"American Dream/American Knightmare": Suge Knight-Doku verspricht neue Details über den Mord an 2Pac

Die Lebensgeschichte von Death Row Records-Mitbegründer Suge Knight ist gelinde gesagt außergewöhnlich. Er war einer der einflussreichsten Figuren im US-Rap, ist Teil vieler Theorien um die Morde an Tupac Shakur und Biggie Smalls und wurde zuletzt zu 28 Jahren Gefängnis wegen Totschlags verurteilt – genug Stoff für diverse Blockbuster.

Filmemacher Antoine Fuqua ("Training Day") hat die Story des ehemaligen Musikmanagers in seiner Dokumentation "American Dream/American Knightmare" festgehalten.

Trailer, Sendetermin & Ankündigungen

Der erste Trailer verspricht bisher nie gezeigtes Interview-Material und neue Details über den Tag, an dem 2Pac lebensgefährlich verletzt wurde.

American Dream/American Knightmare (2018) Official Trailer | SHOWTIME Documentary

Documentary that delves deep into the life and storied exploits of the iconic Death Row Records co-founder Suge Knight, as well as the volatile and highly influential era in gangsta rap he presided over. Directed by Antoine Fuqua. Watch American Dream / American Knightmare Friday, Dec 21 at 8:30/7:30 C on SHOWTIME.

Der Regisseur hält sich in Sachen Ankündigungen nicht zurück. In einem Statement erklärt er seine Sicht auf den Film, an dem er jahrelang gearbeitet habe:

"Suge Knight spricht zum ersten Mal detailliert über sein komplexes Leben. Der Zuschauer wird erfahren, wie er Death Row Records aufbaute und verlor. [...] Außerdem gibt Suge Knight neue Details des Las Vegas Shootings preis, das Tupac Shakur das Leben kostete und ihn [Suge Knight] selbst ernsthaft verletzte."

Laut Antoine Fuqua gebe die Dokumenation den bis dato weitreichendsten Einblick in die gesamte Story von Suge Knight. Am 21. Dezember wird die komplette Dokumentation auf dem amerikanischen Pay-TV-Sender Showtime zu sehen sein.

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Snoop Doggs Rede beim Walk of Fame: Emotionale Worte für Dr. Dre

Snoop Doggs Rede beim Walk of Fame: Emotionale Worte für Dr. Dre

Von Yma Nowak am 20.11.2018 - 12:54

Nach allem, was er für Hiphop getan hat, bekam Snoop Dogg gestern seinen wohlverdienten Stern auf dem Walk of Fame. Bei der dazugehörigen Zeremonie präsentierte sich der "Drop It Like It's Hot"-Rapper mit Gucci-Pulli und Death Row-Kette von seiner besten Seite und hinterließ dankende Worte – vor allem an sich selbst und Dr. Dre.

Der mittlerweile 47-Jährige ist seit Jahrzehnten in der Szene tätig und gilt zu Recht als lebende Legende. Seit 1993 sind ganze 17 Alben des West-Coast-Rappers erschienen. In der Kategorie "Recording" erhielt er zu dem Anlass laut Variety den 2651. Stern auf dem Hollywood Boulevard.

Dankesrede an sich selbst

Wem er seinen Erfolg hauptsächlich zu verdanken hat, sieht Snoop ganz pragmatisch: seiner eigenen Person. Mit trockenem Humor und einer unantastbarer Selbstsicherheit sagte er während der Dankesrede in Los Angeles unter anderem: 

"Ich möchte mir dafür danken, dass ich an mich geglaubt habe. Ich möchte mir dafür danken, dass ich diese ganze harte Arbeit geleistet habe."

Auch dafür, sich nie freigenommen oder aufgegeben zu haben, dankt sich Snoop. Er habe stets versucht, mehr zu geben als zu nehmen und mehr richtig als falsch zu machen. Er ist sich weiterhin dankbar dafür, einfach nur er selbst zu sein. Seine persönlichen Lobeshymnen beendet Snoop lächelnd, indem er noch einen draufsetzt und von sich in der dritten Person spricht: 

"Snoop Dogg, you a bad motherf*cker"

Variety on Twitter

Snoop Dogg: "I want to thank me for believing in me, I want to thank me for doing all this hard work... Snoop Dogg you a bad motherf---er" https://t.co/NhwqManzAW https://t.co/TbzBmMexmt

Snoop Dogg über seine Karriere und Dr. Dre

Die Verleihung erfolgte durch "Jimmy Kimmel". Vor Ort waren außerdem der Präsident und CEO der Hollywood Chamber of Commerce, die sich um die Verwaltung der Sterne kümmert, sowie Erfolgsproduzent Quincy Jones und Death Row Records-Gründer Dr. Dre

Letzterer hatte schlussendlich neben Warren G, einem weiteren bekannten Vertreter des G-Funk, auch noch das Glück, vom Doggfather geehrt zu werden. Durch Gastauftritte auf "The Chronic" wurde Snoop erst berühmt. Umso emotionaler fiel der Teil der Rede über Dre aus:

"Dr. Dre hat an mich geglaubt, als ich dachte, ich wäre ein Niemand. [...] Er sah mich wie einen Gleichgestellten an und seit diesem Tag sind wir immer Brüder geblieben. [...] Wir verlassen uns aufeinander, wir brauchen uns. Also Dr. Dre, ich möchte dir sagen, dass ich dich liebe. Dafür, dass du mein Bruder bist – zu schlechten Zeiten, echten Zeiten und guten Zeiten."

Variety on Twitter

Snoop Dogg pays tribute to Dr. Dre: "He looked at me like an equal" https://t.co/NhwqManzAW https://t.co/KxJt5HBr4Z

Legendärer Crip-Walk auf dem Stern

Zum krönenden Abschluss machte der Sternbesitzer einen Crip-Walk auf seinem neuen Eigentum. Es ist der repräsentative Tanz für das Gangleben der 80er-Jahre an der Westküste. Mittlerweile ist der C-Walk fest in der Szene des Hiphop verankert – und wie es aussieht, sogar medientauglich geworden.

Variety on Twitter

Snoop Dogg with his star on the Walk of Fame https://t.co/NhwqManzAW https://t.co/Yk7r5RGV5c

Wir gratulieren Snoop Dogg und finden, dass er die Auszeichnung mehr als verdient hat. Obwohl er in der "Recording"-Kategorie ausgezeichnet wurde, hat er einen großen internationalen Einfluss als Unternehmer, Modeschaffender, Moderator, Schauspieler und vieles mehr. Auch aus seiner Liebe zum Graskonsum macht er kein Geheimnis. In seinen Texten und Videos steht Snoop Dogg zu den positiven Auswirkungen des Kiffens und dürfte damit auch dieses Geschäft ordentlich angekurbelt haben.

Schreib uns gerne in die Kommentare, was du von der Aktion hältst. 


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