Das Berliner Label Edit Entertainment hat mit Artists wie  Team Avantgarde Meyah Don , Gris oder eben Amewu und Chefket eine  vielversprechende Mannschaft zusammengestellt. Wir sprachen mit Amewu und Chefket über ihre Musik, ihr Label und versuchten herauszufinden, was "die neue Generation von MCs" ausmacht.
Im letzten Jahr waren Amewu und Chefket mit Marteria auf Tour, Chefket wird D12 und Hilltop Hoods in diesem Jahr durch Deutschland begleiten. Man kommt also nicht an ihnen vorbei. Lies besser was auf dich zukommt...

Wie lange kennt ihr beide euch schon? Wie ist der Kontakt entstanden?
Chefket : Amewu und ich kennen uns seit circa zweieinhalb Jahren- mehr oder weniger durchs Freestylen.
Amewu : Damals haben wir beide mit den Ohrbooten zusammen gerappt. Die haben mir regelmäßig erzählt, dass es da diesen Typen - Chefket - gäbe, den ich doch unbedingt einmal kennenlernen müsse.
Chefket : Umgekehrt haben sie mir genau dasselbe in Bezug auf Amewu erzählt.
Amewu : Bei der Abschiedsparty von einem gemeinsamen Freund, bei der auch gefreestylt wurde, habe ich Chefket dann das erste Mal am Mikrophon erlebt. Später haben wir uns auf der Graffitibox Jam wiedergesehen...
Chefket : ...ich hatte Amewu s Auftritt gefilmt und ihm später die Aufnahme gegeben. Das bemerkenswerte bei dem Auftritt war, dass bei Amewu s Show alle geblieben sind - die meisten Rapper hatten an dem Abend ihre eigene Crowd dabei, die dann auch wieder mit ihnen verschwunden ist.
Amewu : Zumal ich ursprünglich gar nicht dort auftreten sollte. Ich war nur der Ersatz für einen ausgefallenen Künstler.
Chefke t: Auf jeden Fall habe ich durch die Bekanntschaft zu Amewu und seinen Auftritt bei der Graffitibox Jam gemerkt, dass es in Berlin eine neue Generation von Rappern gibt, deren Fokus - wie der meine - deutlich mehr auf inhaltsstarken Texten liegt. Seine Art zu rappen und die begeisterte Reaktion der Leute darauf, haben mir damals gezeigt, dass ich auf meinem Pfad nicht alleine bin.

Wo seid ihr aufgewachsen?
Chefket : Ich bin ich in Heidenheim an der Brenz groß geworden, was in der Nähe von Ulm liegt.
Amewu : Und ich in Berlin.

Was hat dich dazu bewogen, deinen Lebensmittelpunkt nach Berlin zu verlagern, Chefket?
Chefket : In erster Linie würde ich es als typische Landflucht bezeichnen. Die Motivation von Heidenheim weg- und nach Berlin zu gehen, war aber ganz klar die Musik! Wahrscheinlich war dieser Schritt einer der bislang wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Schritt in meinem Leben.


Welchen Beschäftigungen geht ihr fernab von Bühne und Mikrophon nach?

Amewu : (deutet lachend Anführungszeichen an) Ich studiere - jedoch nicht so intensiv, wie vielleicht sinnvoll wäre. Ansonsten gebe ich Rap-Workshops für Jugendliche.
Chefket : Ich glaube manche Sachen aus meinem Privatleben muss nicht jeder wissen.

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