigen Räuspern schiebt Fler nämlich hinterher: "Vielleicht Hengzt und ich Ende des Jahres?"

Auch erneuert Fler die Ernsthaftigkeit des Friedensangebots, dass er Bushido erst im Februar unterbreitete. Mit einer Reaktion rechnet Fler offenbar nicht mehr. Sein früherer Freund werde seiner Einschätzung nach "niemals die Größe besitzen", auf diesen Vorschlag einzugehen.

Fler unterbreitet Bushido Friedensangebot


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