Alpha Music Empire gibt Trennung von Seyed bekannt

Seyed ist nicht mehr bei Alpha Music Empire unter Vertrag. Das gab das Label via Instagram bekannt. Label und Künstler gehen aber offenbar ohne Streitigkeiten auseinander. Wie es für Seyed weitergeht, ist bisher nicht bekannt.

Im September kam die letzte Platte

Im Sommer 2017 erschien Seyeds letzten Album "Cold Summer", mit dem er in den Top 5 der Albumcharts landete. Gut ein Jahr später - im September des vergangenen Jahres - droppte er die EP "D.F.K.A.G.D.". Seitdem war es ruhig geworden um den Rapper aus Wiesbaden, der im März 2016 das erste Signing auf Kollegahs damals neu gegründetem Label Alpha Music Empire war. Nun trennen sich die Wege. 

Der Vertrag endete

Dass sich die Wege nach knapp drei Jahren nun trennen, hat dein einfachen Grund, dass der Vertrag zwischen Künstler und Label endet. Fans hatten zuletzt offenbar immer wieder nach Seyed gefragt. Auf Instagram lieferte das Label nun die Antwort. Wieso sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen konnten, erfahren wir in dem Statement nicht. Ebenso wenig wird deutlich, an welcher Seite es lag. Jedenfalls scheinen beide Parteien im Guten auseinanderzugehen. Das Label wünscht Seyed viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.

Hier kannst du dir das Statement anschauen:


Foto:

Screenshot: Instagram - https://www.instagram.com/alphamusicempire/

Erst vor wenigen Wochen hatte Kollegah das Signing eines neuen Künstlers bekannt gegeben, der Seyeds Platz bei Alpha Music Empire nun offenbar einnimmt:

Kollegah stellt neues Signing bei Alpha Music Empire vor

Kollegahs neues Album " Monument" ist seit heute draußen. Aufmerksamen Hörern des ebenso veröffentlichten "Hoodtape 3" dürfte ein Track besonders aufgefallen sein. Auf dem Song "Macht" präsentieren alle bekannten Rapper aus dem Alpha Music Empire - und noch mehr. Kollegah droppt eine Line, die das Wachstum seines Labels beschreibt.

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Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Arafat Abou-Chaker soll Anschlag auf Kollegah und Farid Bang geplant haben

Von Anna Siegmund am 08.08.2019 - 11:23

Kaum hat man das Gefühl, es wird ruhiger um Arafat Abou-Chaker, gibt es Neuigkeiten von dem Clan-Chef. Ging es zuletzt noch um einen Polizeieinsatz auf seinem Grundstück, berichtet die Bild-Zeitung nun über die Eskalation des Konflikts des Abou-Chaker-Clans mit Farid Bang und Kollegah. Es sollen Anschläge auf die beiden Rapper geplant worden sein.

Auf Bushido sollte es wohl auch einen Anschlag geben

Die Hinweise sollen wohl von V-Leuten stammen. Nicht nur Farid Bang und Kollegah seien als mögliche Ziele genannt worden. Laut Informationen der Bild-Zeitung sollten auch Bushido und Veysel K. aus Rache für die Trennung von Abou-Chaker angegriffen werden.

Es heißt dort außerdem, dass gegen Arafat Abou-Chaker aktuell "wegen versuchter Anstiftung zum Totschlag, zur schweren räuberischen Erpressung, versuchter Anstiftung zum Menschenraub und versuchter räuberischer Erpressung" ermittelt werde.

Im Zuge der Ermittlungen sollen Kollegah, Farid Bang sowie weitere mögliche Ziele der geplanten Angriffe zu ihrem Verhältnis zu Arafat Abou-Chaker und dem Clan befragt werden.

Arafat Abou-Chaker meldet sich auf Instagram

Auch wenn es in der Berichterstattung heißt, Arafat Abou-Chaker gebe zu den aktuellen Vorwürfen kein Statement ab, lässt sich der Clan-Chef doch zu einem Kommentar in seiner Instagram-Story hinreißen. Dort bezeichnet er speziell die Aussagen um angebliche V-Männer als "Lügen".

Konflikt zwischen Kollegah, Farid Bang & EGJ-Lager mit langer Geschichte

Die Vorwürfe gegen den Abou-Chaker-Clan sind lediglich der Höhepunkt der Geschichte um den Konflikt von Farid Bang, Kollegah und den damaligen Verantwortlichen des Labels Ersguterjunge.

Der Streit schaukelte sich immer weiter hoch. So beispielsweise als Kollegah im Zuge seiner Imperator-Tour einen Stopp in Berlin ankündigte. Im EGJ-Lager reagierte man darauf mit Drohungen.

Wenig später im Juni 2017 fand der Konflikt einen erneuten Höhepunkt. Auf einem Hiphop-Festival kam es zu einer Auseinandersetzung von Kollegah und dem Ersguterjunge-Camp.

Auch auf "JBG 3" war es nicht schwierig, zahlreiche Anspielungen bezüglich des Streits zu finden. Damals bliebe eine Reaktion von Bushido zunächst aus, bis er sich schließlich doch äußerte.

Bushido äußert sich erstmals zu den Disses von Kollegah und Farid Bang auf "JBG 3"

Das kommt unerwartet. In einem neuen Artikel der BILD äußert sich Bushido zum ersten Mal über vier Monate nach dem Release von "Jung Brutal Gutaussehend 3" zu den darauf enthaltenen Disses gegen ihn.Bushido habe die Beleidigungen einordnen können und verweist darauf, dass dies Teil der Hiphop-Kultur sei.

Er sagt unter anderem:

"Ich konnte ihre Beleidigungen einordnen, da ich weiß, dass es beide nicht persönlich meinen und eines Tages vor meiner Tür stehen. Es ist Teil der Hip-Hop-Kultur, auch wenn es für mich ziemlich eklig war."

Diese Aussage scheint nicht auf Arafat Abou-Chaker zuzutreffen. Dieser steht nicht zum ersten Mal unter Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Auch die Vorbereitung einer Säureattacke auf die Frau von Bushido wird mit seinem Namen in Verbindung gebracht.


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