Animus' eigener Podcast "wird sehr kontrovers werden"

 

"Animus packt aus!" heißt die neueste Folge des Podcasts Die Deutschen von Shayan Garcia und Stand-up-Comedian Nizar. Der Heidelberger Rapper lässt sich bei seinem ersten Video-Interview nach langer Zeit allerdings nicht wirklich in die Karten schauen. Stattdessen kündigt er einen eigenen Podcast an. In diesem will er seine Sicht auf all seine Karriereentscheidungen darlegen. Auf seinen "CCN 4"-Kollabopartner Bushido kommt er schließlich doch noch zu sprechen.

Animus' Podcast soll "in Kürze" starten

Animus wird die Frage gestellt, warum er sich im Laufe seiner Rapkarriere nie lang in einem Umfeld aufhielt, sondern immer wieder die Camps gewechselt hat. Fler, Azad, Bushido: Animus hat sich in der Vergangenheit an der Seite von verschiedenen Deutschrapgrößen aufgehalten. Er erklärt, dass er hier demnächst selbst für Aufklärung sorgen möchte – mit einem eigenen Podcast-Format:

"Das ist auch der Grund, warum ich jetzt selber einen Podcast anfangen will, wo ich wirklich mal detailliert auf jedes Szenario eingehen werde, jede Begegnung, jeden Deal, Rückenpolitik, was hinter den Kulissen passiert ist – mit allem Drum und Dran."

Er wolle mit "Fakten belegen", wie "seine Version der Dinge" lautet. In seinem Podcast werde man "in die Details reingehen." Der laut Animus "kontroverseste Podcast" hat auch bereits einen Namen. Das Ganze soll der Der Animus Podcast heißen und "in Kürze" an den Start gehen. Viel konkreter wird der Heidelberger nicht. Ab Minute 20 geht es um den Podcast:

Animus blickt auf sein Verhältnis zu Bushido

Im weiteren Verlauf der Die Deutschen-Folge äußert sich Animus zu Bushido. Die Beziehung sei zunächst geschäftlicher Natur gewesen. Der EGJ-Boss habe Unterstützung beim Songwriting gebraucht. "So wie ich ihn kennengelernt habe, war es am Anfang nur, dass ich Songs für ihn schreiben sollte für sein Album", führt Animus aus. Schließlich habe Bushido eine weitere Zusammenarbeit angeboten. Dabei sei Animus, was das Finanzielle angeht, stets korrekt behandelt worden.

"Leute sagen, Bushido zieht seine Leute ab oder ist schlecht im Bezahlen. Glaub mir, das stimmt nicht. Auf mich bezogen absolut nicht."

Animus habe dahingehend "nichts zu meckern" gehabt und sei "sehr fair" für seine Mitarbeit an Bushidos Musik entlohnt worden. Im Laufe der geschäftlichen Beziehung sei man zudem als Freunde zusammengewachsen. Es sei jedoch "zwischenmenschlich eine Grenze" überschritten worden, sodass Animus zuletzt Abstand gesucht habe.

Für zurückliegenden Beef habe sich Bushido nicht nur öffentlich, sondern auch persönlich bei Animus entschuldigt. Zeitweise waren hier die Fronten derart verhärtet, dass ein Disstrack parat lag.

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