Animus über seinen "Hausbesuch" bei Fler

Das Interview mit Joiz, für das Animus ursprünglich nach Berlin gekommen war, geriet in den vergangenen Tagen fast vollkommen in den Hintergrund. Schließlich hatte Fler seinen ehemaligen Labelfreund zu einem persönlichen Treffen eingeladen, das selbstverständlich nicht mit einem Kaffeklatsch hätte enden sollen.

Wie bereits (unzählige Male) besprochen, kam es nicht zu der geplanten Auseinandersetzung der beiden. Stattdessen sei Animus mit einer Gruppe Hells Angels vor Flers Türe aufgetaucht - so Flers Aussage. 

Fler bewarf Animus vom Fenster des Gebäudes aus mit Flaschen, weil er der körperlichen Auseinandersetzung angeblich aus dem Weg gehen wollte - so Animus Aussage.

Nun fand auch endlich das Interview mit Animus bei Joiz statt, in dem es natürlich auch um die Ereignisse der letzten Tage ging.

Im Gespräch beteuert Animus, dass er eigentlich kein Mensch sei, der einen Konflikt mit Fäusten austragen wolle. Grund für seinen Besuch in Berlin seien lediglich Interviewtermine gewesen. Nach allen Sticheleien und Schikanen, die ihm in der Vergangenheit widerfahren seien, halte er es allerdings für nachvollziehbar, dass er auf Flers Herausforderung eingegangen sei.

"Wenn jemand über so eine lange Zeit so beleidigend, so herabwürdigend über mich herzieht und mich dann noch physisch angreifen möchte und ich die Herausforderung dann annehme (...) das kann jeder nachvollziehen."

Schau dir das Gespräch hier selbst an:

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Kommentare

Komischerweise waren ja ganz zufällig zehn Hells Angels vor Fler seiner Tür als Animus dort geklingelt hatte. Man hatte perfekten blick auf die Haustür von Fler.
#Animuswillkommenindentop50

cool

Animus passt gut zu EGJ, ist dieser bumaye nicht so ein typ wie animus??das passt, ich würde die beiden zusammen feiern, big typs cooler name für ein rapduo.kingyo

dieser animus ist nicht relevant genug :/

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Manuellsen mit Statement zu Gerichtsprozess mit Animus: "Wollte mich in den Knast bringen"

Manuellsen mit Statement zu Gerichtsprozess mit Animus: "Wollte mich in den Knast bringen"

Von Michael Rubach am 12.08.2020 - 15:15

Die Informationslage zu Manuellsens Auftritt vor Gericht war bisher eher übersichtlich. Dass der König im Schatten zu einer Bewährungsstrafe für seine letztjährige Attacke auf Animus verurteilt worden ist, schien jedoch einigermaßen gesichert. Nun hat Manuellsen ein langes Statement zu dem Gerichtsprozess folgen lassen, bei dem auch Animus selbst zugegen gewesen sein soll.

Manuellsen vs. Animus: 2 Versionen der Geschichte

Ein Streit zwischen Manuellsen und Animus fand vor über einem Jahr ein unrühmliches Ende in einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein Video, das Animus offenbar bewusstlos zusammengesackt auf einem Stuhl zeigt, ließ zudem keinen Zweifel daran, dass sich der Konflikt auf unschönste Art und Weise zugespitzt hat.

Manuellsen erzählt in einem Live-Stream, dass er sich vor Gericht direkt schuldig bekannt habe. Er habe drei Backpfeifen an seinen ehemaligen Freund verteilt. Das erwähnt er gleich mehrfach. Weitere Aussagen zu dem gesamten Vorgang hätte er nicht getätigt. Das hieße: keine Angabe zu dem Motiv oder möglichen Mittätern. Der Ruhrpottler fasst es so zusammen:

"Ich hab' gehauen. Ganz einfach."

Als schließlich Animus den Zeugenstand betreten habe, sei Manuellsen auch ein ihm bekannter Anwalt aus Berlin aufgefallen. Die Vermutung liegt nahe, dass Manuellsen hier auf den juristischen Beistand von Bushido anspielt. Im Gegensatz zu ihm selbst sei Animus bereit gewesen, reichlich Angaben zum Tathergang zu machen – und zwar solche, die dazu geführt hätten, dass der passionierte Motorradfahrer einen innerlichen "Hassanfall" erlitten habe.

Animus Version der Auseinandersetzung unterscheidet sich laut Manuellsen nämlich vor allem in einem wichtigen Detail von seiner Darstellung. So sei gemäß Animus über die drei Backpfeifen hinaus auch ein Messer zum Einsatz gekommen. Des Weiteren soll Bushidos "CCN4"-Partner geschildert haben, wie es ihm trotz Bewusstlosigkeit gelungen sei, wahrzunehmen, dass Manuellsen mit einem Messer auf seinen Kopf geschlagen habe. Diese Beschreibung des Ablaufs hätte selbst die Richterin skeptisch gemacht. Manuellsen deutet diese Zeugenaussage seines ehemaligen Weggefährten so:

"Er wollte mich in den Knast bringen. Er wollte aus drei Backpfeifen einen versuchten Totschlag machen."

Die Erklärungen der anderen vorgeladenen Zeugen stuft Manuellsen hingegen als "korrekt" ein. Diese hätten auch nichts von einem Messer berichtet. Dadurch, dass Manuellsen sich eher schweigsam präsentiert habe, sei es der Richterin nicht möglich gewesen, ein niedriges Strafmaß anzusetzen. Manuellsen wurde zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Er deutet jedoch an, eventuell in Berufung gehen zu wollen.

Zum Schluss seines Statements erteilt Manuellsen der Rapszene noch einen Ratschlag: So solle man Provokationen von "diesen Jungs" – mutmaßlich ist hier Ersguterjunge gemeint - einfach ignorieren. Deren neuer Drip sei es, Leute in den Knast zu bringen zu wollen.

Seine gesamte Sicht auf den Prozess hat Manuellsen als IGTV-Video online gestellt. Hier kannst du es sehen:



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Drei Affen

Ein Beitrag geteilt von AZ INSAN COK HUZUR (@manuellsen) am


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