Animus über sein Verhältnis zu Kay One und Al-Gears Diss

Nachdem Animus und Kay One kürzlich klar machten, dass man kein Problem miteinander habe, erklärt Animus in der neuen #waslos-Folge noch einmal, wie sich sein Verhältnis zu Kay und auch Al-Gear entwickelte. Dabei geht es unter anderem um eine Partynacht vor einigen Jahren und ein Treffen vor wenigen Monaten.

Animus habe Kay One kurz nach dessen Trennung von Ersguterjunge 2012 in einem Stuttgarter Club getroffen und sich mit ihm auf freundschaftlicher Basis unterhalten. Als Animus den Club im Laufe des Abends verlassen wollte, sei Kay zu ihm gekommen und habe ihn gebeten, noch etwas zu bleiben, da einige Hater sich mehr oder weniger Kay vorgeknüpft hätten. Animus sei dann quasi als "Leibwächter" aus Freundschaft noch länger geblieben.

Gerade wegen dieses Abends sei Animus etwas enttäuscht gewesen, als es im letzten Jahr zu dem Diss seitens Al-Gear kam. "Al-Gear kenne ich ja nicht. [...] Aber Kay steht halt neben dran, das ist sein Song", so Animus.

Nun habe man sich zufällig im Studio von Gorex getroffen, wo sowohl Kay One als auch Manuellsen aufnehmen, mit dem Animus kürzlich den Song In meiner Welt veröffentlichte: "Und dann kam er halt von sich aus zu mir und meinte: 'Animus, können wir kurz reden? Ey, es tut mir leid. Du hast mir damals geholfen. [...] Und du sollst wissen, das war 'ne ****** Aktion.' Er hat wirklich sich, ohne, dass ich irgendwas sagen musste, wirklich so entschuldigt, dass ich es ihm geglaubt habe."

Animus sei nicht nachtragend und habe als Gast bei Gorex ohnehin nichts von Kay fordern und "Welle" machen wollen. Deshalb sei mit Kay und auch Al-Gear alles cool. "Und als er dann Kamikaze gepostet hat, das war dann kurze Zeit später, fand ich das einfach eine nette Geste und ich hab' mich auch bedankt. Weil am Ende des Tages: Raptechnisch gesehen, ist er ein krasser Rapper, dagegen kann auch keiner was sagen und wenn er mir Props gibt für meinen Rap, dann ist das auch eine coole Sache", zieht Animus sein Fazit.

Ab Minute 23:32 spricht Animus über das Thema:

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Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Von Michael Rubach am 08.07.2020 - 11:36

Ein offiziell nicht releaster Pop Smoke-Song erhitzt die Gemüter. Auf dem geleakten Track, der wohl "Paranoia" heißt und vorerst nicht auf dem posthumen Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon" zu finden ist, sind neben Pop Smoke noch Young Thug, Gunna und Pusha T zu hören. Letzterer hat seinen Beitrag mutmaßlich dafür genutzt, erneut in Richtung von Intim-Feind Drake zu feuern. Das schmeckt Young Thug wiederum überhaupt nicht.

Young Thug respektiert Pusha Ts Verse nicht

Pusha Ts Verse geht wohl auf ein unschönes Ereignis in Drakes Heimatstadt Toronto ein. 2018 kam es bei einem Gig von Pusha zu einem Zwischenfall, der seinerzeit auch Kanye West auf die Palme brachte. Mehrere Besucher versuchten damals, die Bühne zu stürmen. Sie hatten es dem Vernehmen nach auf Pusha T abgesehen. Drake soll hier angeblich seine Finger im Spiel gehabt haben. Auf diese Angelegenheit spielt Pusha wohl an, wenn er unter anderem rappt:

"Let 'em rush the stage when you made like Sinatra / Only to hide the blade flyin' back through LaGuardia"

Als Young Thug mitbekam, welche Inhalte sein Kollege auf dem Track transportiert, droppte er ein Statement auf Instagram. Er respektiere den Beitrag von Pusha nicht. Er und Gunna haben nichts mit diesem Beef zu tun. Hätte er gewusst, dass Pusha sich so verhält, wären von seiner Seite noch Änderungen vorgenommen worden.


Foto:

Screenshot via instagram.com/thuggerthugger1

Pusha T frontet Drake & Young Thug

Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In mehreren Insta-Storys machte Pusha T seinen Standpunkt klar. Er erklärte, dass niemand gewusst habe, über was er in seinem Verse rappt. Sogar die Verantwortlichen des Labels hätten keine Ahnung, um was es sich dort genau dreht. Sie würden nur annehmen, dass es um den Beef mit Drake ginge, weil er es ihnen gesagt habe.

Mit er ist offenbar Drake gemeint. Von solchen "Police n***as" distanziere Pusha T sich. Drake habe schon auf gleiche Weise dafür gesorgt, dass ein Gast-Verse von Pusha auf "Maybach Music VI" verschwinde. Der Track ist auf Rick Ross' Album "Port of Miami 2" vertreten und hält Lil Wayne und John Legend als Features bereit. Dort wurde ebenfalls angenommen, dass Pusha in seinem schließlich heruntergenommenen Part unterschwellig gegen Drake austeilt. Der Beef zwischen Drake und Pusha gipfelte 2018 in dem Track "The Story of Adidon". Im Song wurde unter anderem exposed, dass Drake Vater eines Sohnes ist.

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem Pusha auf "Infrared" Drake erneut mit Ghostwriting-Vorwürfen konfrontierte und der Kanadier mit "Duppy Freestyle" antwortete, kontert der G.O.O.D. Music-Rapper nun mit "The Story of Adidon".

Zusätzlich ist es Pusha T noch wichtig zu betonen, dass er den Respekt von Young Thug nicht benötige. Dem Management von Pop Smoke schlägt Pusha vor, seinen Part einfach vom Track zu nehmen. Er wolle weitere Verwirrung vermeiden.

Young Thug vs. Pusha T: "Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

Young Thug kann mit diesen Äußerungen nur bedingt etwas anfangen. Er findet den Move von Pusha ausschließlich belastend. Für ihn hat Pusha mit dem Disstrack "The Story of Adidon" bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Das permanente Anspielen auf Drake empfindet der Thugger als vollkommen unnötig. Mehr noch: Für ihn buhlt Pusha T nun auf dem Nacken eines Verstorbenen um Aufmerksamkeit.

"Du hast nur das Gefühl, dass du nicht genug Views für deinen eigenen Scheiß bekommen würdest, also bist du gekommen und hast ein bisschen Scheiße auf das Album eines Verstorbenen gebracht. Der Versuch einen kompletten Vibe zu zerstören, weil du das Gefühl hast, dass es die perfekte Plattform ist. Thug, Gunna und Pop Smoke. Dies ist die perfekte Plattform, um ihn in den Arsch zu treten [...]. Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

("You didn't even have to do all that. You just feel like you wouldn't get enough views on your own sh*t, so you came and put some bullsh*t on a whole 'nother n*gga who's resting in peace music. Trying to f*ck up a n*gga whole vibe 'cause you feel like it's the perfect platform. Thug, Gunna, and Pop Smoke. This is the perfect platform to go at this n*gga ass [..] Do that sh*t on your own song!")

Young Thug ist bisher eigentlich nicht dafür bekannt gewesen, sich übermäßig stark in Beefs aufzureiben Dieses Jahr scheint er allerdings Gefallen an der öffentlichen Konfrontation gefunden zu haben. Mit French Montana hatte er auch schon eine Auseinandersetzung.

Mehr Hits als Kendrick Lamar? Young Thug wütet gegen French Montana

French Montana und Young Thug tragen aktuell einen intensiven Social-Media-Beef aus - ein Beef, der vor Beleidigungen jeglicher Art anscheinend nicht zurückscheut. Grund dafür ist French Montanas enorme Selbstsicherheit. Am vergangenen Dienstagabend hat der New-Yorker-Rapper seine Twitter Community nämlich mit dem Statement unterhalten, dass er mehr Hits hätte als Kendrick Lamar.


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